Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ein Tausendsassa als Entwicklungsplattform für industrielle Anwendungen mobiler Serviceroboter

20.04.2012
Fraunhofer IPA stellt »rob@work3« auf der Automatica in München vor

Selbsttätig fährt der Roboter ins Lager und bringt dem Messebesucher das gewünschte Infomaterial oder dem Werker den Teilekasten mit dem benötigten Material für den gerade anstehenden Prozess an den Arbeitsplatz:


Die Einsatzmöglichkeiten für mobile Serviceroboter im industriellen Bereich steigen nicht nur in der Intralogistik rasant. Mit dem »rob@work3« stellt das Fraunhofer IPA auf der Automatica 2012 einen vielseitigen mobilen Manipulator vor, der das Erfolgsrezept des ebenfalls am Fraunhofer IPA ent - wickelten Serviceroboters »Care-O-bot®3« für die industrielle Forschung und Entwick - lung zugänglich macht.

Die Entwicklungsplattform integriert alle »state of the art«- Technologien der Servicerobotik in einem mobilen Roboter und bietet damit eine breite Basis für die Entwicklung vielfältiger industrieller Anwendungen. »’rob@work3’ beherrscht Funktionalitäten wie autonome Navigation, Manipulation mit Objekterkennung und mobile Manipulation, bei der sich Plattform und Roboterarm ko - ordiniert parallel bewegen können, auf dem aktuellen Stand dessen, was heute möglich ist«, erläutert Projektleiter Alexander Bubeck und bringt dessen Vorzüge auf den Punkt:

»Wer mit »rob@work3« arbeitet, kann sich deshalb auf die Entwicklung spezifischer Anwendungen und konkrete Forschungsaufgaben konzentrieren, ohne den Roboter und seine allgemeinen Funk tio nali - täten selbst von Grund auf entwickeln zu müssen.« Die Software ist fast komplett vom »Care-O-bot®3« abgeleitet; an die Bedürfnisse in dustrieller Entwickler ist «rob@work3« vor allem durch die größere mobile Plattform und die Integration extrem kompakter, am Fraunhofer IPA entwickelter, Antriebsmodule angepasst. Damit bietet der rob@work3 eine größere Batteriekapazität und kann auch sicher auf unebenen Böden omnidirektional fahren. Die Entwicklungsumgebung basiert auf dem Open-Source- System ROS (»Robot Operating System«), das in der Wissenschaft sehr verbreitet ist. »Wir wollen ROS, das die Grund - lage für die modernsten heute möglichen Roboter-Funktionalitäten bildet, auch in der Industrie stärker popularisieren«, meint Alexander Bubeck dazu.

Die IPA-Roboterexperten nutzen »rob@work3« als Grundlage, um Aufträge für kunden spezifische Lösungen schneller realisieren zu können, bieten das System aber auch direkt zum Kauf an. »Zielgruppe sind Hochschul-Forschungszentren und die Entwicklungsab teilungen mittelständischer und großer Industrieunternehmen«, erläutert Alexander Bubeck.

Mehr auf der Automatica – 5. Internationale Fachmesse für Automation und Mechatronik 22. bis 25. Mai 2012 Neue Messe München Halle B3 | Stand B3-331

Axel Storz | Fraunhofer Mediendienst
Weitere Informationen:
http://www.ipa.fraunhofer.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Digitalisierung von HR-Prozessen – tisoware auf der Personal Nord und Süd
21.03.2017 | tisoware Gesellschaft für Zeitwirtschaft mbH

nachricht Hochauflösende Laserstrukturierung dünner Schichten auf der LOPEC 2017
21.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise