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Starthilfe für neue Windenergiemärkte

03.09.2010
Delegationen knüpfen auf der Husum WindEnergy entscheidende Kontakte für den Aufbau und Ausbau der Branche in ihrem Land

HUSUM WindEnergy - vom 21. bis 25. September 2010 auf dem Messegelände Husum

Auf der HUSUM WindEnergy 2010, Leitmesse der internationalen Windenergiebranche vom 21. bis 25. September in Husum, zeigen nicht nur die großen Windmärkte der Welt Präsenz, sondern auch solche, die es noch werden wollen.

Im Zuge des Klimaschutzes und der wachsenden Bedeutung der erneuerbaren Energien entscheiden sich mehr und mehr Regierungen dafür, auch für ihr Land entsprechende Ausbau-Programme zu beschließen. Für diese noch im Aufbau begriffenen Windmärkte ist die HUSUM WindEnergy eine bedeutende Kontaktbörse, auf der sie alle wichtigen Geschäftspartner treffen und die neuesten Produkte ordern können. Ein Beispiel für solche Windmärkte sind Argentinien und Uruguay: Die südamerikanischen Staaten wollen in die Nutzung von Windenergie investieren, daher wird eine Delegation mit mehr als 30 Entscheidungsträgern der argentinischen und uruguayischen Windbranche die Fachmesse besuchen.

In Argentinien, bisher eher ein weißer Fleck auf der Weltkarte der Windenergiebranche, wurde ein Ausschreibungsverfahren über 754 MW Windenergiekapazität initiiert. Insgesamt sind laut Deutsch-Argentinischer Industrie- und Handelskammer Windprojekte mit einem Gesamtvolumen von 1436,5 MW eingereicht worden. Nach Angaben des Argentinischen Windenergieverbands AAEE bekam Vestas den Zuschlag für einen Großteil des Kontingents, der Rest ging an den einheimischen Hersteller IMPSAwind. Bereits präsent in dem südamerikanischen Land sind Enercon und NRG Patagonia, wenngleich mit kleineren Stückzahlen.

Weitere Projekte mit einer Kapazität von mehr als 2000 MW befinden sich in konkreter Planung. Bis zum Jahr 2016 sollen in Argentinien laut Gesetz acht Prozent der Stromversorgung aus erneuerbaren Energien gewonnen werden. Davon soll Windenergie einen Anteil von 50 Prozent beisteuern. Insgesamt sind zurzeit Windturbinen mit einer Gesamtleistung von 29 MW installiert.

Im Nachbarland Uruguay hat der Stromversorger UTE dieses Jahr 150 MW zur Erzeugung von Strom aus Windkraft ausgeschrieben. Eingereicht wurden daraufhin Projekte mit einer Kapazität von 945,6 MW. Eine Erweiterung der Ausschreibung auf 300 MW befindet sich in Vorbereitung. Weitere Windparks sind parallel in Bau. Nach Ansicht der Handelskammer weist der Windenergiemarkt in der südamerikanischen Wirtschaftsregion Mercosur, zu der die beiden Länder gehören, schon heute ein international attraktives Geschäftsvolumen auf.

Ziel der Delegationsreise nach Deutschland ist die Entwicklung von kontinuierlichen Geschäftskontakten für den signifikanten Ausbau des Windenergiemarktes in Argentinien und Uruguay. Die Mitglieder der hochrangig besetzten Abordnung von Verbänden, Unternehmen und öffentlichen Institutionen aus den beiden südamerikanischen Ländern werden auf der HUSUM WindEnergy 2010 auf zahlreiche Anbieter von Windturbinen sowie Dienstleister für die Planung und Umsetzung von Windenergieprojekten treffen. Sie werden dabei die Vorteile aktueller Technologie kennen lernen und in direkten Kontakt mit international tätigen Firmen treten. Neben der Husum WindEnergy werden auch Produktionsstätten namhafter Unternehmen der Windenergie-Branche besucht.

Darüber hinaus werden auf der HUSUM WindEnergy 2010 hochrangige Delegationen aus zahlreichen weiteren Windenergiemärkten erwartet. Die Leitmesse der internationalen Windenergiebranche wird in Kooperation zwischen der Messe Husum und der Hamburg Messe veranstaltet. Vom 21. bis 25. September stellen mehr als 950 Unternehmen aus mindestens 30 Ländern ihre Produkte und Dienstleistungen in Husum vor, darunter die weltweit führenden Hersteller von Windenergieanlagen und ihre Zulieferer. Die ganz auf die Windenergie-Branche spezialisierte Fachmesse wird zum internationalen Treffpunkt und Forum für Unternehmen und Fachbesucher. Weitere Information unter www.husumwindenergy.com

Pressekontakt:

Gudrun Blickle
Tel.: +49 40-3569-2442, gudrun.blickle@hamburg-messe.de
Klaus Lorenz
Tel.: +49 2182-578780, presse@messehusum.de

Gudrun Blickle | Hamburg Messe
Weitere Informationen:
http://www.husumwindenergy.com

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