Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Spaniens führende Fachmesse für Orthopädie und Altenpflege

12.10.2010
Orto PRO CARE behauptet sich in wirtschaftlich schwierigem Umfeld
Kongressprogramm findet breite Zustimmung

Die Orto PRO CARE hat sich in ihrem Zweijahresturnus zur führenden Fachmesse für Spaniens Pflegebranche entwickelt. Die Veranstalter Deutsche Messe AG, Hannover, und der spanische Verband FEDOP (Federacion Espanola de Ortesistas) führten vom 30. September bis 2. Oktober 2010 zum vierten Mal Aussteller und internationale Fachbesucher aus dem Bereich Altenpflege und Orthopädie auf dem Messegelände IFEMA Recinto Feria Juan Carlos I in Madrid zusammen.

Zum Abschluss der Messe äußerten sich die Aussteller durchweg zufrieden mit dem Messeverlauf. Ihre Erwartungen an ein einträgliches Nachmessegeschäft sind hoch. Nach Aussage der Teilnehmer bot die Fachmesse eine effiziente Plattform, um Geschäftsbeziehungen im spanischen Pflegemarkt zu etablieren und profitabel zu vertiefen. Die Orto PRO CARE hat damit ihre Bedeutung für den spanischen Markt auch in einem derzeit schwierigen wirtschaftlichen Umfeld unterstrichen.

Die Angebotspalette erstreckte sich von der Rehabilitationstechnik, Orthesen und Prothesen bis hin zu Raumeinrichtungen, Pflegegeräten, Pflegehilfsmitteln, Alltags- und Mobilitätshilfen, Informationstechnologie, Ernährung und Hauswirtschaft. Ein Highlight während des Messegeschehens war der "Modulare Altersimulationsanzug Extra" der Wolfsburg AG, der angezogen Beweglichkeit sowie Sicht von Menschen jeden Alters simulierte. Im Sonderausstellungsbereich "Alters-City" stellten verschiedene Hersteller ihre Produkte zum Testen bereit. Fachbesucher nutzten die Gelegenheit zur praktischen Anwendung und verschafften sich einen Überblick über Funktionalität und Standards.

Hohe Aufmerksamkeit erzielte auch die Durchführung des ersten europäischen Symposiums "Pro Care", das messebegleitend Pflegemodelle und Konzepte zur Verbesserung der Lebensqualität bedürftiger Menschen vorstellte. Expertenrunden diskutierten unter anderem über Behandlungsmethoden bei Demenz und Zukunftsperspektiven in der professionellen Pflege, denn auch in den kommenden Jahren wird die Pflege eine der größten ökonomischen Herausforderungen in Europa darstellen.

Während des dreitägigen Messeverlaufs wurden 10 823 (2008: 13 000) Fachbesucher registriert. Die Fachmesse umfasste eine Netto-Ausstellungsfläche von 6 448 Quadratmetern (2008: 7 000). 135 (2008: 177) Unternehmen präsentierten ihre Produkte, Dienstleistungen und Innovationen aus dem Pflegebereich.

Monika Brandt | Deutsche Messe
Weitere Informationen:
http://www.messe.de

Weitere Berichte zu: Altenpflege Fachmesse Orthopädie PRO ALTER

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Effizienz steigern, Kosten senken!
17.08.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Maßgeschneiderte Lösungen für APos-Maschinen: Kamerasystem Keyence CV-X100
11.08.2017 | Heun Funkenerosion GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

International führende Informatiker in Paderborn

21.08.2017 | Veranstaltungen

Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik

21.08.2017 | Veranstaltungen

DGI-Forum in Wittenberg: Fake News und Stimmungsmache im Netz

21.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Im Neptun regnet es Diamanten: Forscherteam enthüllt Innenleben kosmischer Eisgiganten

21.08.2017 | Physik Astronomie

Ein Holodeck für Fliegen, Fische und Mäuse

21.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Institut für Lufttransportsysteme der TUHH nimmt neuen Cockpitsimulator in Betrieb

21.08.2017 | Verkehr Logistik