Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Siemens präsentiert neue Im-Ohr-Hörgeräte-Familie Insio

03.04.2013
Auf dem "AudiologyNOW!"-Kongress der American Academy of Audiology (AAA) in Anaheim, USA, präsentierte Siemens erstmals seine neue Im-Ohr-Hörgerätefamilie Insio. Sie umfasst IdO-(In-dem-Ohr)-Hörgeräte in unterschiedlichen Größen für verschiedenste Anforderungen und Grade des Hörverlusts.

Alle Insio-Hörgeräte verfügen über eine neu entwickelte, variable Belüftungsöffnung im Gehäuse. Das erhöht den Trage- und Hörkomfort bei gleichzeitig optimierter audiologischer Leistung. Für einen besonders natürlichen, angenehmen Klang sorgt dabei die neueste Generation der von Siemens entwickelten BestSound-Technologie, genannt Micon. Entwickelt wurde diese im Verlauf der Siemens-Healthcare-Initiative "Agenda 2013". Die Insio-Geräte können darüber hinaus fernbedient sowie drahtlos mit Geräten der Kommunikations- und Unterhaltungselektronik verbunden werden.



Viele Schwerhörige bevorzugen IdO-Hörgeräte, weil sie diskret direkt im Gehörgang sitzen. Besonders gut eignen sie sich auch für Brillenträger, weil sich hier Hörgerät und Brillenbügel hinter dem Ohr nicht gegenseitig behindern.

Für die neuen Insio-Hörgeräte hat Siemens eine spezielle Belüftung entwickelt, genannt Optivent. Sie minimiert den so genannten Verschlusseffekt, bei dem sich das IdO-Gerät wie ein Pfropfen anfühlt und den Klang der eigenen Stimme verfälscht. Mit Optivent bleibt der Klang dagegen natürlich. Das Besondere: Bei Insio-Hörgeräten wird nicht nur das Gehäuse entsprechend der individuellen Form jedes Gehörgangs gefertigt, sondern auch die Belüftung Optivent. Abhängig von der Geräteform und dem individuellen Hörverlust wird die optimale Größe der Belüftungsöffnung anhand von zwei Faktoren bestimmt: so groß wie möglich für einen hohen Tragekomfort, so klein wie nötig für beste audiologische Leistung. Sämtliche akustischen Parameter der Belüftung sind zusätzlich auf dem Chip im Hörgerät gespeichert, so dass der Akustiker die Hörgeräte entsprechend individuell anpassen kann.

Die Insio-Hörgeräte arbeiten mit der jüngsten Generation der von Siemens entwickelten BestSound-Technologie, genannt Micon. Sie sorgt für eine bei IdO-Geräten bisher nicht gekannte räumliche Akustik, die einen besonders natürlichen Klang erzeugt. Die neue Technologie ermöglicht nicht nur besseres Sprachverstehen und Richtungshören, sondern auch zusätzliche automatische Einstellungen. Das macht die Nutzung der Hörgeräte noch einfacher.

Insio-Hörgeräte gibt es passend zum individuellen Grad des Hörverlusts sowie der Anatomie des Gehörgangs in unterschiedlichen Größen und Formen: als besonders kleines und diskretes CIC (Completely-In-Canal), das nahezu komplett im Gehörgang verschwindet, als kaum sichtbares ITC (In-The-Canal) sowie als besonders leistungsstarkes ITE (In-The-Ear). Obwohl alle Geräte so klein sind, können sie sich im Falle einer beidohrigen Versorgung über Funk miteinander zu einem System verbinden; eine Technologie, die von Siemens patentiert und erst kürzlich vom deutschen Bundespräsidenten mit dem Deutschen Zukunftspreis ausgezeichnet wurde.

Gleichzeitig lassen sich alle wichtigen Einstellungen per Fernbedienung vornehmen sowie neuerdings sogar mittels einer speziellen Smartphone-App. Über die Fernbedienung können sich die Hörgeräte via Bluetooth zudem mit Telefonen, Handys, MP3-Playern, Computern, dem Fernseher oder der heimischen Stereoanlage verbinden. Dann wird der Klang von diesen Geräten direkt in die Hörgeräte übertragen - ohne spürbare Zeitverzögerung und in Wunschlautstärke.

Die Insio-Hörgeräte sind in fünf unterschiedlichen Haut-Farbtönen erhältlich.

"Agenda 2013" ist die im November 2011 eingeführte weltweite Initiative des Siemens-Sektors Healthcare zur weiteren Steigerung seiner Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit. In den vier Handlungsfeldern Innovation, Wettbewerbsfähigkeit, regionale Präsenz und Personalentwicklung sind Maßnahmenpakete definiert, die bis Ende

2013 umgesetzt werden.

Die hier genannten Produkte/Funktionen sind in einigen Ländern noch nicht käuflich zu erwerben. Aufgrund von medizinproduktrechtlichen Vorgaben kann die zukünftige Verfügbarkeit nicht zugesagt werden. Detaillierte Informationen sind bei der jeweiligen Siemens-Organisation vor Ort erhältlich.

Der Siemens-Sektor Healthcare ist weltweit einer der größten Anbieter im Gesundheitswesen und führend in der medizinischen Bildgebung, Labordiagnostik, Krankenhaus-Informationstechnologie und bei Hörgeräten. Siemens bietet seinen Kunden Produkte und Lösungen für die gesamte Patientenversorgung unter einem Dach - von der Prävention und Früherkennung über die Diagnose bis zur Therapie und Nachsorge. Durch eine Optimierung der klinischen Arbeitsabläufe, die sich an den wichtigsten Krankheitsbildern orientiert, sorgt Siemens zusätzlich dafür, dass das Gesundheitswesen schneller, besser und gleichzeitig kostengünstiger wird. Siemens Healthcare beschäftigt weltweit rund 51.000 Mitarbeiter und ist rund um den Globus präsent.

Im Geschäftsjahr 2012 (bis 30. September) erzielte der Sektor einen Umsatz von 13,6 Milliarden Euro und ein Ergebnis von rund 1,8 Milliarden Euro. Weitere

Ansprechpartner für Journalisten:
Siemens AG, Media Relations
Erika Weigmann, Tel.: +49 9131 308-3449
E-Mail: Erika.Weigmann@siemens.com

Erika Weigmann | Siemens Healthcare
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/healthcare

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien
24.02.2017 | Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut, HHI

nachricht MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin
24.02.2017 | FOKUS - Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie