Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Siemens präsentiert flexible Automationssysteme für schnellere Arbeitsabläufe im Labor

16.05.2011
Im Rahmen des IFCC-WorldLab 2011 in Berlin, dem Kongress der International Federation of Clinical Chemistry and Laboratory Medicine, zeigte Siemens Healthcare seine innovativen Produkte für die klinische Labordiagnostik.

Ein Schwerpunkt lag dabei auf skalierbaren Systemen für die Laborautomation. Weiterhin stellte Siemens neue Software-Lösungen für das Probenmanagement im Labor vor und präsentierte aktuelle Testverfahren wie den neuen Vitamin D Total Assay zur klinischen Diagnostik eines Vitamin-D-Mangels.

Siemens legte beim IFCC-WorldLab 2011 einen Schwerpunkt auf Lösungen, die Laboren ermöglichen, ihr Probenmanagement vollständig zu automatisieren. Mit den Automationslösungen von Siemens können Labormediziner alle Siemens-Laborsysteme miteinander verbinden, um Arbeitsabläufe zu vereinfachen und zu beschleunigen. Dafür werden die einzelnen Proben anhand ihrer Barcodes automatisch dem richtigen Testverfahren am entsprechenden Analysesystem zugeordnet. Die Advia-Automationssysteme und die integrierte Automationslösung StreamLab sind jeweils individuell für die Anforderungen im Labor des Kunden konfigurierbar.

Mit dem VersaCell System können Labore ein klinisch-chemisches Laborsystem mit einem Immunoassay-System oder zwei Immunoassay-Systeme miteinander kombinieren. Alle Automationslösungen von Siemens sind skalierbar und passen sich problemlos an wechselnde Anforderungen im Labor an. Weiterhin präsentierte Siemens sein breites Spektrum von Analysesystemen für Immunologie, Klinische Chemie, Hämostase und Hämatologie, Molekulardiagnostik, Mikrobiologie, Diabetes, Harndiagnostik und Blutgasanalyse mit den dazugehörigen Assaymenüs.

Ein Highlight in diesem Bereich war das neue Analysesystem Dimension EXL 200, das speziell für klinische Labore mit niedrigem Probenaufkommen entwickelt wurde und die meisten der von Ärzten angeforderten Tests abdeckt. Als einen der aktuellsten innovativen Tests stellte Siemens auf dem Kongress das neue Vitamin D Total Assay vor. Diese vollautomatisierte Untersuchung misst in nur 18 Minuten den 25-Hydroxyvitamin-D-Gesamtwert im Blut, um einen Vitamin-D-Mangel einfach und sicher nachzuweisen. Die Nachfrage von Ärzten nach verlässlichen Messmethoden für Vitamin D steigt weltweit, weil die gesundheitsschädigenden Folgen einer Mangelversorgung vermehrt medizinisch belegt werden. Vitamin-D-Insuffizienz gilt als eine Ursache von Rachitis bei Kindern, ein Langzeit- Mangel bei Erwachsenen kann zur Osteoporose führen. Inzwischen werden auch viele chronische Erkrankungen wie Krebs, Bluthochdruck oder Autoimmunerkrankungen mit einer mangelhaften Vitamin-D-Versorgung in Verbindung gebracht.

Für ein verbessertes Datenmanagement im Labor hat Siemens jetzt auch seine bewährte Software-Plattform Syngo für den Einsatz in der Labordiagnostik erweitert. Die Software bietet Lösungen für die automatisierte Prüfung von Labordaten und unterstützt die Anwender bei der Qualitätskontrolle. Syngo erleichtert auch eine nahtlose Einbindung von Laborinstrumenten in Laborinformationssysteme (LIS), Automations- oder Teledienste. Die Kongress-Besucher hatten außerdem die Möglichkeit, mehr über das CentraLink Datenmanagementsystem zu erfahren, einer Plattform für Datenkonsolidierung und Workflow-Optimierung an den Advia- Automationssystemen. Zudem wurde eine Weiterentwicklung für die Prisca 5.0 Software zur pränatalen Risikoanalyse vorgestellt. Die Software für das Screening werdender Mütter bietet nun mit dem Shared Database Program eine Datenbank, mit der Labormediziner erstmals die Screening-Daten aus verschiedenen Laboren vergleichen sowie demographische Faktoren analysieren können. So kann die Genauigkeit pränataler Risikoanalysen erhöht werden.

Auf dem Kongress in Berlin stellte Siemens außerdem seine speziellen Lösungen für Training und Weiterbildung im Bereich Labordiagnostik vor. Dazu gehört das neue Trainingskonzept PEP (Persönlicher Einarbeitungsplan). Mit den darin enthaltenen Online-Trainingsmodulen können Labormitarbeiter ihre Weiterbildung individuell auf ihre Aufgaben und Funktionen abstimmen und Lernfortschritte dokumentieren. Der Siemens-Sektor Healthcare ist weltweit einer der größten Anbieter im Gesundheitswesen und führend in der medizinischen Bildgebung, Labordiagnostik, Krankenhaus-Informationstechnologie und bei Hörgeräten. Siemens bietet seinen Kunden Produkte und Lösungen für die gesamte Patientenversorgung unter einem Dach – von der Prävention und Früherkennung über die Diagnose bis zur Therapie und Nachsorge. Durch eine Optimierung der klinischen Arbeitsabläufe, die sich an den wichtigsten Krankheitsbildern orientiert, sorgt Siemens zusätzlich dafür, dass das Gesundheitswesen schneller, besser und gleichzeitig kostengünstiger wird.

Siemens Healthcare beschäftigt weltweit rund 48.000 Mitarbeiter und ist rund um den Globus präsent. Im Geschäftsjahr 2010 (bis 30. September) erzielte der Sektor einen Umsatz von 12,4 Milliarden Euro und ein Ergebnis von rund 750 Millionen Euro.

Weitere Informationen unter: www.siemens.com/healthcare.

Die hier genannten Produkte sind in einigen Ländern noch nicht käuflich zu erwerben. Aufgrund von medizinprodukterechtlichen Vorgaben kann die zukünftige Verfügbarkeit in keinem Land zugesagt werden. Detaillierte Informationen sind bei der jeweiligen Siemens Organisation vor Ort erhältlich.

Sonja Fischer | Siemens Healthcare
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/healthcare

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht »Lasertechnik Live« auf dem International Laser Technology Congress AKL’18 in Aachen
23.02.2018 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

nachricht Empa zeigt «Tankstelle der Zukunft»
23.02.2018 | Empa - Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vorstoß ins Innere der Atome

Mit Hilfe einer neuen Lasertechnologie haben es Physiker vom Labor für Attosekundenphysik der LMU und des MPQ geschafft, Attosekunden-Lichtblitze mit hoher Intensität und Photonenenergie zu produzieren. Damit konnten sie erstmals die Interaktion mehrere Photonen in einem Attosekundenpuls mit Elektronen aus einer inneren atomaren Schale beobachten konnten.

Wer die ultraschnelle Bewegung von Elektronen in inneren atomaren Schalen beobachten möchte, der benötigt ultrakurze und intensive Lichtblitze bei genügend...

Im Focus: Attoseconds break into atomic interior

A newly developed laser technology has enabled physicists in the Laboratory for Attosecond Physics (jointly run by LMU Munich and the Max Planck Institute of Quantum Optics) to generate attosecond bursts of high-energy photons of unprecedented intensity. This has made it possible to observe the interaction of multiple photons in a single such pulse with electrons in the inner orbital shell of an atom.

In order to observe the ultrafast electron motion in the inner shells of atoms with short light pulses, the pulses must not only be ultrashort, but very...

Im Focus: Good vibrations feel the force

Eine Gruppe von Forschern um Andrea Cavalleri am Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie (MPSD) in Hamburg hat eine Methode demonstriert, die es erlaubt die interatomaren Kräfte eines Festkörpers detailliert auszumessen. Ihr Artikel Probing the Interatomic Potential of Solids by Strong-Field Nonlinear Phononics, nun online in Nature veröffentlich, erläutert, wie Terahertz-Laserpulse die Atome eines Festkörpers zu extrem hohen Auslenkungen treiben können.

Die zeitaufgelöste Messung der sehr unkonventionellen atomaren Bewegungen, die einer Anregung mit extrem starken Lichtpulsen folgen, ermöglichte es der...

Im Focus: Good vibrations feel the force

A group of researchers led by Andrea Cavalleri at the Max Planck Institute for Structure and Dynamics of Matter (MPSD) in Hamburg has demonstrated a new method enabling precise measurements of the interatomic forces that hold crystalline solids together. The paper Probing the Interatomic Potential of Solids by Strong-Field Nonlinear Phononics, published online in Nature, explains how a terahertz-frequency laser pulse can drive very large deformations of the crystal.

By measuring the highly unusual atomic trajectories under extreme electromagnetic transients, the MPSD group could reconstruct how rigid the atomic bonds are...

Im Focus: Verlässliche Quantencomputer entwickeln

Internationalem Forschungsteam gelingt wichtiger Schritt auf dem Weg zur Lösung von Zertifizierungsproblemen

Quantencomputer sollen künftig algorithmische Probleme lösen, die selbst die größten klassischen Superrechner überfordern. Doch wie lässt sich prüfen, dass der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Von festen Körpern und Philosophen

23.02.2018 | Veranstaltungen

Spannungsfeld Elektromobilität

23.02.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2018

21.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Vorstoß ins Innere der Atome

23.02.2018 | Physik Astronomie

Wirt oder Gast? Proteomik gibt neue Aufschlüsse über Reaktion von Rifforganismen auf Umweltstress

23.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Wie Zellen unterschiedlich auf Stress reagieren

23.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics