Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Siemens bietet cloud-basierten Webservice für virtuelle Kraftwerke

10.02.2014
Mit DEMS Compact bietet die Siemens-Division Smart Grid Stadtwerken einen cloud-basierten Webservice für virtuelle Kraftwerke an.

Dieser Dienst versetzt Stadtwerke in die Lage, dezentrale Energieressourcen ihrer Kunden zusammenzuschalten und die gebündelte Leistung einem größeren virtuellen Kraftwerk zur Vermarktung anzubieten.

Die Besitzer der dezentralen Anlagen können über ein Webportal die erzeugte Leistung im virtuellen Kraftwerksverbund für die Vermarktung einfach freischalten. Da die Standardfunktionen des Siemens-Energiemanagementsystems DEMS zum Aufbau eines kleineren virtuellen Kraftwerks ausreichen, reduzieren sich die Softwarelizenzkosten im Vergleich zu einer Lizenz einer Vollversion. Außerdem braucht das Stadtwerk keine teure Rechnerhardware anzuschaffen.

Siemens stellt diesen Service vom Frühsommer 2014 an bereit. Zuvor erprobt das Unternehmen gemeinsam mit RWE, dem Betreiber eines großen virtuellen Kraftwerks in Deutschland, diesen Dienst. Der Webservice unterstützt hierbei zunächst die Direktvermarktung und den Einsatz der dezentralen Energieressourcen in der Minutenreserve.

"Mit der Cloudversion unseres dezentralen Energiemanagementsystems DEMS können Stadtwerke mit ihren Verbrauchs- und Erzeugungskapazitäten attraktive Erlöse erwirtschaften und gleichzeitig einen Beitrag für den Aufbau des Energiesystems der Zukunft leisten", sagte Jan Mrosik, CEO der Siemens-Division Smart Grid. "Als Partner unseres virtuellen Kraftwerksverbunds können Stadtwerke den Aufwand für kleinere virtuelle Kraftwerke reduzieren und den wirtschaftlichen Nutzen durch unsere Vermarktung auf den Energiemärkten erheblich steigern", sagte Andreas Breuer, Leiter Neue Technologien/Projekte, RWE Deutschland AG.
.
Stadtwerke spielen bei der nachhaltigen Energieversorgung Deutschlands eine wichtige Rolle. Mit ihrer regionalen Verankerung sind sie dazu prädestiniert, die zunehmende Dezentralisierung der Energieerzeugung so zu koordinieren, dass alle beteiligten Marktpartner einen möglichst großen Vorteil aus den erneuerbaren Energiequellen oder der Kraft-Wärme-Kopplung ziehen können. Als wesentliches Hilfsmittel stehen dafür virtuelle Kraftwerke zur Verfügung. Dabei steuert und optimiert ein Energiemanagementsystem die dezentralen Erzeugungsanlagen. Bei kleineren virtuellen Kraftwerken übersteigt jedoch häufig der Aufwand, der für deren Aufbau und Betrieb erforderlich ist, den wirtschaftlichen Nutzen. Doch nur gebündelt können die dezentralen Erzeugungsanlagen an den Energie- und Regelleistungsmärkten partizipieren. Darum müssen vor allem kleine und mittelgroße Stadtwerke oft auf diese Technik verzichten und können ihren Kunden, die dezentrale Erzeugungsanlagen betreiben, keine adäquaten Vermarktungsmöglichkeiten ihrer Erzeugungskapazität anbieten.

Mit seinem neuen cloud-basierten Webservice für virtuelle Kraftwerke schafft Siemens hier Abhilfe: Basierend auf dem Energiemanagementsystem DEMS, das bereits in zahlreichen virtuellen Kraftwerken zum Einsatz kommt, kommt DEMS Compact mit den Funktionen aus, die für den Webservice notwendig sind. Dazu zählen Kommunikationsschnittstellen für die dezentralen Stromerzeugungsanlagen, Erzeugungsprognosen und Aggregationsfunktionen sowie ein Webportal, über das die Besitzer der dezentralen Anlagen die erzeugte Leistung im virtuellen Kraftwerksverbund für die Vermarktung freischalten können.

Weitere Informationen zum Thema DEMS unter www.siemens.de/dems

Die Siemens-Division Smart Grid (Nürnberg) bietet Energieversorgern, Netzbetreibern, Industrieunternehmen und Städten ein End-to-End-Portfolio an Produkten und Lösungen für den Aufbau intelligenter Energieversorgungsnetze. Smart Grids ermöglichen einen bidirektionalen Energie- und Informationsfluss. Damit sind sie Voraussetzung für die Einbindung von mehr erneuerbaren Energiequellen ins Netz. Mit den in Smart Grids anfallenden Daten können Energieversorger darüber hinaus ihre Anlagen kosteneffizienter betreiben. Software-Lösungen, die Daten aus Smart Grids analysieren, werden daher immer wichtiger. Dabei verwendet die Division Eigenentwicklungen, setzt aber auch auf ein System aus Software-Partnern. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.siemens.de/smartgrid

Die RWE Deutschland AG mit Sitz in Essen verantwortet die deutschen Aktivitäten des RWE Konzerns in den Bereichen Netz, Vertrieb und Energieeffizienz und führt die deutschen Regionalgesellschaften. Das Unternehmen verfügt über rechtlich eigenständige Tochtergesellschaften für den Vertrieb, den Verteilnetzbetrieb, das Zählerwesen und den Vertrieb technischer Dienstleistungen. Weitere Töchter sind für die Aktivitäten rund um die Energieeffizienz einschließlich Elektromobilität und für die Gasspeicher verantwortlich. Sie ist an rund 70 regionalen und kommunalen Energieversorgern beteiligt und beschäftigt mehr als 21.000 Mitarbeiter. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.rwe.com

Reference Number: ICSG201402046d

Ansprechpartner
Herr Dietrich Biester
Division Smart Grid
Siemens AG
Gugelstr. 65
90459 Nürnberg
Tel: +49 (911) 433-2653
dietrich.biester​@siemens.com

Herr Sebastian Ackermann
RWE Deutschland AG
Kruppstraße 5
45128 Essen
Tel: +49 (201) 12-23802
sebastian.ackermann​@rwe.com

Dietrich Biester | Siemens AG
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Smarte Sensoren für effiziente Prozesse

Materialfehler im Endprodukt können in vielen Industriebereichen zu frühzeitigem Versagen führen und den sicheren Gebrauch der Erzeugnisse massiv beeinträchtigen. Eine Schlüsselrolle im Rahmen der Qualitätssicherung kommt daher intelligenten, zerstörungsfreien Sensorsystemen zu, die es erlauben, Bauteile schnell und kostengünstig zu prüfen, ohne das Material selbst zu beschädigen oder die Oberfläche zu verändern. Experten des Fraunhofer IZFP in Saarbrücken präsentieren vom 7. bis 10. November 2017 auf der Blechexpo in Stuttgart zwei Exponate, die eine schnelle, zuverlässige und automatisierte Materialcharakterisierung und Fehlerbestimmung ermöglichen (Halle 5, Stand 5306).

Bei Verwendung zeitaufwändiger zerstörender Prüfverfahren zieht die Qualitätsprüfung durch die Beschädigung oder Zerstörung der Produkte enorme Kosten nach...

Im Focus: Smart sensors for efficient processes

Material defects in end products can quickly result in failures in many areas of industry, and have a massive impact on the safe use of their products. This is why, in the field of quality assurance, intelligent, nondestructive sensor systems play a key role. They allow testing components and parts in a rapid and cost-efficient manner without destroying the actual product or changing its surface. Experts from the Fraunhofer IZFP in Saarbrücken will be presenting two exhibits at the Blechexpo in Stuttgart from 7–10 November 2017 that allow fast, reliable, and automated characterization of materials and detection of defects (Hall 5, Booth 5306).

When quality testing uses time-consuming destructive test methods, it can result in enormous costs due to damaging or destroying the products. And given that...

Im Focus: Cold molecules on collision course

Using a new cooling technique MPQ scientists succeed at observing collisions in a dense beam of cold and slow dipolar molecules.

How do chemical reactions proceed at extremely low temperatures? The answer requires the investigation of molecular samples that are cold, dense, and slow at...

Im Focus: Kalte Moleküle auf Kollisionskurs

Mit einer neuen Kühlmethode gelingt Wissenschaftlern am MPQ die Beobachtung von Stößen in einem dichten Strahl aus kalten und langsamen dipolaren Molekülen.

Wie verlaufen chemische Reaktionen bei extrem tiefen Temperaturen? Um diese Frage zu beantworten, benötigt man molekulare Proben, die gleichzeitig kalt, dicht...

Im Focus: Astronomen entdecken ungewöhnliche spindelförmige Galaxien

Galaxien als majestätische, rotierende Sternscheiben? Nicht bei den spindelförmigen Galaxien, die von Athanasia Tsatsi (Max-Planck-Institut für Astronomie) und ihren Kollegen untersucht wurden. Mit Hilfe der CALIFA-Umfrage fanden die Astronomen heraus, dass diese schlanken Galaxien, die sich um ihre Längsachse drehen, weitaus häufiger sind als bisher angenommen. Mit den neuen Daten konnten die Astronomen außerdem ein Modell dafür entwickeln, wie die spindelförmigen Galaxien aus einer speziellen Art von Verschmelzung zweier Spiralgalaxien entstehen. Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift Astronomy & Astrophysics veröffentlicht.

Wenn die meisten Menschen an Galaxien denken, dürften sie an majestätische Spiralgalaxien wie die unserer Heimatgalaxie denken, der Milchstraße: Milliarden von...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresbiologe Mark E. Hay zu Gast bei den "Noblen Gesprächen" am Beutenberg Campus in Jena

16.10.2017 | Veranstaltungen

bionection 2017 erstmals in Thüringen: Biotech-Spitzenforschung trifft in Jena auf Weltmarktführer

13.10.2017 | Veranstaltungen

Tagung „Energieeffiziente Abluftreinigung“ zeigt, wie man durch Luftreinhaltemaßnahmen profitieren kann

13.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

ESO-Teleskope beobachten erstes Licht einer Gravitationswellen-Quelle

16.10.2017 | Physik Astronomie

Was läuft schief beim Noonan-Syndrom? – Grundlagen der neuronalen Fehlfunktion entdeckt

16.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Gewebe mit Hilfe von Stammzellen regenerieren

16.10.2017 | Förderungen Preise