Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Semantische Technologie zieht in viele IT-Anwendungen ein

29.09.2008
Über 210 Besucher aus 24 Ländern sind die Erfolgsbilanz der heurigen European Semantic Technology Conference (ESTC2008) in Wien.

John Davies (British Telecom) lozierte die ersten Anwender in den Lebenswissenschaften, in der Telekommunikations-Branche und im Finanzsektor. Ivan Herman vom World Wide Web Consortium (W3C) nannte die Medikamentenforschung, das Gesundheitswesen und den Verteidigungsbereich als jene Gebiete, in denen sich semantische Anwendungen als besonders wertvoll erwiesen. Die Konferenz bewies, dass es bereits ganz viele andere alltäglichere Anwendungsbereiche für die semantische Technologie gibt.

Präsentationen und Demonstrationen reichten von kleinen Widgets, die leicht in die Webseite zu integrieren sind, um Redaktionssysteme mit inhaltlich relevanten Zusatzinformationen zu bereichern (Ontos, CH), über Business (und auch Marketing- und Werbung-) Intelligence-Produkte, die verschiedenste Anfragen analysieren und richtige Informationen zu richtigen Personen verteilen (Expert Systems, IT; iSOCO ES), bis hin zu Patent- und IP-Rechte-Suche (matrixware), Human Ressource Management Tools (Innoraise, DE; D.O.O.M, IT), Servern, die das ganze Web interpretieren können (iQser, CH) sowie Web-Service-Suche und Orchestrierung (Seekda, AT). Viele europäische Unternehmen präsentierten ihre Lösungen zusätzlich zu den internationalen IT-Riesen wie SAP, British Telecom, Yahoo, Reuters etc. Ebenfalls wurden zahlreiche Tools für die Implementierung von semantischen Technologien in die vorhandenen IT-Strukturen dargestellt (Ontotext, BG u.a.).

Auch im zweiten Jahr der European Semantic Technology Conference wurden gemeinsam mit AWS die Business Contest Winner gekürt. Der erste Platz ging an das Projekt des DERI Institutes "Sindice", mit dem verschiedene vorhandene Web-Quellen angezapft werden können, um eigene Services anzubieten. Auf den weiteren Plätzen folgten zwei verschiedene Ansätze und Tools zum Thema Human Ressource Management. Den zweiten Platz gewann das italienische Spin-off mit dem Projekt i.m.p.a.c.t der dritte Platz ging an.

Der Veranstalter Semantic Technology Institutes International (STI International) eröffnete gleichzeitig zwei neue Außenstellen in Berlin (Leitung Robert Tolksdorf) und in Karlsruhe (Leitung Rudi Studer) mit dem Ziel, vermehrt Aktivitäten im Trainingsbereich auszuführen. In Österreich ist Elena Simperl für das Bildungsprogramm des STI International zuständig. Die zertifizierten Lehrgänge sind im Jahr 2009 zu erwarten.

Veranstalter:
STI International ist die Dreh- und Koordinationsscheibe zwischen internationalen Forschungsinstituten und Industrievertretern. Das Ziel ist eine zügige und gewinnbringende Etablierung der semantischen Technologie in allen IKT-Anwendungen. Die Community der STI International zählt bereits über 1000 internationale Experten, und über 30 Mitglieder aus Forschung und Wirtschaft.

Lejla Ibralic Halilovic | pressetext.deutschland
Weitere Informationen:
http://sindice.com
http://www.doom-srl.it
http://www.innoraise.com

Weitere Berichte zu: Business Vision IT-Anwendungen STI Semantic Semantisch Telecom

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Fraunhofer HHI mit neuesten VR-Technologien auf der NAB in Las Vegas
24.04.2017 | Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut, HHI

nachricht Fraunhofer IDMT auf der Prolight + Sound 2017: Objektbasierte Tonmischung wird noch einfacher!
03.04.2017 | Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Im Focus: Making lightweight construction suitable for series production

More and more automobile companies are focusing on body parts made of carbon fiber reinforced plastics (CFRP). However, manufacturing and repair costs must be further reduced in order to make CFRP more economical in use. Together with the Volkswagen AG and five other partners in the project HolQueSt 3D, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) has developed laser processes for the automatic trimming, drilling and repair of three-dimensional components.

Automated manufacturing processes are the basis for ultimately establishing the series production of CFRP components. In the project HolQueSt 3D, the LZH has...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Ballungsräume Europas

26.04.2017 | Veranstaltungen

200 Weltneuheiten beim Innovationstag Mittelstand in Berlin

26.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Wie digitale Technik die Patientenversorgung verändert

26.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Akute Myeloische Leukämie: Ulmer erforschen bisher unbekannten Mechanismus der Blutkrebsentstehung

26.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Naturkatastrophen kosten Winzer jährlich Milliarden

26.04.2017 | Interdisziplinäre Forschung

Zusammenhang zwischen Immunsystem, Hirnstruktur und Gedächtnis entdeckt

26.04.2017 | Biowissenschaften Chemie