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Die Schweiz hat einen starken Auftritt als Partnerland der ILA 2010 angekündigt. Vom 8. bis 13. Juni werden die Eidgenossen mit einem repräsentativen Ländergemeinschaftsstand auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung vertreten sein.
Zahlreiche Delegationen aus Wirtschaft und Politik sowie der Publikumsliebling "Patrouille Suisse" werden neben weiterem Fluggerät auf der alle zwei Jahre auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld stattfindenden Berlin Air Show erwartet. Dies hat der Schweizer Verband Swissmem bestätigt.
"Es ist für die Schweiz von besonderer Bedeutung, an der ILA in Berlin als Gastland zu firmieren und Höhepunkte schweizerischer Technologie zu präsentieren", sagt Peter Dietrich, Direktor vom Verband Swissmem. "Deutschland ist für unsere Luft- und Raumfahrtindustrie der wichtigste Geschäftspartner in Europa" "Neben einem grossen Anteil von Lieferungen aus der Schweiz haben mehrere Firmen Tochterunternehmen in Deutschland, was unseren Bezug zum Standort Deutschland noch zusätzlich verstärkt. Die Möglichkeit, die Schweizer Luft- und Raumfahrtindustrie auf der ILA 2010 als Partnerland zu präsentieren, unterstreicht das gute Verhältnis und die intensive Zusammenarbeit unserer beiden Nationen. Projekte in der Luft- und Raumfahrt sind langfristig und werden von einer intensiven Kontaktpflege begleitet. Die Teilnahme an der ILA gehört deshalb als wichtige Kontaktplattform in die Agenda unserer Industriellen."
Als Aussteller des Schweizer Gemeinschaftsstandes sind bisher angemeldet: Acutronic Schweiz AG, Revue Thommen AG, REGA, RUAG, UAC Alu Menziken AG, Sauter Bachmann AG, StarragHeckert AG, Suhner Abrasives Experts AG, Swissmem, Swiss Aeronautical Industries Group sowie Swiss Space Industries Group.
"Trotz der relativ geringen Größe der Schweiz sind dort rund 50 Unternehmen mit etwa 4.500 Beschäftigten im Bereich der Luft- und Raumfahrttechnik tätig. Es gibt es kaum ein europäisches Programm, in dem nicht Technologien "Made in Switzerland" zum Einsatz kommen", erläutert Dietmar Schrick, Hauptgeschäftsführer des BDLI. "Zwischen der Schweiz und Deutschland existiert seit vielen Jahren eine enge und hervorragende industrielle Zusammenarbeit, insbesondere im Bereich technisch anspruchsvoller, Materialien, Produkte und Dienstleistungen. Diese Zusammenarbeit wollen wir weiter intensivieren. Schließlich stehen Schweizer Luft- und Raumfahrtunternehmen für exzellente Qualität", ergänzt Dietmar Schrick.
«made in Switzerland» fliegt mit
Ob die Nutzlastverkleidung einer Ariane Trägerrakete oder das Glasfasernetz für den Datenaustausch zwischen Messsensor und Zentralcomputer beim kürzlich gestarteten ESA Umweltsatellit SMOS, die Endmontage oder Betreuung ziviler oder militärischer Luftfahrzeuge, die Schweizer Luft- und Raumfahrt-Industrie ist dabei.
Bei jeder Raumfahrtmission mit einer Ariane Trägerrakete schützt die Nutzlastverkleidung aus der Schweiz die wertvolle Fracht während des Transports in den Weltraum. Spitzentechnologie aus der Schweiz findet sich auch beim kürzlich gestarteten ESA Umweltsatellit SMOS: Erstmals wird auf einem europäischen Satelliten ein Glasfasernetz für den Datenaustausch zwischen Messsensor und dem Zentralcomputer verwendet. Auch in Flugzeugen und Hubschraubern ist Schweizer Technik teils sichtbar, teil auch weniger sichtbar, in verschiedenen Stellen integriert. Kaum ein Passagier, selten ein Pilot, wohl aber gar nie wissen die Fluggesellschaften, dass die meisten Motoren mit einem Überwachungssystem aus der Schweiz ausgerüstet sind. Diese Überwachungssysteme erfassen und melden gefährliche Vibrationen oder schlechte Verbrennungswerte und tragen somit einen wesentlichen Teil zum wirtschaftlichen und sicheren Einsatz der Triebwerke bei.
Anspruchsvolle Cockpitverglasungen für die einwandfreie und unverfälschte Sicht des Piloten, Bordinstrumente, komplexen Getrieben und gefräste Flügel- und Kabinenstrukturteile aus Aluminium oder Titan - die Reihe an Komponenten aus der Schweiz liesse sich beliebig weiterführen.
Die Stärke der Schweizer Flug- und Raumfahrt-Industrie ist das Produkt einer langen Tradition. Schweizer Firmen können auf eine lange Zusammenarbeit mit allen wichtigen Flugzeug- und Motorenhersteller zurückblicken und zu den Gründungsmitgliedern der Europäischen Weltraumorganisation. Sie zeichnen sich als innovative Unternehmen auf technisch hohem Niveau aus und sind führend in neuen Technologien und Fertigungstechniken. Um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können, arbeitet die Industrie mit den Schweizerischen Technischen Hochschulen zusammen, die im Bereich der Forschung ein hohes internationales Renommee besitzen.
Weitere Informationen:
Ruedi Christen, Bereichsleiter Kommunikation, Telefon: +41(0)443844111
E-Mail: r.christen@swissmem.ch
Wolfgang Rogall | Quelle: presseportal
Weitere Informationen: www.ila-berlin.de
Weitere Berichte zu: Ariane > Datenaustausch > ESA > ESA's SMOS > Glasfasernetz > Luft- und Raumfahrt > Luft- und Raumfahrtindustrie > Messsensor > Nutzlastverkleidung > Raumfahrt-Industrie > Raumfahrtindustrie > Swiss > Trägerrakete > Umweltsatellit > Überwachungssystem > Zentralcomputer
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Ultrakalte Quantengase sind ein ideales Experimentierfeld, um physikalische Phänomene in Festkörpern zu simulieren. Unter streng kontrollierten Bedingungen ...
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