Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

SCHOTT stellt auf der Compamed seine Produktvielfalt für die Medizintechnik aus

16.11.2015

Im Fokus: PURAVIS® optische Glasfasern, RD 50® Strahlenschutzglas und autoklavierbare Gehäuse und Solidur® LEDs

Der internationale Technologiekonzern und Spezialglasexperte SCHOTT präsentiert dieses Jahr auf der COMPAMED ein vielseitiges Portfolio an Produkten und Komponenten für die Medizintechnik. Einerseits bewähren sich erfolgreiche, am Markt zugelassene Produkte in hoher Qualität wie die PURAVIS® umweltfreundliche Stufenindexfasern und das RD 50® Strahlenschutzglas.


Alle SCHOTT PURAVIS® Fasern verbessern blaue Lichtanteile und übertragen nahe UV-Lichtwellen.

Foto: SCHOTT


Dank seiner hohen Dichte erreicht das RD 50® Strahlenschutzglas von SCHOTT selbst bei geringer Glasdicke eine hohe Röntgenstrahlenabsorption. Es stellt somit eine transparente Alternative zu anderen Abschirmmaterialien dar. Foto: SCHOTT

Andererseits zeigt das Unternehmen die neue sterilisierbare Solidur® LED-Produktserie sowie autoklavierbare Gehäuse, Durchführungen und Konnektoren für den zuverlässigen Schutz medizinischer Elektronik. SCHOTT stellt auf der COMPAMED in Düsseldorf vom 16. bis 19. November in Halle 8b am Stand H08 aus.

Das Portfolio an umweltfreundlichen PURAVIS® bleifreien Stufenindexfasern für Beleuchtungsanwendungen umfasst die Varianten GOF70, GOF85 und GOF120. Die besondere Glasrezeptur der PURAVIS® Fasern weist eine verbesserte Resistenzklasse auf und ermöglicht somit eine erhöhte Langzeitstabilität der Fasern. Dadurch können sie wiederholt durch Reinigung und Autoklavieren aufbereitet werden, ohne dass die Qualität der Lichttransmission darunter leidet.

Alle PURAVIS® Fasern verbessern blaue Lichtanteile und übertragen nahe UV-Lichtwellen. Somit bieten sich die SCHOTT Fasern für den Einsatz in den modernsten Disziplinen der Medizintechnik wie der Fluoreszenzdiagnostik an. http://www.schott.com/lightingimaging/english/medical/medical-products/transmitting-light_puravis.html

Das bewährte RD 50® Strahlenschutzglas von SCHOTT mit über 65 Gewichtsprozent Bleioxid bietet einen sehr hohen Schutz vor Gamma- und Röntgenstrahlen. Dank seiner hohen Dichte erreicht RD 50® selbst bei geringer Glasdicke eine hohe Röntgenstrahlenabsorption. Somit stellt das Glas eine transparente Alternative zu anderen Abschirmmaterialien dar.

Vorteil im täglichen Gebrauch: Glas ist kratzunempfindlicher als Kunststoff. Die SCHOTT Strahlenschutzgläser weisen eine hohe UV-Beständigkeit und bei richtiger Pflege eine lange Einsatzdauer auf. RD 50® Glas eignet sich als Sichtfenster, für die Tür- oder Panoramaverglasung und als Strahlenschutz für Ärzte, Schwestern und Pfleger.

Es findet Anwendung im Gebäudebereich, in Röntgenräumen, Operationssälen, Bestrahlungsstationen, Praxen, in der Materialprüfung und Forschungslabors – zum Beispiel in Gloveboxen. SCHOTT liefert RD 50® Strahlenschutzglas innerhalb der Maximalmaße in jeder geometrischen Form. Auf Kundenwunsch können die Strahlenschutzgläser in den verschiedensten Varianten bearbeitet werden. http://www.schott.com/architecture/german/products/radiation-shielding-glass/rd50.html

Dank der neuen sterilisierbaren Solidur® LEDs von SCHOTT kann jetzt eine vollständig autoklavierbare Lichtquelle direkt in die Spitze von medizinischen Geräten eingebaut und so die Lichtquelle ganz nah an die zu behandelnde Stelle gebracht werden. Die hermetisch verkapselten LEDs haben in Tests bewiesen, dass sie mehr als 3500 Autoklavierzyklen unbeschadet überstehen. Aufgrund des gasdichten Gehäuses aus anorganischen, nicht alternden Materialien, wie Metall, Glas und Keramik, halten sie hohen Temperaturen, Chemikalien, Korrosion und Druck stand. Deshalb sind sie ideal für den Einsatz in medizinischen Geräten wie Endoskopen oder chirurgischen Instrumente, die regelmäßig autoklaviert werden müssen, ohne dass dabei ihre Leistungsfähigkeit oder ihre Lebensdauer beeinträchtigt wird.

Die Solidur® LED-Familie besteht aus drei Basisdesigns, die gemäß Kundenanforderungen individuell angepasst werden können: Dank der Solidur® Mini LED, die mit nur 2,3 mm Durchmesser kleinste hermetisch dichte und voll autoklavierbare High Brightness LED, ist es nun denkbar, eine Beleuchtung in Geräte einzubauen, die vorher ohne auskommen mussten.

Medizinische Geräte, die mit der Solidur® Ring LED ausgestattet sind, können durch eine ringförmige Anordnung der LED Chips die Behandlungsstelle komplett schattenfrei ausleuchten. Solidur® TO LEDs können in unterschiedlichsten TO-Gehäusegeometrien geliefert werden, unter anderem auch in SMD-Ausführung. Dadurch können sie besonders einfach in bestehende Gerätedesigns integriert werden. http://www.schott.com/medical-led

SCHOTT bietet eine Vielzahl gasdichter und somit vollständig autoklavierbarer Gehäuse, Durchführungen und Konnektoren für die zuverlässige Verkapselung von Medizinelektronik an. Medizintechnische Instrumente müssen mit Strom versorgt werden bzw. zuverlässig Informationen senden und empfangen können. Gleichzeitig muss die empfindliche Elektronik hermetisch verkapselt und somit vor Feuchtigkeit, Hitze, Erschütterungen oder Chemikalien geschützt werden.

Besonders hohe Anforderungen gelten hier für Geräte, die im Autoklaven dampfsterilisiert werden müssen, etwa in den Bereichen Endoskopie, Dentalchirurgie, chirurgischer Navigation, Hochfrequenz-Chirurgie, Spektrometrie und Pulsoximetrie. Glas-Metall-, Keramik-Metall- (CerTMS®) oder vollkeramische Gehäuse eignen sich hierfür besonders gut, denn als anorganische und somit nicht alternde Materialien ermöglichen Glas und Keramik eine gasdichte, hermetische Versiegelung und agieren zugleich als Isolator der elektrischen Kontakte. http://www.schott.com/medical

CerTMS®, PURAVIS®, RD 50® und Solidur® sind eingetragene Marken der SCHOTT AG.

Pressekontakt

SCHOTT AG

Dr. Haike Frank
Public Relations Manager
Phone: +49 (0)6131 - 66 4088
haike.frank@schott.com
www.schott.com

ÜBER SCHOTT

SCHOTT ist ein international führender Technologiekonzern auf den Gebieten Spezialglas und Glaskeramik. Mit der Erfahrung von über 130 Jahren herausragender Entwicklungs-, Material- und Technologiekompetenz bietet das Unternehmen ein breites Portfolio hochwertiger Produkte und intelligenter Lösungen an. Damit ist SCHOTT ein innovativer Partner für viele Branchen, zum Beispiel die Hausgeräteindustrie, Pharmazie, Elektronik, Optik, Automotive und Aviation. SCHOTT hat das Ziel, mit seinen Produkten zu einem wichtigen Bestandteil im Leben jedes Menschen zu werden. Das Unternehmen setzt auf Innovationen und nachhaltigen Erfolg. Mit Produktions- und Vertriebsstandorten in 35 Ländern ist der Konzern weltweit präsent. Rund 15.400 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2013/2014 einen Umsatz von 1,87 Milliarden Euro. Die Muttergesellschaft SCHOTT AG hat ihren Hauptsitz in Mainz und ist zu 100 Prozent im Besitz der Carl-Zeiss-Stiftung. Als Stiftungsunternehmen nimmt SCHOTT eine besondere Verantwortung für Mitarbeiter, Gesellschaft und Umwelt wahr.

Pressekontakt
SCHOTT AG - Hattenbergstrasse 10 - 55122 Mainz - Deutschland
Phone: +49 (0)6131/66-2411 - www.schott.com

Dr. Haike Frank | SCHOTT AG

Weitere Berichte zu: Elektronik Geräte Glas Keramik LED Lichtquelle Medizintechnik Produktvielfalt SCHOTT

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Digitalisierung von HR-Prozessen – tisoware auf der Personal Nord und Süd
21.03.2017 | tisoware Gesellschaft für Zeitwirtschaft mbH

nachricht Hochauflösende Laserstrukturierung dünner Schichten auf der LOPEC 2017
21.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise