Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

SCHOTT präsentiert auf der COMPAMED vielseitiges Portfolio für die Medizintechnik

04.11.2014

PURAVIS® optische Glasfasern, RD 50® Strahlenschutzglas sowie weltweit kleinste autoklavierbare Mini-High-Power-LED ausgestellt

Der internationale Technologiekonzern und Spezialglasexperte SCHOTT präsentiert dieses Jahr auf der COMPAMED ein vielseitiges Portfolio an Produkten und Komponenten für die Medizintechnik.


SCHOTT hat sein Portfolio an umweltfreundlichen PURAVIS® bleifreien Stufenindexfasern für Beleuchtungsanwendungen mit der GOF120 erweitert. Foto: SCHOTT


Die weltweit kleinste hermetische und zugleich vollständig autoklavierbare High-Brightness-LED, die am Markt verfügbar ist: mit einem Durchmesser kleiner 2 mm bietet die neue SCHOTT Mini LED Designoptionen für Anwendungen in der Dental- und Medizintechnik. Foto: SCHOTT

Einerseits bewähren sich erfolgreiche, am Markt zugelassene Produkte in hoher Qualität wie das RD 50® Strahlenschutzglas; andererseits entwickelt das Unternehmen jüngste Innovationen wie die PURAVIS® bleifreie Stufenindexfasern kontinuierlich weiter, die inzwischen in der Variante GOF120 mit einem Öffnungswinkel von 120 Grad verfügbar sind.

Premiere feiert auf der Messe die weltweit erste kleinste autoklavierbare High-Brightness-Mini-LED für Beleuchtungsanwendungen in der Dental- und Medizintechnik. SCHOTT stellt auf der COMPAMED in Düsseldorf vom 12. bis 15. November in Halle 8 am Stand 8b aus.

Sein Portfolio an umweltfreundlichen PURAVIS® bleifreien Stufenindexfasern für Beleuchtungsanwendungen hat das Unternehmen mit der GOF120 dieses Jahr erweitert. Die neue Glasfaser erreicht mit einer Apertur von 0.86 einen Öffnungswinkel von bis zu 120°. Somit ist sie besonders für Anwendungen in der medizinischen Endoskopie zur Ausleuchtung von inneren Hohlräumen geeignet.

„Die Stärke der PURAVIS® GOF120 liegt darin, dass sie eine hohe Lichttransmission erreicht und gleichzeitig den natürlichen Weißlichteindruck aufrechterhält. Auf diese Weise wird eine eindeutige Diagnose der zu untersuchenden Gewebeproben deutlich erleichtert“, erklärt Karen Holst, Produktmanagerin für optische Glasfasern bei SCHOTT Lighting and Imaging. Alle PURAVIS® Fasern von der GOF70 über die GOF85 bis hin zur GOF120 verbessern blaue Lichtanteile und übertragen nahe UV-Lichtwellen. Somit bieten sich die SCHOTT Fasern für den Einsatz in den modernsten Disziplinen der Medizintechnik wie der Fluoreszenzdiagnostik an.

Die besondere Glasrezeptur der SCHOTT Fasern weist eine verbesserte Resistenzklasse auf und ermöglicht somit eine erhöhte Langzeitstabilität der PURAVIS® Fasern. Dadurch können die Fasern wiederholt durch Reinigung und Autoklavieren aufbereitet werden, ohne dass die Qualität der Lichttransmission darunter leidet. Die bleifreien PURAVIS® Glasfasern werden in einem umweltfreundlichen Produktionsprozess ohne den Einsatz von Arsen und Antimon her. Sie entsprechen somit schon heute den Anforderungen an die RoHS-Richtlinie.

http://www.schott.com/lightingimaging/english/medical/medical-products/transmitting-light_puravis.html


Das bewährte RD 50® Strahlenschutzglas von SCHOTT enthält über 65 Gewichtsprozent Bleioxid und bietet so einen sehr hohen Schutz vor Gamma- und Röntgenstrahlen. Dank seiner hohen Dichte erreicht RD 50® selbst bei geringer Glasdicke eine hohe Röntgenstrahlenabsorption. Somit stellt das Glas eine transparente Alternative zu anderen Abschirmmaterialien dar.

Im täglichen Gebrauch ergibt sich ein entscheidender Vorteil, denn Glas ist kratzunempfindlicher als Kunststoff. Die SCHOTT Strahlenschutzgläser weisen eine hohe UV-Beständigkeit und bei richtiger Pflege eine lange Einsatzdauer auf. „Wir haben vor kurzem unseren Lagerbestand an poliertem Glas sowie unsere Prozesskapazitäten in unserem Werk in Eschershausen (Niedersachsen) durch Investitionen in Maschinen und Materialressourcen erhöht. Somit können wir auch die wachsende Anzahl an Kunden schnell und effizient bedienen“, so Matthias Anton, Sales Engineer für Strahlenschutzglas bei SCHOTT Advanced Optics.

SCHOTT Strahlenschutzglas eignet sich als Sichtfenster, für die Tür- oder Panoramaverglasung, als Strahlenschutz für Ärzte, Schwestern und Pfleger. Das Spezialglas findet Anwendung im Gebäudebereich, in Röntgenräumen, Operationssälen, Bestrahlungsstationen, Praxen, in der Materialprüfung und Forschungslabors – zum Beispiel in Gloveboxen. SCHOTT liefert RD 50® Strahlenschutzglas innerhalb der Maximalmaße in jeder geometrischen Form. Auf Kundenwunsch können die Strahlenschutzgläser in den verschiedensten Varianten bearbeitet werden.

http://www.schott.com/architecture/german/products/radiation-shielding-glass/rd50.html


SCHOTT hat auf der Messe in Düsseldorf eine neue Mini-LED für Beleuchtungsanwendungen in der Dental- und Medizintechnik auf den Markt gebracht, die alle bisherigen Lösungen übertrifft. Sie ist „tiny & tough“, denn es handelt sich um die weltweit kleinste hermetische und zugleich vollständig autoklavierbare High-Brightness-LED, die am Markt verfügbar ist. Dank ihres gasdichten Gehäuses, das aus anorganischen, nicht alternden Materialien gefertigt ist, ist die Mini-LED besonders robust und hält Chemikalien, Korrosion und Druck erfolgreich stand – und das bei schwankenden Temperaturen. Somit ist die Mini-LED eine sehr zuverlässige Lichtquelle, die effizient mit hoher Lichtqualität über einen langen Zeitraum leuchtet. Link zur Langversion der Pressemeldung:

http://www.schott.com/german/news/press.html?NID=com4556


PURAVIS® und RD 50® sind eingetragene Marken der SCHOTT AG.

Pressekontakt

SCHOTT AG
Dr. Haike Frank
Public Relations Manager
Phone: +49 (0)6131 - 66 4088
haike.frank@schott.com
www.schott.com


ÜBER SCHOTT

SCHOTT ist ein internationaler Technologiekonzern mit 130 Jahren Erfahrung auf den Gebieten Spezialglas, Spezialwerkstoffe und Spitzentechnologien. Mit vielen seiner Produkte ist SCHOTT welt-weit führend. Hauptmärkte sind die Branchen Hausgeräteindustrie, Pharmazie, Elektronik, Optik und Transportation. Das Unternehmen hat den Anspruch, mit hochwertigen Produkten und intelligenten Lösungen zum Erfolg seiner Kunden beizutragen und SCHOTT zu einem wichtigen Bestandteil im Leben jedes Menschen zu machen. SCHOTT bekennt sich zum nachhaltigen Wirtschaften und setzt sich für Mitarbeiter, Gesellschaft und Umwelt ein. In 35 Ländern ist der SCHOTT Konzern mit Produktions- und Vertriebsstätten kundennah vertreten. 15.400 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2012/2013 einen Weltumsatz von 1,84 Milliarden Euro. Die SCHOTT AG mit Hauptsitz in Mainz ist ein Unternehmen der Carl-Zeiss-Stiftung.

Dr. Haike Frank | SCHOTT AG

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht LaserTAB: Effizientere und präzisere Kontakte dank Roboter-Kollaboration
25.09.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

nachricht OLED auf hauchdünnem Edelstahl
21.09.2017 | Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Die schnellste lichtgetriebene Stromquelle der Welt

Die Stromregelung ist eine der wichtigsten Komponenten moderner Elektronik, denn über schnell angesteuerte Elektronenströme werden Daten und Signale übertragen. Die Ansprüche an die Schnelligkeit der Datenübertragung wachsen dabei beständig. In eine ganz neue Dimension der schnellen Stromregelung sind nun Wissenschaftler der Lehrstühle für Laserphysik und Angewandte Physik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) vorgedrungen. Ihnen ist es gelungen, im „Wundermaterial“ Graphen Elektronenströme innerhalb von einer Femtosekunde in die gewünschte Richtung zu lenken – eine Femtosekunde entspricht dabei dem millionsten Teil einer milliardstel Sekunde.

Der Trick: die Elektronen werden von einer einzigen Schwingung eines Lichtpulses angetrieben. Damit können sie den Vorgang um mehr als das Tausendfache im...

Im Focus: The fastest light-driven current source

Controlling electronic current is essential to modern electronics, as data and signals are transferred by streams of electrons which are controlled at high speed. Demands on transmission speeds are also increasing as technology develops. Scientists from the Chair of Laser Physics and the Chair of Applied Physics at Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) have succeeded in switching on a current with a desired direction in graphene using a single laser pulse within a femtosecond ¬¬ – a femtosecond corresponds to the millionth part of a billionth of a second. This is more than a thousand times faster compared to the most efficient transistors today.

Graphene is up to the job

Im Focus: LaserTAB: Effizientere und präzisere Kontakte dank Roboter-Kollaboration

Auf der diesjährigen productronica in München stellt das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT das Laser-Based Tape-Automated Bonding, kurz LaserTAB, vor: Die Aachener Experten zeigen, wie sich dank neuer Optik und Roboter-Unterstützung Batteriezellen und Leistungselektronik effizienter und präziser als bisher lasermikroschweißen lassen.

Auf eine geschickte Kombination von Roboter-Einsatz, Laserscanner mit selbstentwickelter neuer Optik und Prozessüberwachung setzt das Fraunhofer ILT aus Aachen.

Im Focus: LaserTAB: More efficient and precise contacts thanks to human-robot collaboration

At the productronica trade fair in Munich this November, the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT will be presenting Laser-Based Tape-Automated Bonding, LaserTAB for short. The experts from Aachen will be demonstrating how new battery cells and power electronics can be micro-welded more efficiently and precisely than ever before thanks to new optics and robot support.

Fraunhofer ILT from Aachen relies on a clever combination of robotics and a laser scanner with new optics as well as process monitoring, which it has developed...

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Im Spannungsfeld von Biologie und Modellierung

26.09.2017 | Veranstaltungen

Archaeopteryx, Klimawandel und Zugvögel: Deutsche Ornithologen-Gesellschaft tagt an der Uni Halle

26.09.2017 | Veranstaltungen

Unsere Arbeitswelt von morgen – Polarisierendes Thema beim 7. Unternehmertag der HNEE

26.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Europas erste Testumgebung für selbstfahrende Züge entsteht im Burgenland

26.09.2017 | Verkehr Logistik

Nerven steuern die Bakterienbesiedlung des Körpers

26.09.2017 | Biowissenschaften Chemie

Mit künstlicher Intelligenz zum chemischen Fingerabdruck

26.09.2017 | Biowissenschaften Chemie