Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

SCHOTT erweitert PURAVIS® Produktfamilie um starre Faserstäbe für die Dentaltechnik

10.03.2015

Mehr als nur Zahnbeleuchtung: Multifunktionalität von PURAVIS® optischen Glasfasern

Der internationale Technologiekonzern SCHOTT hat sein Portfolio an PURAVIS® umweltfreundlichen Lichtleitern um rigide Faserstäbe erweitert. Starre Faseroptik eignet sich besonders gut für den Einsatz in Dentalinstrumenten wie Hand- und Winkelstücke oder Polymerisationsgeräte.


SCHOTT hat sein Portfolio an PURAVIS® bleifreien Stufenindexfasern um starre Fasern erweitert, die sich besonders gut für Anwendungen in der Dentaltechnik eignen. Die PURAVIS® Fasern werden am Standort in Mainz in einem umweltfreundlichen Verfahren ohne den Einsatz von Arsen und Antimon hergestellt. Fotos: SCHOTT


SCHOTT hat sein Portfolio an PURAVIS® bleifreien Stufenindexfasern um starre Fasern erweitert, die sich besonders gut für Anwendungen in der Dentaltechnik eignen. Die PURAVIS® Fasern werden am Standort in Mainz in einem umweltfreundlichen Verfahren ohne den Einsatz von Arsen und Antimon hergestellt. Fotos: SCHOTT

Auf diesem Weg kann leistungsstarkes Licht dorthin gebracht werden, wo nur wenig Raum für Beleuchtung zur Verfügung steht. Dank zusätzlich verbesserter Materialeigenschaften ermöglichen die PURAVIS® Fasern neue Anwendungsfelder.

Die im blauen Wellenlängenbereich erweiterte Transmission erlaubt eine Integration von Anwendungen wie Karies- oder Krebsvorsorge auf Basis von Fluoreszenzdiagnostik. SCHOTT stellt seine neue Entwicklung erstmals auf der Internationalen Dental-Schau IDS in Köln vom 10. bis 14. März vor (Stand 11.3 B 081).

Durch eine wesentliche Entwicklung kann SCHOTT seinen Kunden neue Anwendungsgebiete für die PURAVIS® optischen Glasfasern vorstellen: Es handelt sich um die Verfügbarkeit von starren Faserstäben für Dentalanwendungen. „Seit drei Jahren sind wir erfolgreich mit unseren flexiblen Stufenindexfasern am Markt.

Nun bieten wir unseren Kunden an, die Vorteile dieser erprobten Technologie direkt und ohne die Risiken eines ‚Neuprodukts‘, auch bei rigiden Stäben zu nutzen, wie sie in der Dentaltechnik eingesetzt werden. Leistungsstarkes Licht kann nun noch effizienter an die zu behandelnde Stelle gebracht werden, auch wenn immer weniger Bauraum im Gerät zur Verfügung steht“, so Holger Werner, Produkt Manager Dental bei SCHOTT Lighting and Imaging.

Durch einen Akzeptanzwinkel von bis zu 85° – und damit mehr als bei herkömmlichen Materialien – kann wesentlich mehr Licht in die Faser aufgenommen und somit transmittiert werden. Auf diese Weise können bei gleichbleibender Größe der Lichtquelle höhere Lichtleistungen erzielt werden.

Alternativ können die Geräte verkleinert und elektrische Ressourcen reduziert werden, um dieselbe optische Leistung zu erzielen. Zum anderen steht Geräteentwicklern damit mehr Freiraum beim Lichtquellendesign zur Verfügung, denn auch bei komplexen Aufbauten ist eine effiziente Einkopplung gewährleistet.

Der PURAVIS® Faserstab bietet jedoch viel mehr als reine Beleuchtung: Verbesserte Transmissionseigenschaften im blauen Wellenlängenbereich, also nahe UV-Lichtwellen, erlauben die Übertragung von Wellenlängen, die vorher nicht transmittiert werden konnten. Auf diesem Weg können Leistungsreserven genutzt und leistungsstärkere Produkte entwickelt werden. Zusätzlich können Zusatzfunktionen ins Gerät integriert werden. Dazu gehört beispielsweise eine Diagnostikfunktion wie die Krebs- oder Kariesdetektion auf Basis modernster Fluoreszenzdiagnostik.

„Wir freuen uns, hochpräzise PURAVIS® Lichtleiter für Dentalinstrumente wie Hand- oder Winkelstücke in 2D- und 3D-Geometrien anzubieten. Sie bieten dem Zahnarzt eine optimale Unterstützung: mit brillanter Beleuchtung bei der Präparation und Behandlung des Zahnes bis hin zum Einsatz in der Diagnostik dank Fluoreszenzanwendungen in nur einem Gerät“, so Werner.

Die besondere Glasrezeptur der SCHOTT Fasern weist eine hohe Resistenzklasse auf und ermöglicht somit eine exzellente Langzeitstabilität der PURAVIS® Fasern. Dadurch können die Fasern wiederholt gereinigt, desinfiziert und sterilisiert werden ohne dass die Qualität der Lichttransmission darunter leidet. SCHOTT stellt seine bleifreien PURAVIS® Glasfasern in einem patentierten, umweltfreundlichen Produktionsprozess ohne den Einsatz von Arsen und Antimon her. Sie entsprechen somit bereits heute den künftigen Anforderungen der RoHS-Richtlinie. Damit steht das Produktionsverfahren mit der Verpflichtung des Unternehmens, die Umwelt zu schonen, im Einklang.

Weitere Informationen unter: http://www.schott.com/lightingimaging/english/medical/medical-products/transmitting-light_puravis.html

PURAVIS® ist eine eingetragene Marke der SCHOTT AG.


Pressekontakt

SCHOTT AG
Dr. Haike Frank
Public Relations Manager
Phone: +49 (0)6131 - 66 4094
haike.frank@schott.com
www.schott.com


ÜBER SCHOTT

SCHOTT ist ein international führender Technologiekonzern auf den Gebieten Spezialglas und Glaskeramik. Mit der Erfahrung von über 130 Jahren herausragender Entwicklungs-, Material- und Technologiekompetenz bietet das Unternehmen ein breites Portfolio hochwertiger Produkte und intelligenter Lösungen an. Damit ist SCHOTT ein innovativer Partner für viele Branchen, zum Beispiel die Hausgeräteindustrie, Pharmazie, Elektronik, Optik, Automotive und Aviation. SCHOTT hat das Ziel, mit seinen Produkten zu einem wichtigen Bestandteil im Leben jedes Menschen zu werden. Das Unternehmen setzt auf Innovationen und nachhaltigen Erfolg. Mit Produktions- und Vertriebsstandorten in 35 Ländern ist der Konzern weltweit präsent. Rund 15.400 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2013/2014 einen Umsatz von 1,87 Milliarden Euro. Die Muttergesellschaft SCHOTT AG hat ihren Hauptsitz in Mainz und ist zu 100 Prozent im Besitz der Carl-Zeiss-Stiftung. Als Stiftungsunternehmen nimmt SCHOTT eine besondere Verantwortung für Mitarbeiter, Gesellschaft und Umwelt wahr.

Pressekontakt
SCHOTT AG - Hattenbergstrasse 10 - 55122 Mainz - Deutschland
Phone: +49 (0)6131/66-2411 - www.schott.com

Dr. Haike Frank | SCHOTT AG

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht COMPAMED 2016 vernetzte medizinische Systeme und Menschen
23.11.2016 | IVAM Fachverband für Mikrotechnik

nachricht Kompakter und individuell einstellbarer Schutz für alle Anwendungen
18.11.2016 | PHOENIX CONTACT GmbH & Co.KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Das Universum enthält weniger Materie als gedacht

07.12.2016 | Physik Astronomie

Partnerschaft auf Abstand: tiefgekühlte Helium-Moleküle

07.12.2016 | Physik Astronomie

Bakterien aus dem Blut «ziehen»

07.12.2016 | Biowissenschaften Chemie