Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

RENEX 2010: Messe für erneuerbare Energien geht in die zweite Runde

12.08.2010
• Großes Potenzial für Solar- und Windkraft in der Türkei
• Internationale Hersteller präsentieren neue Produkte

Nach der erfolgreichen Premiere im November 2009 geht die RENEX als Messe für Erneuerbare Energien in diesem Jahr in die zweite Runde. Vom 9. bis 12. Dezember 2010 richtet die Deutsche Messe AG gemeinsam mit ihrer türkischen Tochtergesellschaft Hannover Fairs Turkey und dem Joint Venture Hannover-Messe Sodex die RENEX 2010 im Expo Center in Istanbul aus.

Erwartet werden mehrere hundert Aussteller auf einer Bruttoausstellungsfläche von 12 000 Quadratmetern. Zu den Ausstellern zählen die Hersteller von Wind- und Solarkraftanlagen sowie Wasserkraftwerken. Weitere Ausstellungs­schwer­punkte sind Geothermie und Bioenergie sowie innovative Technologien und Lösungen rund um das Thema Energieeffizienz. In Kooperation mit dem türkischen Verband IZODER (Association of Thermal Insulation, Waterproofing, Sound Insulation and Fireproofing Material Producers, Suppliers and Applicators) wird zum Thema Energieeffizienz erstmals ein Sonder­aus­stellungs­bereich mit entsprechenden Anwendungen eingerichtet.

"Aufgrund der positiven Resonanz auf die RENEX werden wir die Messe in diesem Jahr um eine Halle erweitern. Die Türkei bietet sehr vielfältige Nutzungs­möglich­keiten für erneuerbare Energien. Insbesondere für die Wind- und Sonnenenergie sehen wir erhebliches Potenzial", sagt Wolfgang Lenarz, Geschäftsbereichsleiter der Deutschen Messe AG.

Noch in diesem Jahr soll in der Türkei das Anfang des Jahres überarbeitete Gesetz über erneuerbare Energien verabschiedet werden. Von den im Gesetz vorge­sehenen höheren Einspeisevergütungen würden vor allem die Solarenergie, die Biomassenutzung sowie die Geothermie profitieren. Die Erzeugung von Strom aus Windkraft ist in der Türkei auch zum derzeit einheitlichen Preis von 5,5 Euro-Cent pro Kilowattstunde wirtschaftlich.

Starke internationale Beteiligung

Die RENEX 2010 steht für eine hohe Internationalität auf Ausstellerseite. Allein aus Deutschland kommen voraussichtlich vier Gemeinschaftsstände: Bremen/Nieder­sachsen, Baden-Württemberg, Berlin/Brandenburg und Nordrhein-Westfalen planen Gemeinschaftsstände, auf denen Hersteller ihre innovativen Produkte und Lösungen für den Energiesektor präsentieren. Aus Österreich und Italien haben sich ebenfalls bereits die Marktführer angemeldet.

Deutsch-türkisches Energiesymposium

Am 10. Dezember organisiert NRW International gemeinsam mit der Energie­agentur Nordrhein-Westfalen sowie der Industrie- und Handelskammer zu Köln das Deutsch-türkische Energiesymposium parallel zur RENEX. In diesem Jahr stehen die Themen Windkraft und Geothermie im Fokus.

Starker Markt für erneuerbare Energien in der Türkei

Bereits heute wird ein Fünftel der Elektrizität in der Türkei aus erneuerbaren Energien erzeugt. Der Löwenanteil entfällt dabei auf die Wasserkraft. Das größte Wachstumspotenzial wird derzeit für die Windenergie gesehen. Ziel der türkischen Regierung ist es, die heutigen Kapazitäten von 800 MW bis zum Jahr 2014 auf 10 000 MW zu steigern. Nach einem Rückgang des Energieverbrauchs in 2009 rechnet die Türkei in diesem Jahr mit einer erneuten Zunahme um vier Prozent, wodurch die Vergrößerung der Erzeugungskapazität sowie eine Steigerung der Nutzungseffizienz dringend erforderlich werden.

Brigitte Mahnken-Brandhorst | Deutsche Messe
Weitere Informationen:
http://www.hannovermesse.de
http://www.messe.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Biophotonische Innovationen auf der LASER World of PHOTONICS 2017
26.06.2017 | Leibniz-Institut für Photonische Technologien e. V.

nachricht Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten
26.06.2017 | Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Das Auto lernt vorauszudenken

Ein neues Christian Doppler Labor an der TU Wien beschäftigt sich mit der Regelung und Überwachung von Antriebssystemen – mit Unterstützung des Wissenschaftsministeriums und von AVL List.

Wer ein Auto fährt, trifft ständig Entscheidungen: Man gibt Gas, bremst und dreht am Lenkrad. Doch zusätzlich muss auch das Fahrzeug selbst ununterbrochen...

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zu aktuellen Fragen der Stammzellforschung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Fraunhofer FKIE ist Gastgeber für internationale Experten Digitaler Mensch-Modelle

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Ultra-sensitiv dank quantenmechanischer Verschränkung

28.06.2017 | Physik Astronomie

Chemisches Profil von Ameisen passt sich bei Selektionsdruck rasch an

28.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Umfangreiche Fördermaßnahmen für Forschung an Chromatin, Nebenniere und Krebstherapie

28.06.2017 | Förderungen Preise