Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

"Dabei sein ist alles" reicht nicht

20.01.2010
Neue Märkte durch professionelle Messepräsenz sichern
Rudolph: "Messeprojekt mit der Hochschule Wismar wird fortgesetzt."
Studenten der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und der Fakultät Gestaltung an der Hochschule Wismar haben heute in der Hansestadt ihre innovativen Ideen für einen professionellen Messeauftritt präsentiert.

Hervorgegangen ist das Praxisprojekt aus einer Studie der Hochschule Wismar zum "Messeverhalten von Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern" aus dem Jahr 2008. Diese hatte bestätigt, dass gerade viele kleinere Unternehmen im Land den Auftritt auf Fachmessen vernachlässigen. Wirtschaftsstaatsekretär Dr. Stefan Rudolph rief auf der Abschlussveranstaltung vor Unternehmern, Hochschullehrern und Studenten dazu auf, die Potenziale einer Markterschließung durch Messebeteiligungen stärker zu nutzen.

"Das Wirtschaftsministerium setzt das Messeprojekt mit der Hochschule Wismar fort", sagte Dr. Stefan Rudolph. "Wir haben die Förderung zur Unterstützung von Messepräsentationen gezielt erweitert und erhöht. Erste Erfolge zeigen sich bereits auf rege genutzten Handwerkermessen in Mailand und Leipzig."

Studenten der Wirtschaftswissenschaften und Design sind in elf mittelständische Industrieunternehmen des Landes gegangen, um das Messeverhalten zu analysieren und gemeinsam Alternativen für künftige Ausstelleraktivitäten zu entwickeln. Die beteiligten Unternehmen zeigten sich überwiegend überrascht, welche Bandbreite an Darstellungsformen für einen erfrischenden Messeauftritt möglich ist. "Es kommt darauf an, mit dem richtigen Konzept auf der richtigen Messe die richtigen Leute überzeugend anzusprechen", unterstrich der Projektleiter, der Wismarer Hochschulprofessors Dr. Christian Feuerhake. "Das setzt eine entsprechende Analyse, ein maßgeschneidertes Konzept, eine zeit- und fachgerechte Umsetzung sowie eine konsequente Auswertung der Kontakte und Ergebnisse voraus. Wissenschaftliche Untersuchungen haben bewiesen, dass die Teilnahme an Messen eines der wirksamsten Marketinginstrumente ist, neue Märkte zu erschließen."

Das Wirtschaftsministerium fördert die Teilnahme von Unternehmen an Messen und Ausstellungen bis zu 50 Prozent. Finanzielle Unterstützung gibt es auch für Gemeinschaftsstände bis zu 10.000 Euro auf großen nationalen und internationalen Messen. Ferner wird die gezielte Beratung von kleinen und mittleren Unternehmen im Land zur Einführung von Produkten und Dienstleistungen auf überregionalen Märkten bis zu 50 Prozent gefördert. "Dabei sein ist alles" sei dabei kein Erfolgskriterium für eine Messebeteiligung, machte Rudolph deutlich und appellierte an die Firmen, sich für ihre Messepläne entsprechend gut instruieren und vorbereiten zu lassen. "Im Fokus des Wirtschaftsministeriums steht dabei insbesondere auch die Erhöhung des Exportanteils in Mecklenburg-Vorpommern durch international bedeutsame Expositionen. Parallel zur Neugestaltung der Messe-Richtlinie in 2009 wurde der Haushaltstitel von 400.000 Euro auf 650.000 Euro aufgestockt. "Damit wurde sichergestellt, dass mehr Unternehmen Messeförderung erhalten und ihre Absatzaktivitäten intensivieren können", so der Staatssekretär abschließend. Das vom Wirtschaftsministerium aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) geförderte Projekt wird bis 2012 fortgesetzt.

Kontakt:
Prof. Dr. oec. Christian Feuerhake
Marketing / Internationales Marketing
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Hochschule Wismar
University of Applied Sciences: Technology, Business and Design
Tel.: (03841) 753 168
E-Mail: christian.feuerhake@hs-wismar.de
Handy: 0176-211 922 32

Kerstin Baldauf | idw
Weitere Informationen:
http://www.hs-wismar.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Kameratechnologie in Fahrzeugen: Bilddaten latenzarm komprimiert
21.02.2018 | Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut, HHI

nachricht Designvielfalt für OLED-Beleuchtung leicht gemacht
21.02.2018 | Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Verlässliche Quantencomputer entwickeln

Internationalem Forschungsteam gelingt wichtiger Schritt auf dem Weg zur Lösung von Zertifizierungsproblemen

Quantencomputer sollen künftig algorithmische Probleme lösen, die selbst die größten klassischen Superrechner überfordern. Doch wie lässt sich prüfen, dass der...

Im Focus: Developing reliable quantum computers

International research team makes important step on the path to solving certification problems

Quantum computers may one day solve algorithmic problems which even the biggest supercomputers today can’t manage. But how do you test a quantum computer to...

Im Focus: Innovation im Leichtbaubereich: Belastbares Sandwich aus Aramid und Carbon

Die Entwicklung von Leichtbaustrukturen ist eines der zentralen Zukunftsthemen unserer Gesellschaft. Besonders in der Luftfahrtindustrie und in anderen Transportbereichen sind Leichtbaustrukturen gefragt. Sie ermöglichen Energieeinsparungen und reduzieren den Ressourcenverbrauch bei Treibstoffen und Material. Zum Einsatz kommen dabei Verbundmaterialien in der so genannten Sandwich-Bauweise. Diese bestehen aus zwei dünnen, steifen und hochfesten Deckschichten mit einer dazwischen liegenden dicken, vergleichsweise leichten und weichen Mittelschicht, dem Sandwich-Kern.

Aramidpapier ist ein etabliertes Material für solche Sandwichkerne. Sein mechanisches Strukturversagen ist jedoch noch unzureichend erforscht: Bislang fehlten...

Im Focus: Die Brücke, die sich dehnen kann

Brücken verformen sich, daher baut man normalerweise Dehnfugen ein. An der TU Wien wurde eine Technik entwickelt, die ohne Fugen auskommt und dadurch viel Geld und Aufwand spart.

Wer im Auto mit flottem Tempo über eine Brücke fährt, spürt es sofort: Meist rumpelt man am Anfang und am Ende der Brücke über eine Dehnfuge, die dort...

Im Focus: Eine Frage der Dynamik

Die meisten Ionenkanäle lassen nur eine ganz bestimmte Sorte von Ionen passieren, zum Beispiel Natrium- oder Kaliumionen. Daneben gibt es jedoch eine Reihe von Kanälen, die für beide Ionensorten durchlässig sind. Wie den Eiweißmolekülen das gelingt, hat jetzt ein Team um die Wissenschaftlerin Han Sun (FMP) und die Arbeitsgruppe von Adam Lange (FMP) herausgefunden. Solche nicht-selektiven Kanäle besäßen anders als die selektiven eine dynamische Struktur ihres Selektivitätsfilters, berichten die FMP-Forscher im Fachblatt Nature Communications. Dieser Filter könne zwei unterschiedliche Formen ausbilden, die jeweils nur eine der beiden Ionensorten passieren lassen.

Ionenkanäle sind für den Organismus von herausragender Bedeutung. Wenn zum Beispiel Sinnesreize wahrgenommen, ans Gehirn weitergeleitet und dort verarbeitet...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2018

21.02.2018 | Veranstaltungen

Tag der Seltenen Erkrankungen – Deutsche Leberstiftung informiert über seltene Lebererkrankungen

21.02.2018 | Veranstaltungen

Digitalisierung auf dem Prüfstand: Hochkarätige Konferenz zu Empowerment in der agilen Arbeitswelt

20.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Von Hefe für Demenzerkrankungen lernen

22.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Sektorenkopplung: Die Energiesysteme wachsen zusammen

22.02.2018 | Seminare Workshops

Die Entschlüsselung der Struktur des Huntingtin Proteins

22.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics