Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Prototypen von Rittal überzeugen Hitachi

21.09.2010
Schaltschränke von Rittal auf der Schiene
Rittal auf der Innotrans
21. bis 24. September 2010
Halle 15.1, Stand 142

Nach einem mit Bestnoten bestandenen Firmenaudit verlief auch die Erstmusterprüfung von zehn Rittal Großschrank-Prototypen durch Hitachi Transportation Systems sehr positiv: Der führende Bahntechnik-Hersteller erteilte ohne Beanstandung seine Freigabe. Damit ist der Weg frei, die neuen Schränke zum Standardprodukt für den Einsatz in europäischen Schienenfahrzeugen zu machen.

Um seine Position am europäischen Markt auszubauen, ist der japanische Bahntechnik-Hersteller Hitachi Transportation Systems auf der Suche nach lokalen Lieferanten. Schaltschränke wird Hitachi ab sofort vom hessischen Hersteller Rittal beziehen. "Rittal hat unsere umfangreichen Audits mit Bestnoten absolviert", erklärt Naoto Kiryu, der als Senior Engineer bei Hitachi Transportation die Prüfung durchgeführt hatte. Zugsicherungsschränke müssen genau wie andere Komponenten, die in Schienenfahrzeugen eingesetzt werden, dynamischen Anforderungen genügen. ETCS-Schränke von Rittal werden ausschließlich in Deutschland gefertigt und lassen sich sowohl in neue Loks und Züge installieren als auch nachrüsten.

Für Rittal ist dies der erste Auftrag von Hitachi Transportation. Neben der einwandfreien Qualität war ausschlaggebend, dass Rittal ebenso wie Hitachi global aktiv ist. Hermann Becker, Abteilungsleiter im Branchenmanagement Bahntechnik bei Rittal, erklärt: "Hitachi hat unsere Schaltschränke intensiv getestet. Wir freuen uns, dass es dabei keine einzige Beanstandung gab und sehen großes Potenzial für die zukünftige Zusammenarbeit mit dem japanischen Bahntechnikhersteller in Europa."

Rittal als Partner der Bahntechnik-Unternehmen

Rittal versorgt Unternehmen der mobilen und stationären Bahntechnik mit einem breiten Sortiment standardisierter und individueller Lösungen, die den aktuellen Normen entsprechen. Bahntaugliche Schaltschränke oder Komponenten von Rittal finden sich beispielsweise im Führerstand und im Fahrgastbereich von Stadtbahnen, Mehrsystem-Lokomotiven und Hochgeschwindigkeitsfahrzeugen. Sie nehmen die Technik der Zugsicherungssysteme, Notspannungsversorgungen oder Steuerungen für Motorantriebstechnik und Klimatisierung auf. Im stationären Bereich liefert Rittal Lösungen für Strecken-Outdoorgehäuse für Signalanlagen, Sicherungssysteme, Stellwerke, Weichen, Mess- und Funktechnik wie GSM-R und ETCS sowie IT-Infrastruktur. Dazu gehören u.a. Sicherheitsräume, Serverschränke, IT-Klimatisierung, unterbrechungsfreie Stromversorgungen und Minirechenzentren. Mit RiCell Flex wurde zur Hannover Messe 2010 eine Notstromversorgung auf Brennstoffzellenbasis vorgestellt, die sich besonders für den Einsatz in der stationären Bahntechnik eignet.

Besuchen Sie Rittal vom 21. bis 24. September auf der Innotrans in Berlin. Auf dem Stand (Halle 15.1, Stand-Nr. 142) können Sie sich ein Bild von den aktuellen Rittal Lösungen für die Bahntechnik machen.

| Fink & Fuchs
Weitere Informationen:
http://www.rittal.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Infrarotkamera für die Metallindustrie bis 2000 °C
28.04.2017 | Optris GmbH

nachricht ZMP 2017 – Latenzzeitmesseinrichtung für moderne elektronische Zähler
27.04.2017 | Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru

28.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

Jenaer Akustik-Tag: Belastende Geräusche minimieren - für den Schutz des Gehörs

27.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Die Kieler Förde – ein Trainingsbecken für Miesmuscheln

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Mikroskop im Kugelschreiberformat: Auf dem Weg zur endoskopischen Krebsdiagnose

28.04.2017 | Medizintechnik

Leipziger Forscher kreieren borhaltiges künstliches Vitamin

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie