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Produkte der Zukunft auf der EuroMold 2010

05.10.2010
- „e-Production“ und Rapid Manufacturing in Halle 11
- Marktvolumen von einer Milliarde Euro
- EuroMold wichtigster Marktplatz in Europa

Mit der Sonderschau „e-Production für Jedermann“ trägt die EuroMold, 01. - 04. Dezember 2010, Messegelände Frankfurt am Main, der enormen Entwicklung auf dem Milliardenmarkt der „Additiven Technologien“ (Rapid Manufacturing und Rapid Prototyping) Rechnung.

Die Sonderschau feierte auf der EuroMold 2009 ihre Premiere und hat sich mit der Darstellung von Zukunftsprodukten als Zuschauermagnet hervorragend etabliert. Zudem kann die EuroMold 2010 ihre Position als wichtigster europäischer Marktplatz für die Additiven Technologien weiter ausbauen.

Die Sonderschau „e-Production für Jedermann“ in der Halle 11 gibt einen detaillierten Einblick über Trends und künftige Einsatzmöglichkeiten der Additiven Technologien. Zahlreiche Marktführer aus der ganzen Welt zeigen ihre Innovationen und traditionell auch eine Vielzahl von Weltneuheiten.

In der Halle 11.1 präsentieren Universitäten auf der Sonderschau „e-Production für Jedermann“ Zukunftsprodukte und innovatives Design für den Bereich Rapid Manufacturing und Rapid Prototyping. Die Fakultät Gestaltung der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim stellt dabei das weltweit erste Fahrzeug, das in einem Stück in 3D gedruckt und von einem Akkuschrauber angetrieben wird, vor.

Ergänzt wird dieser Themenbereich durch die „12th Annual International Wohlers Conference“ am 03.12. 2010. Die „Designbar“ in Halle 11.0 gibt eine Einführung in die gesamte Thematik der Additiven Technologien und Anwendungen.

Anwendungsbereich wächst rasant – Faktor Individualisierung

Der Anwendungsbereich der mit den Additiven Technologien hergestellten Produkte wächst rasant und spielt in Industrie und Alltag eine immer stärkere Rolle. Wichtige Einsatzbereiche sind Medizinprodukte, Nischenprodukte, Design und „e-Produkte“, die über das Internet vertrieben werden.

Additive Verfahren werden durch das Auftragen dünner Materialschichten Produkte gefertigt. Der Einsatz ist in der gesamten Prozesskette möglich - bei Prototypen genauso wie bei der Produktion von Kleinserien. Der große Vorteil dieser Technologie ist die hohe Flexibilität und die nahezu grenzenlose Einbindung individueller Produktanforderungen. So wurden auf der EuroMold 2009 bereits individuell passende Fahrradsattel, Kletterschuhe und viele andere individualisierte Produkte präsentiert.

Ein Marktpotential der Additiven Verfahren von mehr als einer Milliarde Euro in den nächsten 3 bis 5 Jahren sieht Abe Reichental, Präsident und CEO von 3D Systems. „Unsere Produktsysteme und Materialien geben uns die Möglichkeit, die Rapid Manufacturing-Technologie in vielen Industrie- und Produktionsbereichen anzuwenden.“ Außerdem seien 3 D Drucker inzwischen immer günstiger in der Anschaffung und leichter zu nutzen, so Reichenthal.

„12th Annual International Wohlers Conference“ Über die jüngsten Trends und künftige Entwicklungen informiert die „12th Annual International Wohlers Conference“. Unter dem Motto „The Business Impact of Additive Manufacturing“ werden auf der englischsprachigen Konferenz am Freitag, 3.12. 2010, die aktuellen und zukünftigen Entwicklungen der Additiven Verfahren beleuchtet. „Die Konferenz zeigt die gewaltigen Möglichkeiten für Produktentwicklung und Fertigung weltweit sowie die wirtschaftliche Bedeutung der Additiven Verfahren“, so Chairman Terry Wohlers. „Die Teilnehmer erfahren darüber hinaus, wie Ideen, die in der Vergangenheit noch als undenkbar galten, durch jüngste Trends und Entwicklungen Wirklichkeit geworden sind.“

Thomas Masuch | DEMAT GmbH
Weitere Informationen:
http://www.euromold.com
http://www.demat.com

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