Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Praxisorientierte Forschung, Entwicklung, Beratung sowie Personalqualifizierung – Klebtechnik & FVK

23.09.2013
Das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM, Bremen, präsentiert vom 7. bis 10. Oktober 2013 auf der Bondexpo (Halle 7, Stand 7427) das Leistungsspektrum der Klebtechnischen Fertigung sowie das neue Weiterbildungsangebot der Bereiche Klebtechnik und Faserverbundkunststoff-Technologie.

Innovationen sowie anwendungsorientierte individuelle Problemlösungen im Kontext Klebstoff, Applikation, Fertigungsplanung und Umsetzung in die Produktion


Zum Schneiden von Granit geeignetes Stammblatt mit angeklebten Schneidsegmenten – Klebtechnik aus dem Fraunhofer IFAM
(© Fraunhofer IFAM)

Der Bereich klebtechnische Fertigung des Fraunhofer IFAM – Europas größte unabhängige Forschungseinrichtung auf dem Gebiet der industriellen Klebtechnik – bietet Beratung sowie anwendungsorientierte Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen rund um das Thema Kleben an, und zwar für unterschiedlichste Einsatzfelder und Branchen, wie Transportmittelbau (Straße, Schiene, Wasser, Luft), Maschinen- und Anlagenbau, Energietechnik, Baubranche, Verpackungs-, Textil- und Elektroindustrie sowie Mikrosystem- und Medizintechnik.

Know-how und jahrzehntelange Erfahrung ermöglichen es, gemeinsam mit dem Kunden maßgeschneiderte Konzepte sowie Lösungen zu erarbeiten und dabei das gesamte Leistungsspektrum der Experten des Bereichs Klebtechnik und Oberflächen des Fraunhofer IFAM miteinzubeziehen. Das Portfolio reicht von der Klebstoffentwicklung über Simulation, Berechnung und Auslegung, Oberflächenvorbehandlung, Dosier-, Auftrags- und Mischtechnik bis hin zur Automatisierung sowie Fertigungskonzepten unter dem Aspekt der Qualitätssicherung.

Neue Weiterbildungsangebote im Bereich der Klebtechnik und der Faserverbundkunststoff-Technologie

Das Klebtechnische Zentrum und das Kunststoff-Kompetenzzentrum des Fraunhofer IFAM, Bremen, präsentieren ihre Personalqualifizierungsangebote im Bereich anwendungsbezogener innovativer Klebtechnik und Faserverbundkunststoff-Technologie für Industrie und Handwerk.

Das auf der Bondexpo erhältliche »Kursprogramm 2014« gibt einen umfassenden Einblick in das komplette Personalqualifizierungsangebot mit Beschreibung der einzelnen Weiterbildungen und den Kursterminen 2014.

Im Bereich der Klebtechnik bietet das Klebtechnische Zentrum des Fraunhofer IFAM die etablierten, international anerkannten zertifizierenden Qualifizierungen zum DVS®/EWF-Klebpraktiker (EAB), zur DVS®/EWF-Klebfachkraft (EAS) und zum DVS®/EWF-Klebfachingenieur (EAE) an. Auffrischungskurse für ehemalige Kursteilnehmer ergänzen diese Weiterbildungen. Die Teilnehmer der jeweiligen DVS®/EWF-Kleblehrgänge haben hierbei zum einen die Möglichkeit, ihre klebtechnischen Kenntnisse aufzufrischen, zum anderen können sie sich über den aktuellen Stand der entsprechenden Qualifizierung informieren. 2014 findet erstmals ein solcher »Refresherkurs« für Klebfachingenieure statt.

Das Kunststoff-Kompetenzzentrum des Fraunhofer IFAM bietet im Kontext Faserverbundkunststoff-Technologie ein erweitertes zertifiziertes Lehrgangsangebot an: Die Grundlagen der FVK-Technologie werden im einwöchigen Lehrgang zum Faserverbundkunststoff-Verarbeiter vermittelt. Er richtet sich an Mitarbeiter in Firmen, die in ihrer beruflichen Praxis mit Faserverbundkunststoffen (FVK) umgehen, sie bereits verarbeiten oder neu in die Verbundtechnologie einsteigen wollen. Aufbauend auf diese Grundkenntnisse erlangen die Teilnehmenden in der dreiwöchigen Weiterbildung zur Faserverbundkunststoff-Fachkraft einen umfangreichen Überblick über aktuelle Herstellungsmethoden. Zudem erfahren sie die Unterschiede zwischen Duromer- und Thermoplastverarbeitung. Der Kurs befähigt die Teilnehmer, geeignete Ausgangsmaterialien und Herstellungsverfahren zur Erfüllung ihrer spezifischen Produktanforderungen zu ermitteln. Als Konsequenz der stetig zunehmenden Verwendung von FVK ist der Bedarf der Wartung und Reparatur dieser Werkstoffe stark gestiegen. Hier setzt die einwöchige Qualifizierung zum Faserverbundkunststoff-Instandsetzer an. Sie fokussiert sich auf qualitativ hochwertige Reparaturen und die Bearbeitung von FVK. Da das Kunststoff-Kompetenzzentrum 2013 in neue, großzügige Räume in unmittelbarer Nähe zum Hauptsitz des Fraunhofer IFAM in Bremen umgezogen ist, finden alle Praxisanteile der Kurse in der hochwertig ausgestatteten neuen Werkstatt statt.

Ebenfalls neu ist das Weiterbildungsseminar »Kleben von FVK«. Weil die Bedeutung von Faserverbundkunststoffen als Fügeteilmaterialien des Leichtbaus in den letzten Jahren stark gestiegen ist, und sich die Klebtechnik als die prädestinierte Fügetechnik herauskristallisiert, bietet das Fraunhofer IFAM auf Basis seines Weiterbildungs-Know-hows in den Bereichen Klebtechnik und Faserverbundkunststoff-Technologie dieses neu konzipierte Seminar an. Es richtet sich an Meister aus Industrie und Handwerk, Techniker oder betriebliche Facharbeiter, die mit FVK in ihrer beruflichen Praxis arbeiten und die die Besonderheiten der zukunftsweisenden Werkstoffe als Fügeteilmaterial kennenlernen wollen. Aufgrund der umgehenden starken Nachfrage wird das Seminar sowohl erstmals vom 19.-21. November 2013 als auch vom 25.-27. Februar 2014 in Bremen angeboten.

Die direkte Verknüpfung von Forschung & Entwicklung und professioneller Weiterbildung zeichnet das international anerkannte Personalqualifizierungsangebot des Fraunhofer IFAM aus. Das vermittelte Know-how versetzt Betriebe in die Lage, die Potenziale moderner Klebtechnik sowie Faserverbundtechnologie zu nutzen und in eigene zukunftsträchtige Innovationen umzusetzen.

Neben den feststehenden Kursangeboten an den diversen Kursstätten sind zudem In-house-Schulungen im In- und Ausland möglich. Die Lehrgänge werden in Deutsch, Englisch oder mit Übersetzung in die jeweilige Landessprache angeboten.

Kontakt
Bondexpo 2013 I 7. bis 10. Oktober 2013 I Stuttgart
Halle 7 I Stand 7427
Weitere Informationen:
http://www.ifam.fraunhofer.de
http://www.kleben-in-bremen.de
http://www.kunststoff-in-bremen.de
http://www.academy.fraunhofer.de

Anne-Grete Becker | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.ifam.fraunhofer.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Effizienz steigern, Kosten senken!
17.08.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Maßgeschneiderte Lösungen für APos-Maschinen: Kamerasystem Keyence CV-X100
11.08.2017 | Heun Funkenerosion GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik

21.08.2017 | Veranstaltungen

DGI-Forum in Wittenberg: Fake News und Stimmungsmache im Netz

21.08.2017 | Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Studie für Patienten mit Prostatakrebs: Einteilung in genomische Gruppen soll Therapie präzisieren

21.08.2017 | Interdisziplinäre Forschung

Forscher entwickeln zweidimensionalen Kristall mit hoher Leitfähigkeit

21.08.2017 | Physik Astronomie

Ein neuer Indikator für marine Ökosystem-Veränderungen - der Dia/Dino-Index

21.08.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz