Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Pneumatische Sicherheitsbremsen mit der Kraft der Hydraulik

15.08.2016

Leistungsstarke, hochsteife ROBA®-guidestop Profilschienenbremsen

mayr® Antriebstechnik präsentiert die neue Bremse auf der Motek 2016. Besuchen Sie uns in Halle 6, Stand 6325.

Eine kompakte Sicherheitsbremse auf kleinem Bauraum mit hohen Kräften und das ohne Hydraulik – mayr® Antriebstechnik hat eine neue, leistungsstarke, pneumatisch gelüftete Version der ROBA®-guidestop Profilschienenbremse entwickelt. Mit diesem innovativen Bremskonzept, das sowohl die ständig wachsenden Sicherheitsanforderungen erfüllt als auch ohne den Einsatz von Hydraulik eine hohe Leistungsdichte erreicht, setzt das Unternehmen neue Standards.


Mit der neuen pneumatischen ROBA®-guidestop bietet mayr® Antriebstechnik ein innovatives Bremskonzept, das sowohl die hohen Sicherheitsanforderungen erfüllt als auch ohne den Einsatz von Hydraulik eine hohe Leistungsdichte erreicht.

Bild: mayr® Antriebstechnik


Um den nötigen Betriebsdruck zu erreichen, kommt zusammen mit der Bremse ein kompakter Druckverstärker zum Einsatz, der den im System vorhandenen Druck rein mechanisch, ohne Fremdenergie steigert. Dieses innovative Konzept ermöglicht eine punktuelle Druckerhöhung direkt vor der einzelnen Bremse.

Bild: mayr® Antriebstechnik

mayr® Antriebstechnik erweitert die bewährte ROBA®-guidestop Baureihe um eine pneumatisch gelüftete Version, die mit ihren hohen Haltekräften Anwendern neue Möglichkeiten eröffnet. Für Maschinen, in denen bereits ein Hydrauliksystem zur Verfügung steht, können Anwender weiterhin auf die hydraulisch gelüfteten ROBA®-guidestop Sicherheitsbremsen zurückgreifen. Dort, wo allerdings erst ein Hydrauliksystem installiert werden müsste, um eine Bremse mit hohen Haltekräften zu betreiben oder aber mehrere Bremsen nötig wären, um entsprechende Kräfte zu erreichen, kommt jetzt die pneumatisch gelüftete ROBA®-guidestop Sicherheitsbremse zum Einsatz. Sie klemmt Profilschienen positionsgenau und spielfrei und erreicht dabei dieselben hohen Haltekräfte wie die hydraulische Ausführung der Bremse.

Innovatives Konzept mit Druckverstärker

Geöffnet wird die pneumatische ROBA®-guidestop mit Druckluft von 20 bis 30 bar. Um den nötigen Betriebsdruck zu erreichen, kommt zusammen mit der Bremse ein kompakter Druckverstärker zum Einsatz, der den in Pneumatiknetzen üblichen Systemdruck von 4 bis 6 bar rein mechanisch, ohne Fremdenergie steigert. Dieses innovative Konzept ermöglicht eine punktuelle Druckerhöhung direkt vor der Bremse, also unmittelbar dort im System, wo der höhere Druck gebraucht wird – somit genügen kurze Hochdruckleitungen. Die pneumatische ROBA®-guidestop Sicherheitsbremse ist in fünf Baugrößen – jeweils in Standardbauform und in kompakter kurzer Ausführung – erhältlich und deckt damit Haltekräfte von 1 bis 34 kN ab. Sie ist für verschiedene Schienenbaugrößen der gängigen Linearführungshersteller designt.

Sicherheit durch direkte Klemmung

Genau wie die hydraulische Ausführung der Bremse wirkt auch die pneumatische ROBA®-guidestop Sicherheitsbremse mit sehr hoher Steifigkeit direkt auf die Linearführung. Sie ist also unmittelbar an den Massen angebracht, die gehalten werden sollen. Dies bringt gerade bei schwerkraftbelasteten Achsen, wenn das Gefährdungsrisiko von Personen minimiert werden soll, einen entscheidenden Vorteil: Antriebselemente zwischen Motor und bewegter Masse wie zum Beispiel Spindel, Spindelmutter, Wellenkupplung oder Getriebe haben somit keinen Einfluss auf die Sicherheit – anders als bei Konzepten mit Motorbremse, wo alle Antriebselemente das Bremsmoment bis zum Schlitten übertragen. Systeme mit ROBA®-guidestop Sicherheitsbremsen ermöglichen eine wesentlich höhere Steifigkeit als Lösungen mit in Servomotoren integrierten rotatorischen Bremsen.

Zuverlässig und genau

Die spielfreie Klemmung der ROBA®-guidestop direkt auf die Profilschiene bietet noch weitere Vorteile: Die zusätzliche Versteifung der NC-Achse erhöht die Prozessgenauigkeit, steigert die Zerspanleistung und kann beispielsweise bei der Schwerzerspanung weitere technologische Vorteile bringen. Die Bearbeitung ist schwingungsärmer und somit wird die Oberflächengüte des Werksstücks positiv beeinflusst. Bei stillstehender Achse, zum Beispiel während der Bearbeitung, kann die Bremse die Last übernehmen. Dadurch ist es möglich in dieser Phase den Antriebsmotor abzuschalten und aus der Regelung zu nehmen. Das eliminiert die Regelbewegungen und schont so die Kugelrollspindel. Die geschlossene Bremse nimmt Axialkräfte auf. Standzeit und Wartungsintervalle der Antriebskomponenten werden verlängert.

Wie alle Sicherheitsbremsen von mayr® Antriebstechnik arbeiten auch die Bremsen der ROBA®-guidestop Baureihe nach dem Fail-Safe-Prinzip, das heißt sie sind im energielosen Zustand geschlossen. Sie sorgen in Maschinen und Anlagen rund um den Globus zuverlässig für höchste Betriebs- und Funktionssicherheit.

Pressekontakt:                     
Simone Dauer                            
Pressereferentin                                           
Tel. 08341/804-2332                                        
Fax 08341/804-492332
E-Mail: simone.dauer@mayr.de

Chr. Mayr GmbH + Co. KG

Eichenstraße 1, 87665 Mauerstetten

Tel. 08341/804-0, Fax 08341/804-421

www.mayr.com, E-Mail: info@mayr.com

 

Über Mayr Antriebstechnik

Das 1897 gegründete Familienunternehmen Mayr Antriebstechnik ist ein führender Hersteller von Sicherheitsbremsen, Sicherheitskupplungen und Wellenkupplungen. Diese Produkte sind in erster Line für den Einsatz in elektrisch angetriebenen Maschinen und Anlagen konzipiert. Sie finden sich unter anderem in Abfüllanlagen, Werkzeug-, Verpackungs- und Druckmaschinen sowie in Aufzügen, Windkraftanlagen und in der Bühnentechnik. Im Allgäuer Stammhaus in Mauerstetten arbeiten derzeit rund 600 Beschäftigte. Weltweit hat Mayr Antriebstechnik über 1000 Mitarbeiter. Mit Werken in Polen und China, Vertriebsniederlassungen in den USA, in Frankreich, Großbritannien, Italien, Singapur und in der Schweiz sowie 36 weiteren Ländervertretungen ist das Unternehmen global aufgestellt.

Simone Dauer | Chr. Mayr GmbH + Co. KG

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Effizienz steigern, Kosten senken!
17.08.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Maßgeschneiderte Lösungen für APos-Maschinen: Kamerasystem Keyence CV-X100
11.08.2017 | Heun Funkenerosion GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Computer mit Köpfchen

18.08.2017 | Informationstechnologie