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Nach ihrer erfolgreichen Premiere im Juni 2008 rückt die zweite O&S vom 8. bis 10. Juni 2010 in Stuttgart ins Blickfeld. Die Zeichen für die internationale Fachmesse für Oberflächen und Schichten, die von der Deutschen Messe AG in Zusammenarbeit mit der Landesmesse Stuttgart ausgerichtet wird, stehen gut.
"Vier Monate vor der Veranstaltung laufen die Vorbereitungen für die O&S 2010 auf Hochtouren. Wir erleben trotz der nach wie vor schwierigen Wirtschaftssituation eine positive Resonanz", sagte Wolfgang Pech, Geschäftsbereichsleiter der Deutschen Messe AG, Hannover, am Dienstag, 9. Februar, in Stuttgart.
Weltweit setzen sich Hersteller und Anwender zum Ziel, ihre Betriebskosten so gering wie möglich zu halten - bei optimaler Nutzung aller vorhandenen Ressourcen sowie durch den Einsatz von Energie sparenden Technologien. "Diesen Trend greift die O&S 2010 mit ihrem Leitthema Ressourceneffizienz auf. Sie bietet Lösungen, die Kosten und Umweltbelastungen erheblich reduzieren", fügte Pech hinzu. "Sie wird der Branche Orientierung und richtungweisende Impulse geben."
"Schon jetzt haben sich 215 Aussteller angemeldet. Mehr als 12 000 Quadratmeter Brutto-Ausstellungsfläche sind bereits belegt", sagte Pech. "Insgesamt rechnen wir mit einer ähnlich hohen Ausstellerzahl und Flächenbelegung wie zur Premiere der O&S in 2008." Dort präsentierten 311 Unternehmen auf 15 000 Quadratmetern Brutto-Ausstellungsfläche rund 5 000 Fachbesuchern ihre Produkte und Innovationen.
Von der Reinigung über die Vorbehandlung bis hin zu Beschichtung stelle die O&S die gesamte Wertschöpfungskette der anwendungsorientierten Oberflächentechnik dar, erklärte Pech. Schwerpunktthemen in 2010 sind die Bereiche Galvanotechnik, Lackiertechnik, industrielle Plasma-Oberflächentechnik sowie Vorbehandlung und Reinigung.
Mehr Inhalte und neue Themen
Mit aktuellen Sonderschauen und zusätzlichen Themen erweitert die O&S ihr Programm. Erstmalig wird es in 2010 ein neues Ausstellungsformat für die industrielle Lackiertechnik geben - die "OundS@Lounge". Unter dem Leitthema Energie- und Ressourceneffizienz bietet sie Ausstellern der Lackiertechnikbranche einen zentralen Marktplatz mit dem Mix aus Geschäftsanbahnung, Präsentation und Besucherführung. "Alle Services für teilnehmende Unternehmen und ihre Besucher sind im Lounge-Paket enthalten", betonte Pech. "Damit können Aussteller ihren Firmenauftritt ohne Zusatzkosten kalkulieren."
Neu im Rahmen der O&S ist auch der "SchauPlatz NANO". Im Fokus dieser anwenderbezogenen Plattform stellt rund ein Dutzend Firmen marktfähige Nanolösungen mit verbesserten Produkteigenschaften in der Oberflächentechnik vor. Dazu gehören Bereiche wie die Oberflächenveredelung mit Nanowerkstoffen, die Veredelung von Automobilteilen, die antibakterielle Beschichtung von chirurgischen Instrumenten in der Medizin oder die Gestaltung atmungsaktiver und schmutzresistenter Textilien mit Nanomaterialien.
Als neuer Themenpark für die Verfahrens- und Veredelungstechnik technischer Textilien wird die vormals eigenständige Veranstaltung INNOtex von 2010 an in die O&S integriert. Hier werden Maschinen für die Ausrüstung, Beschichtung und Laminierung sowie zur Herstellung von Faserverbundwerkstoffen gezeigt.
Erstmals im O&S-Angebot ist der Gemeinschaftsstand "Abwasser & Umwelt", der von der Arbeitsgemeinschaft Abwasserzentrum Löhnberg ausgerichtet wird. Unter dem Leitthema "Energie- und Ressourceneffizienz" können bis zu zehn Unternehmen ihre Produkte, Anlagen und Dienstleistungen aus den Bereichen der Wasseraufbereitungs-, Abwasser-, Recycling-, Entsorgungs- und Filtrationstechnik für die Galvanik-, Lackier- und Metallindustrie präsentieren.
Ein weiteres Highlight ist die Sonderveranstaltung "Welt der Oberfläche". Auf der 1 300 Quadratmeter großen Standfläche, die vom Zentralverband Oberflächentechnik (ZVO), Hilden, organisiert wird, zeigen 40 Aussteller ihre innovativen Produkte, Anlagen und Dienstleistungen in der Galvanotechnik - vom verchromten Motorrad bis zum Korrosionsschutz von Schrauben.
Neben Geschäftsanbahnungen und Networking steht auch der Wissenstransfer im Mittelpunkt. Das in 2008 erfolgreich gestartete O&S-Anwenderforum unter der Federführung des Fraunhofer-Institut Produktionstechnik und Automatisierung (IPA), Stuttgart, wird in 2010 fortgesetzt und mit neuen Themen angereichert. Zwölf Experten von namhaften Unternehmen und Institutionen, darunter die Firmen Robert Bosch, Stuttgart, Thoma Metallveredelung, Heimertingen, und MTV Metallveredelung, Solingen, zeigen Trends und Perspektiven in der Oberflächentechnik auf.
Mit ihrem umfassenden Angebot wendet sich die O&S insbesondere an Fachbesucher und Anwender aus dem Maschinen- und Anlagenbau, der Automobilindustrie und deren Zulieferer sowie der Elektro- und Kommunikationstechnik. Darüber spricht sie das Baugewerbe, die Kunststoff- und Möbelindustrie sowie die Medizintechnik an.
Katharina Siebert | Quelle: Deutsche Messe
Weitere Informationen: www.messe.de
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