Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

O&S 2012: Ressourceneffiziente und umweltverträgliche Oberflächen sind gefragt

02.05.2012
Messe spiegelt Trend zu Effizienz und Nachhaltigkeit wider / Zeichen stehen auf Wachstum bei Ausstellern und Fläche

Die Entwicklung und der Einsatz umweltgerechter Produkte und Technologien in der Oberflächentechnik stehen im Mittelpunkt der O&S 2012. Die internationale Fachmesse für Oberflächen und Schichten zeigt vom 12. bis 14. Juni auf dem Stuttgarter Messegelände Technologien und Lösungen, die für Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit sorgen. "Steigende Energiekosten und Ressourcenknappheit verlangen optimierte Prozesse, umweltverträgliche und vor allem effiziente Verfahren", sagt Oliver Frese, Geschäftsbereichsleiter bei der Deutschen Messe AG, Hannover.

"Unternehmen werden nicht mehr nur an betriebswirtschaftlichen Zielen gemessen, sondern auch am Umgang mit Energie und Rohstoffen. Nur so können sie ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern. Die O&S bietet Lösungen, die Kosten und Umweltbelastung gleichermaßen reduzieren."

Den Trend zu Effizienz und Nachhaltigkeit greift die Messe mit dem Leitthema "Material, Ressourcen, Prozessoptimierung" auf. Zahlreiche Aussteller nutzen die Messe, um ganz neue und weiterentwickelte Verfahren, Maschinen und Konzepte vorzustellen. Die Besucher erwartet ein Angebotsspektrum aus allen Bereichen der Oberflächenbehandlung.

Zu den Schwerpunkten gehören Galvanotechnik, Reinigung und Vorbehandlung von Oberflächen, Lackiertechnik und Nanotechnologie.

Auch industrielle Plasma- Oberflächentechnik, Funktionalisierung textiler Werkstoffe sowie Analyse-, Mess- und Prüftechnik gehören zum Angebots-Portfolio der Messe. Die Aussteller werden ihre Neuheiten in den benachbarten Hallen 7 und 9 präsentieren.

Sechs Wochen vor dem Start der O&S weist alles auf eine erfolgreiche Veranstaltung hin. "Die O&S 2012 wird den Markt noch breiter abdecken. Es werden sich mehr Aussteller präsentieren als im Vorjahr, die Fläche der Messe wird zunehmen und somit wird die Veranstaltung für den Besucher noch wertvoller werden", berichtet Frese. In 2010 stellten 326 Unternehmen auf einer Bruttofläche von 15 000 Quadratmetern in Stuttgart aus. "Die positive Resonanz des Marktes zeigt, dass wir ganz dicht an den Themen der Branche sind."

Sonderschauen sowie anwenderorientierte Vorträge im O&S-Forum in Halle 7 ergänzen das Ausstellungsprogramm.

Die O&S hat sich mit ihrer dritten Auflage als zentrale Fachmesse der Oberflächentechnik etabliert: "Als Anbieter von Hochleistungs-Korrosionsschutz-Systemen vor allem für die Automobilindustrie ist die O&S für uns die ideale Plattform, um über neue Systeme zu informieren und mit vielen Experten der einzelnen Unternehmen innerhalb der gesamten Wertschöpfungskette in Kontakt zu treten", erklärt Jörn Selent, Marketing Manager, Dörken MKS-Systeme aus Herdecke.

Harald Ahnert, Managing Director Vertrieb Deutschland/Schweiz, Atotech Berlin, nutzt die O&S, um Kontakte zu knüpfen und Geschäfte

anzubahnen: "Seit Beginn ist Atotech als Aussteller auf der O&S vertreten. Für uns stehen sowohl die Gewinnung von Neukunden und Ermittlung von Geschäftschancen bei neuen Kontakten im Vordergrund als auch die Intensivierung der Geschäftsbeziehungen zu unseren bestehenden Kunden. Atotech wird wie auch in den vergangenen Jahren seine Kompetenzen vor allem im Bereich der Automobilindustrie und in den ressourcenschonenden Technologien vorstellen. Ein weiterer Schwerpunkt wird auf den Sanitärbereich und die Industriegalvaniken sowie Jobplater gesetzt."

Oberflächentechnik-Preis

Erstmals wird auf der O&S der Preis "Die Oberfläche" verliehen. Er zeichnet Innovationen aus, die als Schlüsseltechnologie die Einführung neuer Produkte und Technologien ermöglichen. Bewertet werden Faktoren wie Energie- und Ressourceneffizienz, Nachhaltigkeit, Innovationsgrad, Erhalt von Wettbewerbsfähigkeit sowie industrielle Machbarkeit. Die Gewinner werden am Vormittag des ersten Messetages (Dienstag, 12. Juni) im O&S-Anwenderforum in Halle 7 gekürt.

Die O&S ist von Dienstag, 12. Juni, bis Donnerstag, 14. Juni, von
9 bis 17 Uhr geöffnet. Thematische Anknüpfungspunkte bieten sechs zeitgleich auf dem Messegelände Stuttgart ausgerichtete Automotive-Gastveranstaltungen sowie die LASYS - Internationale Fachmesse für Laser-Materialbehandlung. Ein Kombiticket ermöglicht Besuchern der O&S, alle Veranstaltungen mit nur einer Eintrittskarte zu besuchen. Eine Tageskarte kostet 25 Euro, eine Dauerkarte 38 Euro. Schüler und Studenten zahlen 14 Euro.

Weitere Informationen und die Ausstellerliste sind unter www.ounds-messe.de abrufbar.

Pressekontakt:
Ansprechpartnerin für die Redaktion:
Katharina Siebert
Tel.: +49 511 89-31028
E-Mail: katharina.siebert@messe.de

Katharina Siebert | Deutsche Messe Hannover
Weitere Informationen:
http://www.ounds-messe.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Selbstleuchtende Pixel für eine neue Display-Generation
22.05.2018 | Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP

nachricht Innovative Ideen für eine saubere Umwelt
14.05.2018 | Friedrich-Schiller-Universität Jena

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

Passt eine ultrakalte Wolke aus zehntausenden Rubidium-Atomen in ein einzelnes Riesenatom? Forscherinnen und Forschern am 5. Physikalischen Institut der Universität Stuttgart ist dies erstmals gelungen. Sie zeigten einen ganz neuen Ansatz, die Wechselwirkung von geladenen Kernen mit neutralen Atomen bei weitaus niedrigeren Temperaturen zu untersuchen, als es bisher möglich war. Dies könnte einen wichtigen Schritt darstellen, um in Zukunft quantenmechanische Effekte in der Atom-Ion Wechselwirkung zu studieren. Das renommierte Fachjournal Physical Review Letters und das populärwissenschaftliche Begleitjournal Physics berichteten darüber.*)

In dem Experiment regten die Forscherinnen und Forscher ein Elektron eines einzelnen Atoms in einem Bose-Einstein-Kondensat mit Laserstrahlen in einen riesigen...

Im Focus: Algorithmen für die Leberchirurgie – weltweit sicherer operieren

Die Leber durchlaufen vier komplex verwobene Gefäßsysteme. Die chirurgische Entfernung von Tumoren ist daher oft eine schwierige Aufgabe. Das Fraunhofer-Institut für Bildgestützte Medizin MEVIS hat Algorithmen entwickelt, die die Bilddaten von Patienten analysieren und chirurgische Risiken berechnen. Leberkrebsoperationen werden damit besser planbar und sicherer.

Jährlich erkranken weltweit 750.000 Menschen neu an Leberkrebs, viele weitere entwickeln Lebermetastasen aufgrund anderer Krebserkrankungen. Ein chirurgischer...

Im Focus: Positronen leuchten besser

Leuchtstoffe werden schon lange benutzt, im Alltag zum Beispiel im Bildschirm von Fernsehgeräten oder in PC-Monitoren, in der Wissenschaft zum Untersuchen von Plasmen, Teilchen- oder Antiteilchenstrahlen. Gleich ob Teilchen oder Antiteilchen – treffen sie auf einen Leuchtstoff auf, regen sie ihn zum Lumineszieren an. Unbekannt war jedoch bisher, dass die Lichtausbeute mit Elektronen wesentlich niedriger ist als mit Positronen, ihren Antiteilchen. Dies hat Dr. Eve Stenson im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching und Greifswald jetzt beim Vorbereiten von Experimenten mit Materie-Antimaterie-Plasmen entdeckt.

„Wäre Antimaterie nicht so schwierig herzustellen, könnte man auf eine Ära hochleuchtender Niederspannungs-Displays hoffen, in der die Leuchtschirme nicht von...

Im Focus: Erklärung für rätselhafte Quantenoszillationen gefunden

Sogenannte Quanten-Vielteilchen-„Scars“ lassen Quantensysteme länger außerhalb des Gleichgewichtszustandes verweilen. Studie wurde in Nature Physics veröffentlicht

Forschern der Harvard Universität und des MIT war es vor kurzem gelungen, eine Rekordzahl von 53 Atomen einzufangen und ihren Quantenzustand einzeln zu...

Im Focus: Explanation for puzzling quantum oscillations has been found

So-called quantum many-body scars allow quantum systems to stay out of equilibrium much longer, explaining experiment | Study published in Nature Physics

Recently, researchers from Harvard and MIT succeeded in trapping a record 53 atoms and individually controlling their quantum state, realizing what is called a...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungen

„Data Science“ – Theorie und Anwendung: Internationale Tagung unter Leitung der Uni Paderborn

18.05.2018 | Veranstaltungen

Visual-Computing an Bord der MS Wissenschaft

17.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

18.05.2018 | Physik Astronomie

Countdown für Kilogramm, Kelvin und Co.

18.05.2018 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics