Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neues von der Wirtschaftsmacht

09.02.2010
Internationale Handwerksmesse ist die Innovationsplattform des Handwerks

• Internationale Handwerksmesse ist der Ideenpool des Handwerks

• Messe zeigt bereits heute, was das Handwerk leistet – von Elektromobilität über Energieeffizienz bis hin zum Kunsthandwerk

• Rekordquote bei Bewerbung um Bundes- und Staatspreise

• Verleihung dieser Auszeichnungen für Neuentwicklungen am 6.3.2010

Das Handwerk zeigt vom 3. bis 9. März 2010 seine große Innovationskraft auf der Internationalen Handwerksmesse. Diese reicht von Neuentwicklungen aus den Bereichen Elektromobilität, Bau/Ausbau und Energieeffizienz bis hin zu Handwerk & Design. Diese Innovationskraft spiegelt sich auch in den rund 130 eingereichten Bewerbungen um die renommierten Bundes- und Staatspreise wider – und das bedeutet: Fast jeder siebte Aussteller der Internationalen Handwerksmesse bewirbt sich mit einer Neuheit um die vom Bund und Freistaat Bayern geförderten Auszeichnungen.

Bei rund 2/3 der Bewerbungen handelt es sich um technische, bei 1/3 um gestalterische, designorientierte Neuerungen. Zudem widmen sich eigene Sonderflächen, wie die Sonderschau „INNOVATION GEWINNT!“ oder die „Innovationsboxen“, ganz gezielt den Neuerungen aus dem Handwerk. Mit diesem Angebot ist die Internationale Handwerksmesse der Kompass für handwerkliche Lösungen von morgen.

Mit den Bundes- und Staatspreisen werden hervorragende innovatorische sowie gestalterische und technische Leistungen im Handwerk ausgezeichnet. Dieter Dohr, Vorsitzender der Geschäftsführung der GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH: „Die Vielfalt des Handwerks spiegelt sich eindrucksvoll in der Bandbreite der neuen Ideen wider. Neuerungen für das Bauhandwerk und das Kfz-Gewerbe, beispielsweise das Nivelliergerät für Trockenestrich oder die 3D-Fahrwerksvermessung in Echtzeit, sind auf der Internationalen Handwerksmesse ebenso vertreten wie neue Produkte für Elektriker, Keramiker, Metallhandwerker, Zimmerer, Schreiner, Dachdecker, Bäcker, Metzger, Gebäudereiniger, Gold- und Silberschmiede und noch viele mehr. In fünf Messehallen zeigt sich der Ideenreichtum, der im Handwerk steckt – und auch, dass das Handwerk längst im High-Tech-Bereich angekommen ist.“

Deutlich wird dies unter anderem am Stand des Bundeswirtschaftsministeriums in Halle A4. Unter Federführung des ZVEH demonstriert das „E-Haus“, wie sich mit moderner Technik die Stromfresser im Haus nicht nur aufspüren lassen („Smart Metering“), sondern auch, wie sie geregelt werden können („Smart Grids“). Aber das intelligente Haus der Zukunft verbraucht nicht nur Strom, es erzeugt ihn auch – dank Solaranlage auf dem Dach. Der Strom fließt nicht nur zur Waschmaschine, sondern betankt auch das Elektroauto in der angrenzenden Garage. Das Thema Elektromobilität, dem Zukunftsthema für das Handwerk, wird auf der Internationalen Handwerksmesse 2010 erstmalig an vielen Stationen wie z. B. bei Bayern Innovativ und am Gemeinschaftsstand der bayerischen Handwerkskammern in all seinen Facetten erlebbar. Hier wird nicht nur die Rolle des Handwerks bei der Antriebstechnologie von morgen – von der dezentralen Energieversorgung bis hin zur Wartung – gezeigt, sondern werden auch zahlreiche Hersteller von Elektrofahrzeugen ausstellen. Weitere Erfindungen rund um Energie, von Holzpelletszuführsystemen bis Mini-Blockheizkraftwerken, sind auch auf der Sonderschau „energie•punkt“ in Halle A4 zu sehen (siehe hierfür Pressemitteilung Nr. 8 vom 9.2.2010).

Bei der Sonderschau „INNOVATION GEWINNT!“ in Halle A4 und den in der Nähe platzierten „Innovationsboxen“ ist der Name Programm. Hier präsentieren Firmen ihre Neuentwicklungen. So sorgt die Satelliten- Auswurfvorrichtung für einen sicheren Transport eines Satelliten auf der Trägerrakete. Ein weiterer Aussteller zeigt einen Fußbodenbelag auf Glasbasis. Der erste Eindruck täuscht: Beim Blick auf diesen besonderen Belag scheint er spiegelglatt zu sein. Doch er ist rutschfest und durch und durch robust. Des Weiteren zeigt eine Firma aus Mülheim eine stützenfreie Balkonverbreiterung.

Der Clou bei dieser Erfindung: Der Balkon wird ganz ohne Abriss und Neuerstellung vergrößert. Nicht nur technische Innovationen gibt es auf der Internationalen Handwerksmesse.

Auch die Kreativität in Sachen Gestaltung setzt Maßstäbe. Dem widmet sich Halle A1, die „Handwerk & Design“. Hier vereint sich handwerkliches Können in besonderer Weise mit guter Gestaltung. Die hier angesiedelte Sonderschau EXEMPLA thematisiert in diesem Jahr die Keramik in all ihren Facetten. Vom Brennofen über Porzellan bis hin zur technischen Keramik gibt die EXEMPLA einen umfassenden Überblick über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Werkstoffs. Gestalterische, kreative Neuerungen sind auch in der Sonderschau SCHMUCK zu sehen.

Über die GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH

Die GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH entwickelt und organisiert Messen für alle Branchen des Handwerks und des Mittelstands. Auf diesem Gebiet ist das Unternehmen der führende Anbieter in Deutschland. Mit Sitz am Münchner Messegelände gelten sowohl die vier Verbraucher- als auch die acht Fachmessen der GHM als Branchen-Drehscheiben des deutschen und internationalen Handwerks. Die GHM ging aus dem 1948 gegründeten „Verein für Handwerksausstellungen und Messen e.V.“ hervor.

Pressekontakt:

Dr. Patrik Hof, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Tel.: +49 (089) 949 55-163, Fax: +49 (089) 949 55-169 hof@ghm.de, www.ghm.de

Patrik Hof | GHM
Weitere Informationen:
http://www.ihm.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Neue Prozesstechnik ermöglicht Produktivitätssteigerung mit dem Laser
18.05.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

nachricht Neue 3D-Kamera revolutioniert Einzelhandel
18.05.2017 | Technische Universität Chemnitz

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Im Focus: Neuer Ionisationsweg in molekularem Wasserstoff identifiziert

„Wackelndes“ Molekül schüttelt Elektron ab

Wie reagiert molekularer Wasserstoff auf Beschuss mit intensiven ultrakurzen Laserpulsen? Forscher am Heidelberger MPI für Kernphysik haben neben bekannten...

Im Focus: Wafer-thin Magnetic Materials Developed for Future Quantum Technologies

Two-dimensional magnetic structures are regarded as a promising material for new types of data storage, since the magnetic properties of individual molecular building blocks can be investigated and modified. For the first time, researchers have now produced a wafer-thin ferrimagnet, in which molecules with different magnetic centers arrange themselves on a gold surface to form a checkerboard pattern. Scientists at the Swiss Nanoscience Institute at the University of Basel and the Paul Scherrer Institute published their findings in the journal Nature Communications.

Ferrimagnets are composed of two centers which are magnetized at different strengths and point in opposing directions. Two-dimensional, quasi-flat ferrimagnets...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aachener Werkzeugmaschinen-Kolloquium 2017: Internet of Production für agile Unternehmen

23.05.2017 | Veranstaltungen

14. Dortmunder MST-Konferenz zeigt individualisierte Gesundheitslösungen mit Mikro- und Nanotechnik

22.05.2017 | Veranstaltungen

Branchentreff für IT-Entscheider - Rittal Praxistage IT in Stuttgart und München

22.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

WHZ erhält hochmodernen Prüfkomplex für Schraubenverbindungen

23.05.2017 | Maschinenbau

«Schwangere» Stubenfliegenmännchen zeigen Evolution der Geschlechtsbestimmung

23.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Tumult im trägen Elektronen-Dasein

23.05.2017 | Physik Astronomie