Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue Sinumerik-Funktionen steigern Produktivität und Genauigkeit

02.10.2015

EMO 2015, Halle 3, Stand E06/F03

  • Antriebsoptimierung aus Teileprogramm ermöglicht höhere Produktivität
  • Automatische Umschaltung der Dynamikwerte für Eilgang und Bearbeitung steigert Qualität und Geschwindigkeit
  • Neue Kompensationen erhöhen Maschinengenauigkeit und verringern geschwindigkeitsabhängige Reibungseffekte

Siemens bietet mit der Softwareversion 4.7 für Sinumerik Operate neue Funktionen zur Erhöhung der Maschinengenauigkeit. Vorteil für die Anwender: Die neuen softwaregestützten Funktionen steigern die Präzision in der Bearbeitung und erhöhen zugleich die Produktivität der Maschinen.

So ermöglicht der Sinumerik-Algorithmus Auto Servo Tuning beispielsweise eine optimale Anpassung der Maschinendynamik, sodass Regelungsparameter und Dämpfungsfilter im Rahmen der Antriebsoptimierung automatisch ermittelt und angepasst werden.

Wenn sich im Zuge der flexiblen Fertigung Masse von Werkstück, Spannvorrichtung oder Werkzeug an der Maschine verändern, lassen sich über Auto Servo Tuning die Parameter zur Produktivitäts- bzw. Qualitätssteigerung geeignet angleichen.

Mit der neuen Softwareversion 4.7 für Sinumerik Operate kann der Algorithmus an der Sinumerik 840D sl direkt aus dem CNC-Programm aufgerufen werden. So erfolgt bei jeder Veränderung der Prozessgrößen eine Optimierung zwischen den Bearbeitungsschritten. Daraus resultiert eine hohe Genauigkeit bei gleichzeitig maximaler Produktivität.

Die Funktion Adapt Jerk Filter Time (AJET) für Sinumerik 840D sl setzt an den Bewegungsabläufen an. Die Herstellung eines Werkstückes besteht meist aus Abfolgen von Zerspanungs- und Zustellungs-, beziehungsweise Anfahrbewegungen. Das ist etwa bei Bohrmustern gut erkennbar. AJET erkennt diese unterschiedlichen Phasen und schaltet entsprechend zwischen den Parametersätzen für Präzision und maximierter Beschleunigung. Durch den automatischen Wechsel zwischen den Betriebsdaten erzielt die Maschine in der Bearbeitungsphase bestmögliche Qualität und in der Phase der Zustellung hohe Produktivität.

Die neue Softwareversion 4.7 von Sinumerik Operate bietet auch maschinenseitige Optimierungen, wie beispielsweise eine verbesserte Reibkompensation. Die Reibung zwischen Materialien tritt in jeder Werkzeugmaschine auf und hat einen negativen Einfluss auf die Konturgenauigkeit. Aus diesem Grund hat heute jede Sinumerik eine Reibkompensation. Damit werden durch Haft- und Gleitreibung verursachte Konturfehler vorrausschauend kompensiert. Mit der neuen Softwareversion 4.7 bieten Sinumerik 840D sl und Sinumerik 828D darüber hinaus eine neue geschwindigkeitsabhängige Kompensation der Reibeffekte. Dadurch werden reibungsabhängige Bahnabweichungen noch besser eliminiert. Dies sorgt für konstant hohe Konturtreue und Präzision am Werkstück. Die Inbetriebnahme wird dabei durch geführte Masken optimal unterstützt.

Weitere Informationen zum Thema Sinumerik unter www.siemens.de/sinumerik

Weitere Infos zu Siemens auf der EMO 2015 unter www.siemens.de/emo

Weitere Presseinformationen zu Neuheiten von Siemens auf der EMO 2015 unter www.siemens.com/presse/emo2015


Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein führender internationaler Technologiekonzern, der seit mehr als 165 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität steht. Das Unternehmen ist in mehr als 200 Ländern aktiv, und zwar schwerpunktmäßig auf den Gebieten Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung. Siemens ist weltweit einer der größten Hersteller energieeffizienter ressourcenschonender Technologien. Das Unternehmen ist Nummer eins im Offshore-Windanlagenbau, einer der führenden Anbieter von Gas- und Dampfturbinen für die Energieerzeugung sowie von Energieübertragungslösungen, Pionier bei Infrastrukturlösungen sowie bei Automatisierungs-, Antriebs- und Softwarelösungen für die Industrie. Darüber hinaus ist das Unternehmen ein führender Anbieter bildgebender medizinischer Geräte wie Computertomographen und Magnetresonanztomographen sowie in der Labordiagnostik und klinischer IT. Im Geschäftsjahr 2014, das am 30. September 2014 endete, erzielte Siemens einen Umsatz aus fortgeführten Aktivitäten von 71,9 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 5,5 Milliarden Euro. Ende September 2014 hatte das Unternehmen auf fortgeführter Basis weltweit rund 343.000 Beschäftigte.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com


Reference Number: PR2015100004DFDE


Ansprechpartner
Herr Peter Jefimiec
Division Digital Factory
Siemens AG

Gleiwitzer Str. 555

90475 Nürnberg

Tel: +49 (911) 895-7975

peter.jefimiec​@siemens.com

Peter Jefimiec | Siemens Digital Factory

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Digitalisierung von HR-Prozessen – tisoware auf der Personal Nord und Süd
21.03.2017 | tisoware Gesellschaft für Zeitwirtschaft mbH

nachricht Hochauflösende Laserstrukturierung dünner Schichten auf der LOPEC 2017
21.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise