Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue KNXnet/IP-Geräte ermöglichen maximale Energienutzung

22.03.2010
Die neuen KNXnet/IP-Geräte IP-Interface N 148/22 und IP-Router N 146/02 der Siemens-Division Building Technologies ermöglichen durch die Kommunikation über den KNXnet/IP-Standard vollkommen neue Anwendungsgebiete für die Gebäudesystemtechnik wie beispielsweise den Betrieb von verteilten Liegenschaften über vorhandene Datennetze. Siemens wird die beiden Geräte auf der Light + Building, der Weltleitmesse für Architektur und Technik vom 11. bis 16. April 2010 in Frankfurt, erstmals einer breiten Öffentlichkeit präsentieren.

Der IP-Router N146/02 und das IP-Interface N148/22 dienen der Kommunikation zwischen den in der Gebäudetechnik üblichen KNX-Geräten und PCs und können beispielsweise für den Fernzugriff auf eine KNX-Installation genutzt werden. Die nötigen Netzwerkparameter lassen sich durch den Installateur fest zuweisen, die Geräte können diese aber auch von einem DHCP-Server im Netzwerk beziehen oder sich (beim Fehlen eines Servers) sogar selber zuteilen (AutoIP-Funktion).


Pro Gerät stehen gleichzeitig bis zu 4 Tunneling-Verbindungen (für ETS, Visualisierung, OPC-Server und weitere Anwendungen) sowie eine zusätzliche ObjectServer-Verbindung (für Visualisierung über Netzwerkverbindungen mit langen Signallaufzeiten) zur Verfügung. Die für Tunneling- und ObjectServer-Funktionalität erforderlichen physikalischen Netzwerkadressen lassen sich ebenfalls automatisch zuweisen.

Die beiden KNXnet/IP-Geräte beziehen ihre Betriebsspannung über die Netzwerkleitung mittels "Power over Ethernet" gemäss IEEE 802.3af und benötigen keine zusätzliche Spannungsversorgung. Eine externe Spannungsversorgung ist auf Wunsch ebenfalls möglich. Zur Anzeige des Betriebszustands und der Kommunikation über KNX und IP verfügen beide Geräte über fünf LEDs. Ausserdem sind ein Bus-Ankoppler und eine RJ45-Buchse für den Ethernetanschluss integriert.

Der IP-Router N146/02 ist zusätzlich in der Lage, das KNXnet/IP-Routing vorzunehmen. Das Gerät leitet dabei analog zu einem Linienkoppler ein KNX-Telegramm über das IP-Netzwerk an mehrere andere Geräte weiter. Auf diese Weise wird eine schnelle Kommunikation zwischen Linien, Bereichen oder ganzen Installationen erreicht.

Gerade bei verteilten Liegenschaften zeigen sich die Vorteile der Verknüpfung von KNXnet/IP und zentralem Gebäudemanagement, da so einerseits die Investitionskosten pro Liegenschaft gering gehalten werden und andererseits das zentrale Gebäudemanagement zur Optimierung der Betriebs- und Wartungskosten beiträgt. Die Kommunikation zwischen den Liegenschaften und dem zentralen Gebäudemanagement erfolgt über das Datennetzwerk, das bereits für den Geschäftsbetrieb der Liegenschaften vorhanden ist. In der Liegenschaft muss lediglich eine KNXnet/IP-Schnittstelle zur vorhandenen KNX-Installation ergänzt werden. Je nach Anforderung kann diese Schnittstelle auch weitergehende Steuerfunktionen wie Zeitschalten übernehmen, die von der Zentrale aus konfiguriert werden können. Damit ist jederzeit eine Optimierung des Anlagenbetriebs von der Zentrale aus möglich, ohne dass Wartungspersonal zur Liegenschaft fahren muss. Die beiden Geräte IP-Interface N 148/22 und IP-Router N 146/02 bieten diese Funktionalität zur Fernwartung, Fernkonfiguration und Ferndiagnose mit ihren vier Tunneling-Verbindungen.

Die Integration von KNXnet/IP und Gebäudemanagement beinhaltet die zentrale Erfassung der Energienutzung in den einzelnen Liegenschaften. Dadurch ist eine Optimierung der gesamten Energienutzung sowohl in den einzelnen als auch über alle Liegenschaften durch koordinierte Vorgaben des zentralen Gebäudemanagements möglich. Dieses Ziel lässt sich bei gleichartig ausgeführten Liegenschaften (z.B. Einzelhandelsläden, Systemgastronomie, Filialketten etc.) sehr gut erreichen. Durch die gleichartige Ausführung der Liegenschaften sind die Kosten für Planung, Installation, Inbetriebnahme einschliesslich der Integration in das zentrale Gebäudemanagement, Wartung und Betrieb gegenüber einer individuellen Gebäudeausführungen deutlich reduziert.

| Siemens Schweiz AG
Weitere Informationen:
http://www.siemens.ch/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Neue Prozesstechnik für effizientes Bohren und Schneiden auf der LASER CHINA
22.02.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

nachricht Mehr Sicherheit für Flugzeuge
22.02.2017 | FernUniversität in Hagen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Im Focus: Innovative Antikörper für die Tumortherapie

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig von diesen teuren Medikamenten profitieren, wird intensiv an deren Verbesserung gearbeitet. Forschern um Prof. Thomas Valerius an der Christian Albrechts Universität Kiel gelang es nun, innovative Antikörper mit verbesserter Wirkung zu entwickeln.

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig...

Im Focus: Durchbruch mit einer Kette aus Goldatomen

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des Wärmetransportes

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

6. Internationale Fachkonferenz „InnoTesting“ am 23. und 24. Februar 2017 in Wildau

22.02.2017 | Veranstaltungen

Wunderwelt der Mikroben

22.02.2017 | Veranstaltungen

Der Lkw der Zukunft kommt ohne Fahrer aus

21.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Ursache für eine erbliche Muskelerkrankung entdeckt

22.02.2017 | Medizin Gesundheit

Möglicher Zell-Therapieansatz gegen Zytomegalie

22.02.2017 | Biowissenschaften Chemie

Meeresforschung in Echtzeit verfolgen

22.02.2017 | Geowissenschaften