Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue Controller und Firmware für mittlere und High-End-Automatisierung

11.10.2013
- Simatic S7-1500 CPU 1515-2 PN für mittlere Anwendungen
- Simatic S7-1500 CPU 1518-4 PN/DP für High-End-Anwendungen
- Firmware-Version 1.5 für alle Simatic S7-1500-CPUs

SPS IPC Drives 2013: Halle 2, Stand 201


Ihre neue Controller-Generation Simatic S7-1500 erweitert die Siemens-Division Industry Automation um zwei neue CPUs. Zudem steht für die bestehenden CPUs die neue Firmware V1.5 bereit.

Ihre neue Controller-Generation Simatic S7-1500 erweitert die Siemens-Division Industry Automation um zwei neue CPUs. CPU 1515-2 PN ist für mittlere Anwendungen der Maschinen- und Anlagen-Automatisierung ausgelegt.

CPU 1518-4PN/DP ist ab sofort das leistungsfähigste Gerät der Controller-Familie und adressiert High-End-Anwendungen. Zudem steht für die bestehenden CPUs die neue Firmware V1.5 bereit. Sie erweitert deutlich die Funktionalität aller S7-1500-Controller, etwa durch das Optionenhandling im zentralen Aufbau oder die ersten Schritte für das Teamengineering.

Simatic S7-1500 CPU 1518-4 PN/DP für High-End-Anwendungen verfügt über einen Anwenderspeicher von 13 MB (Megabyte) und ist mit vier Kommunikationsschnittstellen ausgestattet: Eine Profinet-Schnittstelle mit 2 Port-Switch für die Kommunikation in die Feldebene, zwei Profinet-Schnittstellen sowie eine Profibus-Schnittstelle. Eine hohe Performance und der große Speicher ermöglichen die Anbindung von bis zu 128 Antriebsachsen und deren taktsynchronen Betrieb im 250-Mikrosekunden-Bereich. Die CPU 1518 hat eine Bitperformance von 1 Nanosekunde.

Simatic S7-1500 CPU 1515-2 PN ist ein Controller für mittlere Anwendungen. Er verfügt über einen Anwenderspeicher von 3,5 MB (500 Kilobyte für Programmspeicher und 3 MB für Daten) und ist mit zwei Profinet-Schnittstellen ausgestattet: eine Profinet IO-Schnittstelle für die Kommunikation in die Feldebene und eine Schnittstelle, die sich zum Beispiel auch zur Integration in das Firmennetz nutzen lässt. Die CPU 1515 hat eine Bitperformance von 30 Nanosekunden.

Mit der neuen Firmware-Version 1.5 unterstützen die S7-1500 Steuerungen das Optionenhandling im Zentralaufbau. Dies bietet für modulare Maschinenkonzepte, zum Beispiel im Serienmaschinenbau, Einsparpotenziale bei Erstellung, Inbetriebnahme und Dokumentation. Der Maschinenbauer projektiert einmal die Maximalkonfiguration für seine Maschinen. Die gewünschte Sollkonfiguration für die individuelle Maschine wird dann über das Anwenderprogramm festgelegt. Für komplexe Projekte wurden auch erste Teamengineering-Funktionen implementiert, etwa die gemeinsame Online-Inbetriebnahme einer Steuerung. Dabei können die Anwender ihre lokalen Projektkopien automatisch mit der Steuerung synchronisieren. Auch die Wartung der CPUs wurde verbessert: Hardware und Programm lassen sich schnell und fehlerfrei einschließlich Symbolik und Baugruppenparameter ermitteln.

Die Controller-Familie Simatic S7-1500 für mittlere bis große Anwendungen der Maschinen- und Anlagen-Automatisierung umfasst fünf CPUs mit abgestuften Leistungsmerkmalen. Diese unterscheiden sich etwa bei Anzahl der Schnittstellen, Bitperformance und Arbeitsspeichers. Entsprechend der individuellen Automatisierungsaufgabe lassen sich die CPUs im Zentralaufbau mit bis zu 31 Erweiterungsmodulen ergänzen, wie beispielsweise mit Kommunikations- und Technologiemodulen, oder E/A-Peripheriebaugruppen, die baugleich mit dem Peripheriesystem Simatic ET 200MP sind.

Der Siemens-Sektor Industry (Erlangen) ist der weltweit führende Anbieter innovativer und umweltfreundlicher Produkte und Lösungen für Industrieunternehmen. Mit durchgängiger Automatisierungstechnik und Industriesoftware, fundierter Branchenexpertise und technologiebasiertem Service steigert der Sektor die Produktivität, Effizienz und die Flexibilität seiner Kunden. Der Sektor Industry hat weltweit mehr als 100.000 Beschäftigte und umfasst die Divisionen Industry Automation, Drive Technologies und Customer Services sowie die Business Unit Metals Technologies. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.siemens.com/industry

Die Siemens-Division Industry Automation (Nürnberg) unterstützt mit ihrer einzigartigen Kombination von Automatisierungstechnik, industrieller Schalttechnik und Industriesoftware die komplette Wertschöpfungskette ihrer Industriekunden – vom Produktdesign über Produktion bis zum Service. Mit ihren Software-Lösungen kann die Division die Zeit zur Markteinführung neuer Produkte um bis zu 50 Prozent senken. Industry Automation setzt sich aus den fünf Business Units Industrial Automation Systems, Control Components and Systems Engineering, Sensors and Communication, Siemens PLM Software und Water Technologies zusammen. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.siemens.com/industryautomation

Reference Number: IIA2013103317d

Ansprechpartner
Herr Gerhard Stauss
Division Industry Automation
Siemens AG
Gleiwitzerstr. 555
90475 Nürnberg
Tel: +49 (911) 895-7945
gerhard.stauss​@siemens.com

Gerhard Stauss | Siemens Industry
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/s7-1500
http://www.twitter.com/siemens_press

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Innovative Ideen für eine saubere Umwelt
14.05.2018 | Friedrich-Schiller-Universität Jena

nachricht SicherheitsExpo 2018: Flexible Lösungen von dormakaba rund um die Türe
07.05.2018 | dormakaba Deutschland GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

Passt eine ultrakalte Wolke aus zehntausenden Rubidium-Atomen in ein einzelnes Riesenatom? Forscherinnen und Forschern am 5. Physikalischen Institut der Universität Stuttgart ist dies erstmals gelungen. Sie zeigten einen ganz neuen Ansatz, die Wechselwirkung von geladenen Kernen mit neutralen Atomen bei weitaus niedrigeren Temperaturen zu untersuchen, als es bisher möglich war. Dies könnte einen wichtigen Schritt darstellen, um in Zukunft quantenmechanische Effekte in der Atom-Ion Wechselwirkung zu studieren. Das renommierte Fachjournal Physical Review Letters und das populärwissenschaftliche Begleitjournal Physics berichteten darüber.*)

In dem Experiment regten die Forscherinnen und Forscher ein Elektron eines einzelnen Atoms in einem Bose-Einstein-Kondensat mit Laserstrahlen in einen riesigen...

Im Focus: Algorithmen für die Leberchirurgie – weltweit sicherer operieren

Die Leber durchlaufen vier komplex verwobene Gefäßsysteme. Die chirurgische Entfernung von Tumoren ist daher oft eine schwierige Aufgabe. Das Fraunhofer-Institut für Bildgestützte Medizin MEVIS hat Algorithmen entwickelt, die die Bilddaten von Patienten analysieren und chirurgische Risiken berechnen. Leberkrebsoperationen werden damit besser planbar und sicherer.

Jährlich erkranken weltweit 750.000 Menschen neu an Leberkrebs, viele weitere entwickeln Lebermetastasen aufgrund anderer Krebserkrankungen. Ein chirurgischer...

Im Focus: Positronen leuchten besser

Leuchtstoffe werden schon lange benutzt, im Alltag zum Beispiel im Bildschirm von Fernsehgeräten oder in PC-Monitoren, in der Wissenschaft zum Untersuchen von Plasmen, Teilchen- oder Antiteilchenstrahlen. Gleich ob Teilchen oder Antiteilchen – treffen sie auf einen Leuchtstoff auf, regen sie ihn zum Lumineszieren an. Unbekannt war jedoch bisher, dass die Lichtausbeute mit Elektronen wesentlich niedriger ist als mit Positronen, ihren Antiteilchen. Dies hat Dr. Eve Stenson im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching und Greifswald jetzt beim Vorbereiten von Experimenten mit Materie-Antimaterie-Plasmen entdeckt.

„Wäre Antimaterie nicht so schwierig herzustellen, könnte man auf eine Ära hochleuchtender Niederspannungs-Displays hoffen, in der die Leuchtschirme nicht von...

Im Focus: Erklärung für rätselhafte Quantenoszillationen gefunden

Sogenannte Quanten-Vielteilchen-„Scars“ lassen Quantensysteme länger außerhalb des Gleichgewichtszustandes verweilen. Studie wurde in Nature Physics veröffentlicht

Forschern der Harvard Universität und des MIT war es vor kurzem gelungen, eine Rekordzahl von 53 Atomen einzufangen und ihren Quantenzustand einzeln zu...

Im Focus: Explanation for puzzling quantum oscillations has been found

So-called quantum many-body scars allow quantum systems to stay out of equilibrium much longer, explaining experiment | Study published in Nature Physics

Recently, researchers from Harvard and MIT succeeded in trapping a record 53 atoms and individually controlling their quantum state, realizing what is called a...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

„Data Science“ – Theorie und Anwendung: Internationale Tagung unter Leitung der Uni Paderborn

18.05.2018 | Veranstaltungen

Visual-Computing an Bord der MS Wissenschaft

17.05.2018 | Veranstaltungen

Tagung »Anlagenbau und -betrieb der Zukunft«

17.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

18.05.2018 | Physik Astronomie

Countdown für Kilogramm, Kelvin und Co.

18.05.2018 | Physik Astronomie

Wie Immunzellen Bakterien mit Säure töten

18.05.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics