Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue autoklavierbare TO LED mit Gehäuse und Linsen nach Kundenwunsch

02.03.2015

Weiteres Modell der SCHOTT SolidurTM LEDs für medizinische Geräte verfügbar

Der internationale Technologiekonzern SCHOTT hat eine dritte Bauform seiner LED-Reihe eingeführt und vervollständigt damit seine Serie autoklavierbarer Lichtquellen für medizinische Geräte. Die neue TO LED ist eine High Brightness LED auf Grundlage von SCHOTTs hermetischer TO-Gehäusegeometrie und daher vollständig autoklavierbar. Sie eignet sich sehr gut sowohl für den Einbau in medizinische Instrumente, die sterilisierbar sein müssen und eine zuverlässige Lichtquelle im Einsatzbereich benötigen, als auch für UV-Aushärtegeräte.


Je nach Kundenwunsch kann SCHOTT eine Fülle individueller TO-Gehäusegeometrien und Glasoptiken anbieten, u.a. auch Linsen mit UV-transparentem Glas. Bild: SCHOTT


Dank eines gasdichten Gehäuses, das aus rein anorganischen, nicht alternden Materialien gefertigt ist, sind die LEDs von SCHOTT besonders robust und unempfindlich gegen Temperaturschwankungen, Chemikalien, Korrosion und hohe Drücke. Bild: SCHOTT

SCHOTT stellt seine neue Entwicklung erstmals auf der Internationalen Dental-Schau IDS in Köln vom 10. bis 14. März vor (Stand 11.3 B 081).

Die Transistor Outline LED von SCHOTT kann mit einem vollkommen gasdichten Gehäuse aufwarten, das aus anorganischen, nicht alternden Materialien besteht, wodurch sie sehr beständig gegen Chemikalien, Korrosion und Druck wird – sogar bei wechselnden Temperaturen. Das Ergebnis ist eine außerordentlich zuverlässige Lichtquelle mit langer Haltbarkeit.

Tests haben ergeben, dass die TO LED mehr als 3.500 Autoklavierungszyklen übersteht. Dank eines vollständig anorganischen Ansatzes mit dauerhaft widerstandsfähigen Materialien, wie u.a. Glas und Metall, kann die Wärme besser abgeführt werden, was zu einer wesentlich längeren Lebensdauer führt.

„Die TO LEDs sind nicht nur autoklavierbar, sie haben einen weiteren wichtigen Vorzug: Wir können je nach Kundenwunsch eine Fülle individueller Gehäusebauformen und Glasoptiken anbieten, weshalb sie für viele verschiedene Anwendungen geeignet sind“, erklärt Dr. Frank Gindele, Entwicklungsleiter für LED-Produkte bei SCHOTT Electronic Packaging.

Auch UV-transparente Glassorten können in die TO LEDs eingebaut werden, sodass sie selbst für kurze Lichtwellenlängen transparent werden. Sie werden so perfekte Kandidaten für Instrumente, die ultraviolettes Licht verwenden. Zu weiteren möglichen Anwendungen gehören Dentalkameras, Endoskope, Laparoskope, Otoskope und chirurgische Geräte. Die TO LEDs können in all diese Applikationen sehr einfach eingebaut werden, weil sie sowohl als steckfähiges System, als auch als SMD-Variante (Surface Mount Design) zur Verfügung stehen.

Je nach Kundenwunsch bietet SCHOTT die neuen TO LEDs in verschiedenen Frequenzen, Farbtemperaturen, Abstrahlungsprofilen, Beleuchtungsstärken und anderen optischen Eigenschaften an. Innerhalb eines LED-Moduls können sogar unterschiedliche Farben realisiert werden. Daneben können zusätzliche Komponenten, wie Widerstände oder ein Schutz gegen elektrostatische Entladung in das LED-Modul integriert werden.

130 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet der Spezialgläser und mehr als 70 Jahre in der Herstellung hermetisch abgeschlossener Dichtungen und Durchführungen fließen in die Entwicklung und Produktion neuer Produkte bei SCHOTT Electronic Packaging.

Weitere Informationen: http://www.schott.com/epackaging/german/autoclavable_and_hermetic_leds.html

Pressekontakt

SCHOTT AG
Dr. Haike Frank
Public Relations Manager
Phone: +49 (0)6131 - 66 4088
haike.frank@schott.com
www.schott.com


ÜBER SCHOTT

SCHOTT ist ein international führender Technologiekonzern auf den Gebieten Spezialglas und Glaskeramik. Mit der Erfahrung von über 130 Jahren herausragender Entwicklungs-, Material- und Technologiekompetenz bietet das Unternehmen ein breites Portfolio hochwertiger Produkte und intelligenter Lösungen an. Damit ist SCHOTT ein innovativer Partner für viele Branchen, zum Beispiel die Hausgeräteindustrie, Pharmazie, Elektronik, Optik, Automotive und Aviation. SCHOTT hat das Ziel, mit seinen Produkten zu einem wichtigen Bestandteil im Leben jedes Menschen zu werden. Das Unternehmen setzt auf Innovationen und nachhaltigen Erfolg. Mit Produktions- und Vertriebsstandorten in 35 Ländern ist der Konzern weltweit präsent. Rund 15.400 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2013/2014 einen Umsatz von 1,87 Milliarden Euro. Die Muttergesellschaft SCHOTT AG hat ihren Hauptsitz in Mainz und ist zu 100 Prozent im Besitz der Carl-Zeiss-Stiftung. Als Stiftungsunternehmen nimmt SCHOTT eine besondere Verantwortung für Mitarbeiter, Gesellschaft und Umwelt wahr.

Pressekontakt
SCHOTT AG - Hattenbergstrasse 10 - 55122 Mainz - Deutschland
Phone: +49 (0)6131/66-2411 - www.schott.com

Dr. Haike Frank | SCHOTT AG

Weitere Berichte zu: Gehäuse LED LEDs Lichtquelle Linsen Packaging SCHOTT medizinische Geräte

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Laser World of Photonics 2017: Abhörsicher kommunizieren mit verschränkten Photonen
22.06.2017 | Fraunhofer-Gesellschaft

nachricht EMO 2017: Smarte Lösungen für Produktionsoptimierung und Sägetechnologie
20.06.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Im Focus: Die Schweiz in Pole-Position in der neuen ESA-Mission

Die Europäische Weltraumagentur ESA gab heute grünes Licht für die industrielle Produktion von PLATO, der grössten europäischen wissenschaftlichen Mission zu Exoplaneten. Partner dieser Mission sind die Universitäten Bern und Genf.

Die Europäische Weltraumagentur ESA lanciert heute PLATO (PLAnetary Transits and Oscillation of stars), die grösste europäische wissenschaftliche Mission zur...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von Batterieforschung bis Optoelektronik

23.06.2017 | Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

„Fit für die Industrie 4.0“ – Tagung von Hochschule Darmstadt und Schader-Stiftung am 27. Juni

22.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Radioaktive Elemente in Cassiopeia A liefern Hinweise auf Neutrinos als Ursache der Supernova-Explosion

23.06.2017 | Physik Astronomie

Dünenökosysteme modellieren

23.06.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Makro-Mikrowelle macht Leichtbau für Luft- und Raumfahrt effizienter

23.06.2017 | Materialwissenschaften