Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Nanopasten für individuelle Funktionsschichten

27.01.2014
»Fraunhofer-Pastemeleon« erstmalig auf nano tech in Tokio

Neue Nanomaterialien und Fertigungstechnologien: Fraunhofer IKTS stellt auf der 13. Internationalen Nanotechnologiemesse und -konferenz nano tech 2014 in Tokio aus.

Das Fraunhofer IKTS präsentiert im Rahmen der Deutschen Gemeinschaftsbeteiligung keramische Technologien für die Herstellung kosteneffektiver Dickschichtpasten und Nanotinten für die Leistungselektronik sowie für die Entwicklung moderner Elektrodenmaterialien für zuverlässige Lithium-Ionen-Batterien und extrem robuste Sensoranwendungen.

Diese auf Multilayerkeramik oder gelöteten Kupferfolien basierenden Applikationen eignen sich beispielsweise für die Integration von Kühlkörpern und thermoelektrischen Generatoren zur Energiegewinnung im Bereich der Fahrzeugtechnik. Nanomaterialien spielen hierbei eine Schlüsselrolle.

Mit dem Trend der Elektromobilität und der umweltfreundlichen Technologien entwickelt sich insbesondere die Leistungselektronik zur Kerntechnologie für eine steigende Anzahl von Produkten und Systemen.

Direktschreibtechnologien wie das Tintenstrahl- oder Aerosoljetdrucken für Silber, Kupfer, Gold und Platin sind vielversprechende Methoden des kontaktlosen Druckens dünner Funktionsschichten. Wissenschaftler des Fraunhofer IKTS entwickeln die dafür benötigten umweltfreundlichen, wasserbasierten Nanopartikel-Drucktinten für keramische Substrate.

Unter Anwendung dieser neuen Technologien lassen sich beispielsweise extrem robuste, in Multilayerkeramik gefasste MEMS (mikro-elektromechanische Systeme), wie Beschleunigungssensoren, herstellen. Unseren Partnern bieten wir ein hochmodernes Pastenportfolio für ein breites Anwendungsspektrum.

In diesem Jahr richtet sich der Fokus auf Pasten mit adaptierbaren Eigenschaften für maßgeschneiderte Funktionsschichten auf Aluminium- und Siliziumnitrid – exzellente Substratmaterialien für die moderne Leistungselektronik. Unser »Pastemeleon« erwartet Sie auf dem Stand!

Begleitend knüpfen wir an den im letzten Jahr zahlreich besuchten Workshop »Thick-film pastes for AlN« an und laden Sie am Freitag, den 31. Januar, zur Fortsetzung des erfolgreichen Veranstaltungsformats ein.

Treffen Sie die Wissenschaftler des Fraunhofer IKTS während der nano tech auf dem Stand 5T-10 im Deutschen Pavillon. Wir freuen uns auf Sie!

Vorträge
Aerosol jet printing of micro resistors using nanoscale powder
Seeds & Needs
Donnerstag, 30. Januar, East Hall 5, Tokyo Big Sight
Dr. Markus Eberstein
Metal nano-inks: from synthesis to application
Seeds & Needs
Donnerstag, 30. Januar, East Hall 5, Tokyo Big Sight
Dr. Nikolai Trofimenko
Workshops
Property control of thick-film pastes by inorganic additives
and the organic vehicle
Kooperationsworkshop der Wirtschaftsförderung Sachsen und
der Yagamata University
Montag, 27. Januar, Tokyo International Forum, Raum 701
Dr. Markus Eberstein
Screen-print pastes for Aluminum nitride and Silicon nitride – towards the next generation of power electronics
Freitag, 31. Januar, Tokyo Big Sight, Raum 801
Dr. Markus Eberstein
Ansprechpartner
Dr. Mihails Kusnezoff
Telefon +49 351 2553-7707
mihails.kusnezoff@ikts.fraunhofer.de
Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS, Winterbergstraße 28, 01277 Dresden

Dr. Mihails Kusnezoff | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.ikts.fraunhofer.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht COMPAMED 2016 vernetzte medizinische Systeme und Menschen
23.11.2016 | IVAM Fachverband für Mikrotechnik

nachricht Kompakter und individuell einstellbarer Schutz für alle Anwendungen
18.11.2016 | PHOENIX CONTACT GmbH & Co.KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Weiterbildung zu statistischen Methoden in der Versuchsplanung und -auswertung

06.12.2016 | Seminare Workshops

Bund fördert Entwicklung sicherer Schnellladetechnik für Hochleistungsbatterien mit 2,5 Millionen

06.12.2016 | Förderungen Preise

Innovationen für eine nachhaltige Forstwirtschaft

06.12.2016 | Agrar- Forstwissenschaften