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Mikrowellenprüfung von Blattfedern aus Glasfaserverbundwerkstoff

23.10.2009
Die Hochschule Magdeburg-Stendal (FH) wird vom 27. bis 29. Oktober 2009 auf der Composites Europe in der Neuen Messe Stuttgart vertreten sein.

Die Composites Europe die größte Messe für Verbundwerkstoffe im deutschsprachigen Raum.

Auf dem Gemeinschaftsstand "Think Composites - Denken in Kompositen" wird das Industrielabor Zerstörungsfreie Prüfung von Prof. Johann Hinken mit der Mikrowellenprüfung im industriellen Einsatz am Beispiel von Blattfedern aus Glasfaserverbundwerkstoff zu sehen sein.

Das Industrielabor Biowerkstoffe von Dr. Peter Gerth präsentiert mit Naturfaser-Hybridwerkstoffen wie Vorteile durch Kombination von Naturfasern und Glas-/Kohlefasern im Bereich Medizintechnik, Sport/Freizeit genutzt werden können. Als weiterer Baustein im Leistungsspektrum der Industrielabore wird das von Prof. Jürgen Häberle geleitete Industrielabor Funktionsoptimierter Leichtbau mit der Bauteilberechnung als Grundlage der Gewichtsoptimierung vorgestellt.

Der Stand zeigt also die Kompetenzen entlang der gesamten Wertschöpfungskette - von der Idee, über Materialentwicklung, Bauteilberechnung, Prüfung, bis zur Fertigung (Industriepartner: XtremeAir - Composite-Lösungen für den Kunstflug-Flugzeugbau) und Mitarbeiterschulung (Partner: RKW - DiCom-Denken in Compositen; Technologienetzwerk für faserverstärkte Kunststoffe). Der Auftritt der Hochschule wird durch das Kompetenzzentrum Ingenieurwissenschaften/Nachwachsende Rohstoffe organisiert. Das Leistungsspektrum der im Rahmen der KAT-Initiative (Kompetenznetzwerk für Angewandte und Transferorientierte Forschung) eingerichteten Industrielabore, die im Bereich der Verbundwerkstoffe tätig sind, wird erstmals präsentiert.

Auf der Composites Europe werden mehr als 300 Aussteller Innovationen und Neuheiten rund um die Herstellung, Verarbeitung und Anwendungen von innovativen Werkstoffen u. a. Verbundwerkstoffe für Leichtbau in Automotive, Aerospace und Bau präsentieren.

An der Hochschule Magdeburg-Stendal (FH) werden die Arbeiten des Kompetenzzentrums Ingenieurwissenschaften/Nachwachsende Rohstoffe seit 2006 im Rahmen der Exzellenzoffensive des Landes Sachsen-Anhalt gefördert.

Interessenten können sich direkt an das Technologie- und Wissenstransferzentrum (Beatrice Manske; Telefon 0391/886 44 21) der Hochschule wenden, welches für das Konzept und die Organisation des Messestandes verantwortlich ist. Das Technologie- und Wissenstransferzentrum fungiert als zentraler Ansprechpartner.

Norbert Doktor | idw
Weitere Informationen:
http://www.hs-magdeburg.de

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