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Die metall München setzt neue Akzente: Bei ihrer dritten Ausgabe bildet die Oberflächentechnik einen zusätzlichen Messeschwerpunkt. Mehr als zehn Prozent der ausstellenden Betriebe fallen unter diesen Bereich. Somit hat sich dieser nach den Werkzeugmaschinen (35 Prozent des Messeangebots) zum zweitstärksten Themengebiet auf der Messe entwickelt. Dabei sind sowohl Unternehmen aus dem chemischen wie auch aus dem mechanischen Bereich vertreten. So bildet die metall München nun die gesamte Fertigungskette der Metallbearbeitung ab.
Ein wichtiger Bestandteil auf dem Weg zur optimalen Oberfläche ist die Reinigung. Rosink präsentiert dem Messepublikum neben der Radwaschanlage RWW auch seine Teilereinigungsmaschinen auf wässriger Basis (Rosink Cleaner). Diese finden sowohl in der Industrie als auch im Handwerk Verwendung, denn sie lassen sich dank diverser Optionsmöglichkeiten an individuelle Kundenbedürfnisse anpassen. Von der Laugenaufbereitung über Filtersysteme bis hin zu Nachspüleinrichtungen und Warmlufttrocknung lassen sich die Geräte aufrüsten.
Mit unterschiedlichen Granulaten rückt Schmidt Sandstrahltechnik verschiedenen Oberflächen zu Leibe. In München stellt das Unternehmen unter anderem die Weiterentwicklung des VARIO PRIMUS vor. Die Vorteile des Geräts liegen vor allem in seiner stufenlosen Strahldruckregelung von 0 bis 6 bar und seiner Materialeinsparung von bis zu 30 Prozent. So etwa läuft beim Abschalten des Geräts kein Granulat nach und das „Spucken“ beim Einschalten entfällt. Da es keine Einschränkungen bei der Wahl des Granulates gibt, lässt der PRIMUS bei minimalem Druck und feinstem Spezialgranulat sogar Buchstaben verblassen, ohne das Papier zu beschädigen.
Eine weitere Lösung zum Bereich Schleifen erwartet die Messebesucher am Stand von Otec. Die Firma aus Straubenhardt präsentiert in München ihre Anlagen zum Schleppfinishingverfahren. Dabei werden Werkstücke mit hoher Geschwindigkeit durch Schleif- oder Poliergranulat geschleppt. Typische Anwendungsgebiete liegen etwa auf dem Polieren von Zahnrädern, dem Hochglanzpolieren von Uhrengehäusen oder dem Schleifen von Knieimplantaten. Otec wendet das Verfahren aber auch erfolgreich in der Mikrofertigung an. So weisen Mikrozerspanwerkzeuge, deren Schneidkanten entsprechend präpariert sind, eine gesteigerte Verschleißbeständigkeit auf. Zudem lässt sich damit die Oberflächenqualität bei Bauteilen mit filigranen Strukturen erheblich verbessern.
Ebenfalls um Oberflächenqualität kümmert sich der chemische Betrieb Karl Kampka aus Fürth. Brünieren und Phosphatieren gehören zu den Angebotsschwerpunkten des Unternehmens. Dabei werden auch außergewöhnliche Größen und Werkstücke bearbeitet, auf diese Weise vor Korrosion geschützt und gleichzeitig optisch ansprechend aufbereitet. Auch die Mitaussteller von Kampka bieten Lösungen zur Oberflächenbehandlung an, die vom Verkupfern über das Vergolden bis zum Verzinken reichen.
Wer hingegen eine finale Lackschicht benötigt, wird unter anderem bei der Metacap GmbH fündig. Diese stellt auf der metall München ihre prämierte Farbspritzpistole vor. Deren Besonderheit liegt in der individuell und stufenlos einstellbaren Hohlnadeldüse (zwischen 0,5 und 3,6 mm). So entfällt einerseits ein aufwändiger Düsenwechsel. Andererseits sorgt die Konstruktion dafür, dass der austretende Farbstrahl von einem Luftmantel umhüllt ist. Dieser sorgt für einen Auftragswirkungsgrad von mehr als 90 Prozent. Dies senkt den Materialverbrauch und sorgt zudem dafür, dass weniger Lösemittel entweicht – ein Plus für Umwelt und Gesundheit.
Das sagen die Aussteller zur metall München:
„Wir stellen auf der metall München aus, um auf den regionalen Märkten (Bayern, Tirol, Vorarlberg) eine stärkere Präsenz zu zeigen, bestehende Kundenkontakte zu pflegen und um neue Kunden von unseren Produkten überzeugen zu können.“
(Stefanie Rittmann, Sales Representative der Otec Präzisionsfinish GmbH)
„Die Fachbesucher der metall München bilden einen Großteil der Zielgruppe von Schmidt Sandstrahltechnik. Der direkte Kontakt mit Ansprechpartnern aus der Metallbranche macht die Teilnahme an der metall München so interessant.
(Karl Schmidt, Geschäftsführer der Schmidt Sandstrahltechnik GmbH)
„Fachmessen wie die metall München legen den Grundstein für unseren Erfolg im Bereich der industriellen Teilreinigung. Von der metall in München versprechen wir uns eine stärkere regionale Präsenz. Außerdem bietet die Messe die Möglichkeit, bestehende und neue Kundenkontakte zu pflegen bzw. zu gewinnen. Wir freuen uns darauf, viele Interessante Gespräche zu führen und unser Fachwissen den Messebesuchern zur Verfügung zu stellen.“
(Dipl. Kfm. Jürgen Heilen, Marketingleiter Rosink GmbH + Co. Maschinenfabrik)
„Die Metall 2011 ist für uns eine wichtige Plattform, den Markt zu beobachten und in unmittelbaren Kontakt auch zu möglichen Neukunden zu treten.“
(Michael Schmid, Geschäftsleitung Karl Kampka – Chemischer Betrieb)
„Wir stellen auf der metall München aus, weil das der ideale Ort für unsere Kundschaft aus Handwerk und Industrie ist, um sich persönlich genau über die besonderen Vorzüge unserer METACAP Spritzpistole informieren zu können und wir den direkten Kundenkontakt schätzen.“
(Antje Grasteit, Metacap GmbH)
Martina Krelaus | Quelle: GHM
Weitere Informationen: www.metall-muenchen.de/
Weitere Berichte zu: Fertigungskette > Granulat > Metacap > Oberflächenqualität > Oberflächentechnik > Sandstrahltechnik > Schleifen > Werkstück
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