Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mit der metall München zur perfekten Oberfläche

03.02.2011
metall München vom 16. bis 19. März 2011

· Angebotserweiterung: Oberflächentechnik auf der metall München
· Gesamte Fertigungskette abgebildet

Die metall München setzt neue Akzente: Bei ihrer dritten Ausgabe bildet die Oberflächentechnik einen zusätzlichen Messeschwerpunkt. Mehr als zehn Prozent der ausstellenden Betriebe fallen unter diesen Bereich. Somit hat sich dieser nach den Werkzeugmaschinen (35 Prozent des Messeangebots) zum zweitstärksten Themengebiet auf der Messe entwickelt. Dabei sind sowohl Unternehmen aus dem chemischen wie auch aus dem mechanischen Bereich vertreten. So bildet die metall München nun die gesamte Fertigungskette der Metallbearbeitung ab.

Ein wichtiger Bestandteil auf dem Weg zur optimalen Oberfläche ist die Reinigung. Rosink präsentiert dem Messepublikum neben der Radwaschanlage RWW auch seine Teilereinigungsmaschinen auf wässriger Basis (Rosink Cleaner). Diese finden sowohl in der Industrie als auch im Handwerk Verwendung, denn sie lassen sich dank diverser Optionsmöglichkeiten an individuelle Kundenbedürfnisse anpassen. Von der Laugenaufbereitung über Filtersysteme bis hin zu Nachspüleinrichtungen und Warmlufttrocknung lassen sich die Geräte aufrüsten.

Mit unterschiedlichen Granulaten rückt Schmidt Sandstrahltechnik verschiedenen Oberflächen zu Leibe. In München stellt das Unternehmen unter anderem die Weiterentwicklung des VARIO PRIMUS vor. Die Vorteile des Geräts liegen vor allem in seiner stufenlosen Strahldruckregelung von 0 bis 6 bar und seiner Materialeinsparung von bis zu 30 Prozent. So etwa läuft beim Abschalten des Geräts kein Granulat nach und das „Spucken“ beim Einschalten entfällt. Da es keine Einschränkungen bei der Wahl des Granulates gibt, lässt der PRIMUS bei minimalem Druck und feinstem Spezialgranulat sogar Buchstaben verblassen, ohne das Papier zu beschädigen.

Eine weitere Lösung zum Bereich Schleifen erwartet die Messebesucher am Stand von Otec. Die Firma aus Straubenhardt präsentiert in München ihre Anlagen zum Schleppfinishingverfahren. Dabei werden Werkstücke mit hoher Geschwindigkeit durch Schleif- oder Poliergranulat geschleppt. Typische Anwendungsgebiete liegen etwa auf dem Polieren von Zahnrädern, dem Hochglanzpolieren von Uhrengehäusen oder dem Schleifen von Knieimplantaten. Otec wendet das Verfahren aber auch erfolgreich in der Mikrofertigung an. So weisen Mikrozerspanwerkzeuge, deren Schneidkanten entsprechend präpariert sind, eine gesteigerte Verschleißbeständigkeit auf. Zudem lässt sich damit die Oberflächenqualität bei Bauteilen mit filigranen Strukturen erheblich verbessern.

Ebenfalls um Oberflächenqualität kümmert sich der chemische Betrieb Karl Kampka aus Fürth. Brünieren und Phosphatieren gehören zu den Angebotsschwerpunkten des Unternehmens. Dabei werden auch außergewöhnliche Größen und Werkstücke bearbeitet, auf diese Weise vor Korrosion geschützt und gleichzeitig optisch ansprechend aufbereitet. Auch die Mitaussteller von Kampka bieten Lösungen zur Oberflächenbehandlung an, die vom Verkupfern über das Vergolden bis zum Verzinken reichen.

Wer hingegen eine finale Lackschicht benötigt, wird unter anderem bei der Metacap GmbH fündig. Diese stellt auf der metall München ihre prämierte Farbspritzpistole vor. Deren Besonderheit liegt in der individuell und stufenlos einstellbaren Hohlnadeldüse (zwischen 0,5 und 3,6 mm). So entfällt einerseits ein aufwändiger Düsenwechsel. Andererseits sorgt die Konstruktion dafür, dass der austretende Farbstrahl von einem Luftmantel umhüllt ist. Dieser sorgt für einen Auftragswirkungsgrad von mehr als 90 Prozent. Dies senkt den Materialverbrauch und sorgt zudem dafür, dass weniger Lösemittel entweicht – ein Plus für Umwelt und Gesundheit.

Das sagen die Aussteller zur metall München:

„Wir stellen auf der metall München aus, um auf den regionalen Märkten (Bayern, Tirol, Vorarlberg) eine stärkere Präsenz zu zeigen, bestehende Kundenkontakte zu pflegen und um neue Kunden von unseren Produkten überzeugen zu können.“

(Stefanie Rittmann, Sales Representative der Otec Präzisionsfinish GmbH)

„Die Fachbesucher der metall München bilden einen Großteil der Zielgruppe von Schmidt Sandstrahltechnik. Der direkte Kontakt mit Ansprechpartnern aus der Metallbranche macht die Teilnahme an der metall München so interessant.

(Karl Schmidt, Geschäftsführer der Schmidt Sandstrahltechnik GmbH)


„Fachmessen wie die metall München legen den Grundstein für unseren Erfolg im Bereich der industriellen Teilreinigung. Von der metall in München versprechen wir uns eine stärkere regionale Präsenz. Außerdem bietet die Messe die Möglichkeit, bestehende und neue Kundenkontakte zu pflegen bzw. zu gewinnen. Wir freuen uns darauf, viele Interessante Gespräche zu führen und unser Fachwissen den Messebesuchern zur Verfügung zu stellen.“
(Dipl. Kfm. Jürgen Heilen, Marketingleiter Rosink GmbH + Co. Maschinenfabrik)

„Die Metall 2011 ist für uns eine wichtige Plattform, den Markt zu beobachten und in unmittelbaren Kontakt auch zu möglichen Neukunden zu treten.“

(Michael Schmid, Geschäftsleitung Karl Kampka – Chemischer Betrieb)


„Wir stellen auf der metall München aus, weil das der ideale Ort für unsere Kundschaft aus Handwerk und Industrie ist, um sich persönlich genau über die besonderen Vorzüge unserer METACAP Spritzpistole informieren zu können und wir den direkten Kundenkontakt schätzen.“

(Antje Grasteit, Metacap GmbH)

Martina Krelaus | GHM
Weitere Informationen:
http://www.metall-muenchen.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht OLED auf hauchdünnem Edelstahl
21.09.2017 | Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP

nachricht Die Chancen der Digitalisierung für das Betriebliche Gesundheitsmanagement: vitaliberty auf der Zukunft Personal 2017
19.09.2017 | vitaliberty GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie