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Mensch und Roboter Seite an Seite

16.05.2012
Auf der Automatica 2012 in München, vom 22. bis 25. Mai, wird das EU FP7 Forschungsprojekt ROSETTA seine neuesten Ergebnisse im Bereich der Industrierobotik präsentieren.

Eine Initiative führender Forscher in Europa hat sich mit diesem Projekt das Ziel gesetzt, neue Technologien für den Industrierobotik-Markt zu entwickeln.

ROSETTA erarbeitet eine »anthropozentrische« Technologie für Industrieroboter.
Damit sehen die Roboter nicht nur menschenähnlicher aus, sondern kooperieren mit Werkern auch sicher und werden als »natürlich« wahrgenommen. Durch ihre intuitive und effiziente Programmierung können diese Robotersysteme auf einfache Weise an neue Aufgaben angepasst werden, wenn das die Produktion erforderlich macht. Das Projekt läuft seit März 2009 und hat eine Gesamtlaufzeit von vier Jahren.

Seine Vision eines gemischten Produktionsszenarios, in dem Menschen und Roboter auch Seite an Seite gemeinsam in der Produktion arbeiten, möchte ROSETTA umsetzen. Derartige Roboter sind schnell in neue Aufstellungsplätze integriert, da sie dieselben Aufgaben erfüllen können, wie es die menschlichen Werker tun. Vereinfachte Programmierumgebungen machen eine schnelle Programmierung möglich. Dabei sind nur geringe roboterspezifische Kenntnisse erforderlich. Durch die Entwicklung und Integration neuer Konzepte und Technologien in den Bereichen Roboterprogrammierung, Sensorintegration, Maschinenlernen und Robotersicherheit wird der Roboter zum Helfer am Arbeitsplatz. Im Projekt werden verschiedene Roboterplattformen verwendet, sowohl Standard-Industrieroboter als auch Neuentwicklungen wie z. B. der zweiarmige Konzeptroboter von ABB.

Sie sind eingeladen, das ROSETTA-Exponat auf der Automatica 2012, Halle B3-528 (im Bereich der EUnited Robotics), vom 22.–25. Mai 2012 zu besuchen. Roboter werden vorgeführt und auf Video die neuesten Entwicklungen gezeigt. Diskutieren Sie mit führenden Forschern auf dem Gebiet der Robotik über die gegenwärtigen Herausforderungen und die Chancen der roboterbasierten Automatisierung.

Ihre Ansprechpartner für weitere Informationen:
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA
Dipl.-Ing. Martin Naumann | Telefon +49 711 970-1291 | martin.naumann@ipa.fraunhofer.de
Dipl.-Math. techn. Susanne Oberer-Treitz
Telefon +49 711 970-1279 | susanne.oberer-treitz@ipa.fraunhofer.de
The research leading to these results has received funding from the European Community’s
Seventh Framework Programme FP7/2007-2013 – Challenge 2 – Cognitive Systems,
Interaction, Robotics – under grant agreement No 230902 – ROSETTA.
AUTOMATICA 2012 | 22. bis 25. Mai 2012 | Halle B3 | Stand B3-528

Hubert Grosser | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.fp7rosetta.org/
http://www.ipa.fraunhofer.de

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