Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mehr Produktivität durch einfaches Einbinden der Werkzeugmaschinen in die Fertigung

20.07.2015

Siemens auf der EMO 2015 – Halle 3, Stand E06/F03

  • Werkstattorientierte Betriebe können mit Smart Operation Werkzeugmaschinen einfach in die Fertigungsabläufe einbinden
  • Effizienteres Arbeiten mit modernen Arbeitsweisen
  • Neue Bedienkonzepte für Touch-Technologien an der Maschine
  • Schnelle Arbeitsvorbereitung mit Sinutrain
  • Angaben wie Auftragsstatus und Teilevorrat über mobile Endgeräte abrufen
  • Alle Dokumente des Auftrags per Netzwerk an der Maschine einsehen

Mit Smart Operation präsentiert Siemens ein zukunftsweisendes Angebot für effiziente Arbeitsabläufe rund um die CNC-Steuerung Sinumerik 840D sl. Vor allem werkstattorientierte Betriebe können durch den Einsatz von Smart Operation die Tätigkeit an ihren Werkzeugmaschinen schneller und flexibler gestalten und so ihre Produktivität erhöhen.

Das neue Angebot umfasst Aspekte wie Arbeitsvorbereitung, IT-Vernetzung, bessere Usability durch Touch-Bedienung sowie Einsatz mobiler Endgeräte für Überwachungs- und Kontrollfunktion. In Summe wird durch Smart Operation die Einbindung von Maschinen in die Fertigung deutlich vereinfacht. Die Implementierung von Smart Operation erfordert keine Unterstützung durch IT-Spezialisten und kann ganz einfach auch vom Maschinenbetreiber vorgenommen werden. So können Unternehmen die einzelnen Funktionen mit geringem finanziellen und organisatorischen Aufwand realisieren.

Smart Operation umfasst die vier Teilbereiche Smart Prepare, Smart Operate, Smart IT sowie Smart Mobile. Für die Vorbereitung von Arbeitsabläufen und die Erstellung von CNC-Programmen am Rechner steht Smart Prepare. Siemens bietet hierfür mit der Software Sinutrain eine leistungsstarke Software. Die als Schulungssoftware bekannte Applikation Sinutrain wird im Rahmen des neuen Konzepts als Offline-Programmierplatz eingesetzt. Das Resultat: Indem der nächste Auftrag bereits offline am Rechner programmiert und simuliert wird, können Fertigungsbetriebe die Produktivzeit an der Maschine deutlich erhöhen.

Smart Operate umfasst Neuerungen auf dem Gebiet der Usability und Bedieneroberfläche. So unterstützt die Bedienoberfläche Sinumerik Operate nunmehr umfänglich Touch-Bedienung. In Verbindung mit den neuen Blackline Panels OP 015 black und OP 019 black bietet Sinumerik Operate viele durchdachte und innovative Features zur Multitouch-Bedienung. So hat Siemens die Darstellung bekannter Funktionen optimiert, um dem Anwender beispielsweise einen noch besseren Überblick, einfachere Bedienung oder schnellere Interaktion zu ermöglichen. Sämtliche Softkeys und die Tastatur lassen sich nun auf dem Display anzeigen und auf dem Screen bedarfsgerecht arrangieren. Zudem wird die Darstellung von Ordner- und Dateistrukturen verbessert, etwa durch die Anpassung von Schriftgrößen sowie die Ein- oder Ausblendung von Detailinformationen.

Der Teilbereich Smart IT umfasst den Zugriff auf Daten und deren Verwaltung. Mit Smart IT stehen alle Auftragsunterlagen wie Teileprogramme, DXF-Zeichnungen und Bilder über den Netzwerkanschluss am Bedienfeld zur Verfügung. So stellt ein neuer DXF-Viewer und -Reader Dateien des weit verbreiteten CAD-Datenaustauschformats nun direkt an der Werkzeugmaschine dar. Dabei wählt der Anwender die in einer DXF-Datei dargestellten Geometrieelemente über die Konturenfassung aus und übernimmt sie direkt in seine Programmierung für die Werkstückbearbeitung.

Die Option "Execution from External Storage" (EES), ermöglicht den wahlfreien Datenzugriff von der Werkzeugmaschine auf angeschlossene USB-Sticks, Festplatten und Netzwerkressourcen ermöglicht. So können Werkstückunterlagen direkt an der Maschine eingesehen und auch große Teileprogramme direkt von externen Speichern abgearbeitet werden. Bei Bedarf greifen auch mehrere NCUs – wie etwa in Rundtaktmaschinen – gemeinsam auf einen zentralen Netzwerkspeicher zu.

Smart Mobile ist eine Lösung für den Einsatz mobiler Endgeräte im Umfeld von Werkzeugmaschinen. Über einen gesicherten Webserver kann der Anwender beispielsweise Überwachungs- und Kontrollfunktion über sein Notebook, Smartphone oder Tablet nutzen. Auf diese Weise lassen sich aus der Ferne aktuelle Zustandsdaten wie Auftragsstatus und Teilevorrat abrufen oder Service-Informationen darstellen. Maschinenbauer können diese Funktionen bereits bei der Konzeption neuer Maschinenkonzepte nutzen und den Zugriff über mobile Endgeräte von Beginn an als Serienfeature einplanen.

Weitere Infos zu Siemens auf der EMO 2015 unter
www.siemens.de/emo


Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein führender internationaler Technologiekonzern, der seit mehr als 165 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität steht. Das Unternehmen ist in mehr als 200 Ländern aktiv, und zwar schwerpunktmäßig auf den Gebieten Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung. Siemens ist weltweit einer der größten Hersteller energieeffizienter ressourcenschonender Technologien. Das Unternehmen ist Nummer eins im Offshore-Windanlagenbau, einer der führenden Anbieter von Gas- und Dampfturbinen für die Energieerzeugung sowie von Energieübertragungslösungen, Pionier bei Infrastrukturlösungen sowie bei Automatisierungs-, Antriebs- und Softwarelösungen für die Industrie. Darüber hinaus ist das Unternehmen ein führender Anbieter bildgebender medizinischer Geräte wie Computertomographen und Magnetresonanztomographen sowie in der Labordiagnostik und klinischer IT. Im Geschäftsjahr 2014, das am 30. September 2014 endete, erzielte Siemens einen Umsatz aus fortgeführten Aktivitäten von 71,9 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 5,5 Milliarden Euro. Ende September 2014 hatte das Unternehmen auf fortgeführter Basis weltweit rund 343.000 Beschäftigte.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com


Reference Number: PR2015070271DFDE


Ansprechpartner
Herr Peter Jefimiec
Division Digital Factory
Siemens AG

Gleiwitzer Str. 555

90475 Nürnberg

Tel: +49 (911) 895-7975

peter.jefimiec​@siemens.com

Peter Jefimiec | Siemens Digital Factory

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Intelligente Filter für innovative Leichtbaukonstruktionen
08.12.2016 | Technische Universität Bergakademie Freiberg

nachricht Mobile Learning und intelligente Contentlösungen im Fokus
08.12.2016 | time4you GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie

Speicherdauer von Qubits für Quantencomputer weiter verbessert

09.12.2016 | Physik Astronomie