Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Von medizintechnischen Ideen zu innovativen Produkten

19.11.2008
Deutschland gilt als "Land der Ideen" mit hohem Innovationspotenzial und qualitativ hochwertigen Entwicklungen - auch und vor allem im Bereich der Medizintechnik.

Um die Entwicklung medizintechnischer Innovationen in Deutschland weiter auf hohem Niveau sicher zu stellen und zu beschleunigen, bietet die German Medical Technology Alliance (GMTA) Hilfestellung bei der Transformation aktueller Forschungsergebnisse in die Praxis. Auch bei der diesjährigen weltgrößten Medizin-Messe MEDICA in Düsseldorf präsentiert sich die Alliance am Messestand des BMBF (Stand 03 / F 92).

Ob "Spitzencluster-Wettbewerb" in Deutschland, "Gesundheitsregionen der Zukunft" oder "wissen.schaft.arbeit" - die Politik, die Wissenschaft und die Wirtschaft haben die Zeichen der Zeit verstanden. Verstärkt setzt man auf gemeinsame Kooperationen, um die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über die Entwicklung bis hin zur Produkteinführung langfristig zu optimieren.

Doch wie lassen sich neueste wissenschaftliche Erkenntnisse erfolgreich in die Praxis transformieren? Diese Frage gewinnt in der gegenwärtigen Situation um den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Deutschland zunehmend an Bedeutung.

"Um medizintechnische Produkte zu entwickeln, die die Lebensqualität der Patienten und die Arbeit der Ärzte verbessern, müssen Fachleute unterschiedlicher Disziplinen eng miteinander arbeiten", erklärt Dr. Robert Farkas, Geschäftsführer des Aachener Kompetenzzentrums Medizintechnik und Vorstandsvorsitzender der GMTA. "Dabei sind Probleme schon aufgrund der unterschiedlichen Kommunikationskulturen zwischen Forschern und Vertretern der Wirtschaft vorprogrammiert." Doch dass es sich dabei nicht um unlösbare Probleme handeln müsse, davon ist Dr. Farkas überzeugt. "Die hervorragenden Forschungs- und Entwicklungsleistungen unserer Mitglieder zeigen, dass Wissenstransfer an der Schnittstelle zwischen Forschung und Wirtschaft erfolgreich funktionieren kann." Die Ergebnisse der disziplin- und strukturübergreifenden Zusammenarbeit finden sich in HiFi-Hörsystemen ebenso wieder wie in hochmodernen Neuroendoskopen oder High-end Produkten der Ophthalmologie.

In ihrer Arbeit hat es sich die GMTA zur Aufgabe gemacht, die Expertise aller sechs Kompetenzzentren über die jeweilige Fachkompetenz hinaus zu bündeln und die Erfahrungen auch an andere Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen weiterzugeben. Das Angebot reicht vom Forschungscontrolling über Weiterbildungsmaßnahmen für Ärzte und Wissenschaftler bis hin zur Erstellung von Businessplänen, Marktanalysen und dem Vertrieb von Medizinprodukten.

"Wir verstehen uns auch als Ansprechpartner für potentielle Investoren im Bereich der Medizintechnik sowie für Kliniken und weitere Gesundheitseinrichtungen. Gemeinsam mit unseren Kunden eröffnen wir neue Wege für innovative Produkte, die dem Wohl der Patienten dienen und zugleich den wirtschaftlichen Erfolg sichern", betont Dr. Robert Farkas.

Von den Leistungen der Alliance und ihren zukunftsweisenden Ansätzen für die Medizintechnik können sich die Besucher auf der weltgrößten Medizin-Messe MEDICA in Düsseldorf vom 19. - 22. November 2008 am Messestand des BMBF (Stand 03 / F 92) überzeugen.

Auf Anfrage stellen wir Ihnen gerne auch Bildmaterial zur Verfügung.

Pressekontakt:
HörTech gGmbH
Dr. Corinna Pelz
Marie-Curie-Str. 2
26129 Oldenburg
Tel: (0441) 21 72-203, Fax: -250
E-Mail: c.pelz@hoertech.de
Zühlke Scholz & Partner
Yvonne Küchler
Markgrafenstr. 12-14
10969 Berlin
Tel: 030 / 40 88 94-11, Fax: -94
E-Mail: y.kuechler@zsp-berlin.de
Redaktioneller Hinweis:
Die German Medical Technology Alliance e. V. (GMTA) ist der Zusammenschluss von Kompetenzzentren für Medizintechnik, die aus einem Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Jahr 2000 hervorgegangen sind. Zur GMTA gehören derzeit das Aachener Kompetenzzentrum Medizintechnik AKM, das Kompetenzzentrum für Hörgeräte-Systemtechnik HörTech in Oldenburg, das Kompetenzzentrum Minimal Invasive Medizin & Technik Tübingen Tuttlingen MITT, das Kompetenzzentrum Miniaturisierte Monitoring- und Interventionssysteme MOTIV in Sulzbach/Saar, das Kompetenzzentrum für Medizintechnik medways in Jena sowie das Oldenburger Forschungs- und Entwicklungsinstitut für Informatik-Werkzeuge und Systeme OFFIS. Ziel der GMTA ist es, die in den Zentren erbrachten Forschungsergebnisse in die Praxis zu überführen, in Ergänzung zu den Aktivitäten jedes einzelnen Zentrums die gemeinsamen Interessen aller Mitglieder wahrzunehmen und darüber hinaus das in der Alliance gebündelte Transformations-Know-how in Form konkreter Dienstleistungen zu vermarkten. Die GMTA hat ihren Sitz in Oldenburg.

Yvonne Küchler | idw
Weitere Informationen:
http://www.gmta.de

Weitere Berichte zu: BMBF GMTA Kompetenzzentrum MEDICA Medical Medizin-Messe Medizintechnik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Boden – Grundlage des Lebens / Bodenforscher auf der Internationalen Grünen Woche
16.01.2018 | Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ

nachricht EMAG auf der GrindTec 2018: Kleine Bauteile – große Präzision
11.01.2018 | EMAG GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Maschinelles Lernen im Quantenlabor

Auf dem Weg zum intelligenten Labor präsentieren Physiker der Universitäten Innsbruck und Wien ein lernfähiges Programm, das eigenständig Quantenexperimente entwirft. In ersten Versuchen hat das System selbständig experimentelle Techniken (wieder)entdeckt, die heute in modernen quantenoptischen Labors Standard sind. Dies zeigt, dass Maschinen in Zukunft auch eine kreativ unterstützende Rolle in der Forschung einnehmen könnten.

In unseren Taschen stecken Smartphones, auf den Straßen fahren intelligente Autos, Experimente im Forschungslabor aber werden immer noch ausschließlich von...

Im Focus: Artificial agent designs quantum experiments

On the way to an intelligent laboratory, physicists from Innsbruck and Vienna present an artificial agent that autonomously designs quantum experiments. In initial experiments, the system has independently (re)discovered experimental techniques that are nowadays standard in modern quantum optical laboratories. This shows how machines could play a more creative role in research in the future.

We carry smartphones in our pockets, the streets are dotted with semi-autonomous cars, but in the research laboratory experiments are still being designed by...

Im Focus: Fliegen wird smarter – Kommunikationssystem LYRA im Lufthansa FlyingLab

• Prototypen-Test im Lufthansa FlyingLab
• LYRA Connect ist eine von drei ausgewählten Innovationen
• Bessere Kommunikation zwischen Kabinencrew und Passagieren

Die Zukunft des Fliegens beginnt jetzt: Mehrere Monate haben die Finalisten des Mode- und Technologiewettbewerbs „Telekom Fashion Fusion & Lufthansa FlyingLab“...

Im Focus: Ein Atom dünn: Physiker messen erstmals mechanische Eigenschaften zweidimensionaler Materialien

Die dünnsten heute herstellbaren Materialien haben eine Dicke von einem Atom. Sie zeigen völlig neue Eigenschaften und sind zweidimensional – bisher bekannte Materialien sind dreidimensional aufgebaut. Um sie herstellen und handhaben zu können, liegen sie bislang als Film auf dreidimensionalen Materialien auf. Erstmals ist es Physikern der Universität des Saarlandes um Uwe Hartmann jetzt mit Forschern vom Leibniz-Institut für Neue Materialien gelungen, die mechanischen Eigenschaften von freitragenden Membranen atomar dünner Materialien zu charakterisieren. Die Messungen erfolgten mit dem Rastertunnelmikroskop an Graphen. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Forscher im Fachmagazin Nanoscale.

Zweidimensionale Materialien sind erst seit wenigen Jahren bekannt. Die Wissenschaftler André Geim und Konstantin Novoselov erhielten im Jahr 2010 den...

Im Focus: Forscher entschlüsseln zentrales Reaktionsprinzip von Metalloenzymen

Sogenannte vorverspannte Zustände beschleunigen auch photochemische Reaktionen

Was ermöglicht den schnellen Transfer von Elektronen, beispielsweise in der Photosynthese? Ein interdisziplinäres Forscherteam hat die Funktionsweise wichtiger...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Kongress Meditation und Wissenschaft

19.01.2018 | Veranstaltungen

LED Produktentwicklung – Leuchten mit aktuellem Wissen

18.01.2018 | Veranstaltungen

6. Technologie- und Anwendungsdialog am 18. Januar 2018 an der TH Wildau: „Intelligente Logistik“

18.01.2018 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rittal vereinbart mit dem Betriebsrat von RWG Sozialplan - Zukunftsorientierter Dialog führt zur Einigkeit

19.01.2018 | Unternehmensmeldung

Open Science auf offener See

19.01.2018 | Geowissenschaften

Original bleibt Original - Neues Produktschutzverfahren für KFZ-Kennzeichenschilder

19.01.2018 | Informationstechnologie