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Medica 2011: Innovationen des saarländischen Fraunhofer Instituts IBMT

10.11.2011
MEDICA 2011
16.-19. November 2011
Düsseldorf
Halle 10 Stand F05

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iPad / iPhone - App für die mobile Signalverarbeitung und Analyse von Ultraschallrohdaten


In der heutigen Zeit gewinnt »Mobile Computing« auch in der medizinischen Bildgebung immer mehr an Bedeutung. Bestehende Lösungen ermöglichen zwar die Darstellung von Standard-DICOM-Bilddaten, aber das Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik IBMT geht mit der entwickelten Ultraschall-App weit über diese Limits hinaus und ermöglicht die Nutzung einer kompletten Ultraschall-Signalverarbeitungskette inklusive spektraler Analyse und Bilderstellung auf iOS-Geräten, wie dem iPad oder iPhone. Als Quelle für die HF-Daten können Systeme mit HF-Daten-Zugriff, wie die am Fraunhofer IBMT entwickelte, modulare und skalierbare Ultraschall-Plattform »DiPhAS« mit ihren offenen Schnittstellen für die Gerätesteuerung und die Datenerfassung genutzt werden.

Die iOS-App bietet den grundlegenden Funktionsumfang der IBMT-PC-Software »Offline-Analysis-Tool« für die Signalanalyse, sowie die Entwicklung eigener applikationsbezogener Algorithmen und den Datenexport. Mit diesem HF-Datenverarbeitungs-Tool ist es möglich, benutzerdefinierte Algorithmen auf unserer Hardware- und Software-Plattform zu entwickeln und anschließend im Live-System anzuwenden.

Die Möglichkeiten dieser iOS-App und die Forschungsplattform inklusive eines 3-D-Positionserfassungssystems werden auf der MEDICA 2011 in Halle 10 Stand F 05 vorgestellt.


Weitere Information:
www.ibmt.fraunhofer.de/de/presse-uebersicht/presse-medica-us-2011-11-16.html

Ihr Ansprechpartner:
Dipl.-Ing. Steffen Tretbar
Fraunhofer IBMT
Ensheimer Straße 48
66386 St. Ingbert
steffen.tretbar@ibmt.fraunhofer.de
Tel.: +49 (0) 6894/980-226


MediTRUST - TPM-basierte VPNs zur Sicherung medizinischer Datenübermittlungen

Zur vertraulichen Übermittlung personenbezogener oder anderer sensibler Daten werden in zunehmendem Maße virtuelle private Netze (VPN) eingesetzt. Diese schützen die Daten während der Übertragung durch eine Verschlüsselung gegen unbefugten Zugriff. Im Fall besonders hoher Anforderungen werden für die Verschlüsselung Hardware-Komponenten (»VPN-Router«) eingesetzt, die ein »Ausspähen« der verwendeten Schlüssel durch Schadsoftware auf den beteiligten Computern verhindern sollen.

Das Projekt MediTRUST, ein Förderprojekt der EU und des Landes NRW, an dem die Ruhr-Universität Bochum, die Sirrix AG und das Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik IBMT beteiligt sind, beschäftigt sich unter anderem damit, den Aufwand für externe Hardware-Komponenten zu ersetzen durch einen internen Krypto-Chip abzulösen (TPM - Trusted Platform Module), der inzwischen in jedem modernen PC eingebaut ist. Damit sollen sich die Kosten und der Aufwand für sichere Kommunikation im Gesundheitswesen reduzieren.

Weitere Information:
www.ibmt.fraunhofer.de/de/Arbeitsgebiete/ibmt-telematik-intelligente-gesundheitssysteme.html

Ihr Ansprechpartner:
Dipl.-Phys. Bertram Bresser
Fraunhofer IBMT
Ensheimer Straße 48
66386 St. Ingbert
bertram.bresser@ibmt.fraunhofer.de
Tel.: +49 (0) 6894/980-206


Mobiles Diagnosesystem für die patientennahe Versorgung

Auf der MEDICA 2011 stellt das Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik IBMT, Institutsteil Potsdam, zusammen mit Partnern aktuelle Entwicklungen aus dem Bereich der patientennahen diagnostischen Versorgung (Point-of-Care) vor.

Im Rahmen des intern geförderten Projekts »Fraunhofer ivD-Plattform« wurde gemeinsam mit sieben Fraunhofer-Instituten in den letzten fünf Jahren ein kreditkartengroßes System entwickelt, das die Analyse von bis zu 500 Parametern in einem Bluttropfen ermöglicht. Damit wird die bislang aufwendige Diagnostik durch einen schnellen Test am Ort der Probenentnahme ergänzt. Durch weitere Verbindung zur Telekommunikation ist das System mobil und kann in vielen Bereichen eingesetzt werden. Erste Anwendungsgebiete sind in der Intensiv- und Notfallmedizin oder im Rahmen von Screenings oder Therapiekontrolle zu finden. Durch die offen gestaltete Architektur der Technologieplattform können jedoch auch andere Nachweise auf das System adaptiert werden. Zum Abschluss des Projekts können Interessierte am 17. November 2011 in der Zeit von 11-13 Uhr alle Partner der ivD-Plattform am Fraunhofer-Stand treffen.

Ihr Ansprechpartner:
Dr. rer. nat. Soeren Schumacher
Fraunhofer IBMT
Institutsteil Potsdam-Golm
Am Mühlenberg 13
14476 Potsdam (Golm)
soeren.schumacher@ibmt.fraunhofer.de
Tel.: +49 (0) 331/58187-314


MEDICA 2011
16.-19. November 2011
Düsseldorf
Halle 7a Stand B09


Labortechnologie aus dem Saarland im Kampf gegen HIV/AIDS in Südafrika

Seit 2009 entwickelt eine Technologieinitiative unter Führung des Fraunhofer-Instituts für Biomedizinische Technik IBMT im Saarland Labortechnologie. Gemeinsam mit kleinen und mittelständischen Unternehmen und unterstützt vom Ministerium für Wirtschaft und Wissenschaft steht die Initiative »Labor der Zukunft« für Entwurf, Entwicklung und Förderung der zukünftigen Generation von Labortechnologie. Im Gegensatz zu anderen Technologiebereichen benötigen Bau und Betrieb moderner Labore die vertikale Integration von Handwerk über Ingenieurtätigkeit bis hin zur Grundlagenforschung. Die Herausforderung besteht darin, High- und Low-tech-Zulieferer in die Lage zu versetzen, in einem Projekt zusammenzuarbeiten. Dies erfordert einen Paradigmenwechsel in der Technologieforschung und -förderung und die Integration der kompletten Wertschöpfungskette von der anwendungsorientierten Forschung bis hin zum potenziellen Endnutzer.

Ein besonderes Augenmerk der Initiative liegt auf mobilen Anwendungen als treibende Kraft für neue und innovative Lösungen. Das Fraunhofer IBMT hat gemeinsam mit der Bischoff+Scheck GmbH das erste autarke mobile Labor mit Straßenzulassung sowie allen erforderlichen Genehmigungen nach biologischer Sicherheitsstufe 3 und als Kryolabor gebaut. Die Einheit ist zurzeit bei einer Kampagne zum Test und zur Vor-Ort-Analyse von HIV/AIDS und Tuberkolose-Infektionen in der Westkap-Region in Südafrika im Einsatz. Die technische Unterstützung wird federführend vom Team Labor der Zukunft durchgeführt

Weitere Information:
www.ibmt.fraunhofer.de/de/presse-uebersicht/presse-labor-der-zukunft-2011-07-08.html

Ihr Ansprechpartner:
Dipl.-Phys. Daniel Schmitt
Labor der Zukunft
c/o Fraunhofer IBMT
Ensheimer Straße 48
66386 St. Ingbert
Tel.: +49 (0) 6894/980 120
info@labor-der-zukunft.com

Barbara Hartmann | Quelle: healthcare.saarland.de
Weitere Informationen: www.ibmt.fraunhofer.de

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