Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

MEDICA und COMPAMED 2008 glänzen mit starker Ausstellernachfrage

03.11.2008
Die weltweit größte Medizinmesse MEDICA bleibt auch im Jahr 2008 die zentrale Marktplattform der Medizintechnikbranche! Zum 40. Weltforum der Medizin (19. bis 22. November) haben die Ausstelleranmeldungen die Spitzenresultate der beiden Vorjahre mit mehr als 4.300 Ausstellern aus 66 Nationen auf rund 118.000 m² (netto) erneut bestätigt.

Klar nach Marktsegmenten durch eine entsprechende Hallenzuordnung gegliedert, thematisiert die MEDICA 2008 Mitte November wieder den Komplettbedarf für die medizinische Versorgung in Arztpraxis und Klinikum. Schwerpunkte sind: Elektromedizin/ Medizintechnik, Labortechnik/ Diagnostica, Physiotherapie/ Orthopädietechnik, Medizinprodukte (Bedarfs- und Verbrauchsartikel), Informations- und Kommunikationstechnik, Textilien, medizinisches Mobiliar, Raumeinrichtung und Gebäudetechnik.

Wichtige "Eckpfeiler" der MEDICA sind neben dem Angebot der Aussteller, der Themenparks und Foren, zum Beispiel MEDICA MEDIA (Telemedizin/ medizinische IT in Halle 16), MEDICA VISION (Innovationsforum der Forschungseinrichtungen und Universitäten in Halle 3) oder Physiotherapie-Forum (Halle 5) auch der MEDICA Kongress als größtes interdisziplinäres medizinisches Fortbildungsforum Deutschlands (mit ca. 200 zertifizierten Seminaren und Kursen) sowie der Deutsche Krankenhaustag.

In Parallelität zur MEDICA wird die COMPAMED, die international führende Fachmesse für den Zuliefermarkt der medizinischen Fertigung (19. bis 21. November 2008), mit rund 500 Aussteller aus 30 Nationen die Rekordbeteiligung des Vorjahres (450 Aussteller) noch einmal deutlich steigern können und damit ihren Wachstumskurs in den Hallen Hallen 8a und 8b fortsetzen. Hier präsentieren die Zulieferer ein umfangreiches Spektrum an Hightech-Lösungen für den Einsatz in der medizintechnischen Industrie - von neuen Materialien, Komponenten, Vorprodukten, Verpackungen und Dienstleistungen bis hin zu komplexer Mikrosystemtechnik und Nanotechnologie.

Die MEDICA und COMPAMED 2008 werden zusammen das komplette Messegelände belegen (19 Hallen) und können mit einer für beide Veranstaltungen gültigen Eintrittskarte besucht werden.

Elektronische Patientenakten auf dem Vormarsch

Bezogen auf die Angebotstrends lässt sich als ein Top-Thema der MEDICA 2008 ausmachen die mit schnellen Schritten voranschreitende Vernetzung der Akteure im Gesundheitswesen mittels entsprechenden neuen Applikationen insbesondere der medizinischen IT.

Seit langer Zeit wartet Deutschland auf die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) für alle Krankenversicherten. Nun wird die Technik der Karte im Zusammenspiel mit digitalen Patientenakten zwar seit Ende Oktober in einem offiziellen Pilotprojekt in Bottrop auf ihre reibungslose Funktionalität hin überprüft. Bis die elektronische Gesundheitskarte jedoch an alle Krankenversicherten ausgegeben wird, scheint es jedoch noch ein langer Weg zu sein. Denn noch haben sich Vertreter aus Ärzteschaft, Politik, seitens der Krankenkassen oder der Apotheken noch nicht auf eine zentrale Speicherung von Patienten- und Behandlungsdaten mit entsprechenden Standards einigen können.

Ungeachtet dessen demonstriert die Industrie bereits, was technisch möglich ist im Sinne einer effizienten Steuerung von Behandlungsprozessen. Im Rahmen der MEDICA 2008 werden zum Beispiel zahlreiche Unternehmen aus dem IT-Bereich ihre aktuellen Lösungen zur Ausgestaltung elektronischer Patientenakten vorstellen. Schon jetzt gibt es etliche Projekte der erfolgreichen Zusammenarbeit von Kliniken etwa mit zuweisenden Ärzten mittels des gemeinsamen Zugriffes auf Daten aus elektronischen Patientenakten.

Kompaktheit ist gefragt

Neben der sich verstärkenden (IT-)Vernetzung der Akteure im Gesundheitswesens ist ein weiterer Trend die zunehmende Kompaktheit von medizintechnischen Geräten bei unverändert hoher Leistungsfähigkeit gegenüber konventionellen Systemen. Ein Highlight der MEDICA 2007 war etwa das kleinste Ultraschallgerät der Welt in Westentaschenformat, welches in jeden Notfallkoffer passt. In diesem Jahr wird zur MEDICA 2008 die Innovation "CARDIOHELP" für Staunen unter den Medizinexperten sorgen. Dabei handelt es sich um die weltweit kleinste Herz-Lungen-Maschine. Auf Grund des handlichen Formates kann dieses Gerät sogar mit an Bord von Einsatzwagen und Rettungshubschraubern genommen werden. Patienten, die also bislang auf Grund des Anschlusses an eine konventionelle, große Herz-Lungen-Maschine als nicht transportfähig galten, kann nun geholfen werden.

Die MEDICA (Fachmesse + Kongress) ist eine Fachveranstaltung und richtet sich insbesondere an Ärzte und medizinisches Personal aus Kliniken, Arztpraxen und Laboratorien sowie an Entscheider des Klinikmanagements und aus dem medizinischen Handel. Von den 137.000 Fachbesuchern der MEDICA 2007 kamen 40 Prozent aus dem Ausland. Gut 13.000 Fachbesucher interessierten sich speziell für das Angebot der COMPAMED. Zielgruppen der COMPAMED sind Produktionsleiter, Leiter des Forschungs- und Entwicklungsbereichs und alle, die sich mit der Planung der Herstellung medizinischer Produkte beschäftigen.

Öffnungszeiten von MEDICA und COMPAMED 2008: 10 bis 18:30 Uhr, samstags 10 bis 17 Uhr (nur MEDICA).

Das MEDICA-Eintrittsticket gilt zugleich auch für die COMPAMED (19. bis 21. November 2008) sowie für die meisten Veranstaltungen des deutschsprachigen MEDICA Kongress.

Martin-Ulf Koch | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.messe-duesseldorf.de
http://www.medica.de/presse
http://www.compamed.de/presse

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht COMPAMED 2016 vernetzte medizinische Systeme und Menschen
23.11.2016 | IVAM Fachverband für Mikrotechnik

nachricht Kompakter und individuell einstellbarer Schutz für alle Anwendungen
18.11.2016 | PHOENIX CONTACT GmbH & Co.KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Im Focus: Neuer Sensor: Was im Inneren von Schneelawinen vor sich geht

Ein neuer Radarsensor erlaubt Einblicke in die inneren Vorgänge von Schneelawinen. Entwickelt haben ihn Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Dr. Christoph Baer und Timo Jaeschke gemeinsam mit Kollegen aus Innsbruck und Davos. Das Messsystem ist bereits an einem Testhang im Wallis installiert, wo das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung im Winter 2016/17 Messungen damit durchführen möchte.

Die erhobenen Daten sollen in Simulationen einfließen, die das komplexe Geschehen im Inneren von Lawinen detailliert nachbilden. „Was genau passiert, wenn sich...

Im Focus: Neuer Rekord an BESSY II: 10 Millionen Ionen erstmals bis auf 7,4 Kelvin gekühlt

Magnetische Grundzustände von Nickel2-Ionen spektroskopisch ermittelt

Ein internationales Team aus Deutschland, Schweden und Japan hat einen neuen Temperaturrekord für sogenannte Quadrupol-Ionenfallen erreicht, in denen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Parkinson-Krankheit und Dystonien: DFG-Forschergruppe eingerichtet

02.12.2016 | Förderungen Preise

Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave

02.12.2016 | Studien Analysen

Nach der Befruchtung übernimmt die Eizelle die Führungsrolle

02.12.2016 | Biowissenschaften Chemie