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LZH auf der Laser World of Photonics: Solutions for your Market

08.05.2013
Vom 13. bis 16. Mai 2013 präsentiert das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) ausgesuchte Highlights seiner Entwicklungslabore auf der Weltleitmesse Laser World of Photonics in München.

Unter dem Motto „Solutions for your Market“ erwarten Sie am LZH-Stand Nr. 105 in Halle C.2 Kompetenzbeispiele aus den Bereichen Präzise Laserkomponenten, Innovative Lasersysteme, Laserpräzisionsbearbeitung sowie spannende Anwendungen für laserbasierte Produktionstechnologien.

Präzise Laserkomponenten…
sind die Basis für eine erfolgreiche Optimierung von Laserprozessen. Sowohl in der Programmierung optischer Monitorsysteme und hochpräziser Anlagensteuerungen als auch bei innovativen Kontrollverfahren für Beschichtungsprozesse verfügt das LZH über maßgebliche Kompetenzen.
Umfangreiche Verfahren zur Optikcharakterisierungen, darunter die Bestimmung optischer Verluste oder laserinduzierter Zerstörschwellen, sind auch als Serviceleistung abrufbar. Kommen Sie mit Ihrem Beschichtungswunsch: Selbst für kleine Losgrößen bietet das LZH u. a. Schichtsysteme für optische und sensorische Anwendungen mit physikalische Schichtdicken von wenigen Nanometern bis hin zu 100μm. Ebenso unterstützen Sie unsere Experten bei der Darstellung dielektrischer Systeme auf Basis diskreter Brechungsindizes oder als Gradientensysteme (Rugate Filter).

Innovative Lasersysteme…
gehören zum Kerngeschäft der Hannoveraner Laserexperten. Vor ganz besondere Herausforderungen sehen sich die Entwickler gestellt, wenn es um Lösungen für extrem störanfällige Anwendungen geht. So etwa für die Gravitationswellendetektion. Der in Zusammenarbeit mit dem Albert-Einstein-Institut Hannover (AEI) entwickelte Prototyp eines einfrequenten, hochintegrierten 1µm- Faserverstärkersystems zeigt die dafür nötige Robustheit. Bei gleichzeitig brillanter Strahlqualität kann er auch für die Messung oder Erzeugung quantenoptischer Phänomene, die laserbasierte Metrologie oder nichtlineare Frequenzkonversion (SHG, OPO) eingesetzt werden.

Stabilität gegenüber äußeren Einflüssen spielt auch in der Kunststoff-Mikrobearbeitung oder bei Spektroskopieanwendungen eine wichtige Rolle. Eine hohe Wellenlängen- und Leistungsstabilität kennzeichnen den aktuellen Seedlaser für nachgeschaltete Faserverstärker. Der vollständig mit polarisationserhaltenden Fasern ausgestattete Ultrakurzpuls-Thulium-Oszillator emittiert um 1.98 µm und kommt ohne Nachjustage aus.

Ein besonderes Highlight ist der für Materialanalysen unter extrem rauen Prüfbedingungen konzipierte und extrem leichte LIBS-Laserkopf. Lassen Sie sich von den Kennwerten des Systems zur laserinduzierten Plasmaspektroskopie überzeugen: Wellenlänge 1053 nm, Pulsenergie > 1 mJ, Pulswiederholrate
Laserpräzisionsbearbeitung…
heißt, das Werkzeug „Laser“ perfekt an individuelle, komplexe Produktions- und Verarbeitungsprozesse anzupassen. So werden beispielsweise Dehnungsmesssensoren (DMS) mittels ultrakurzer Laserpulse direkt auf komplex geformten Bauteilen, etwa auf Lagern oder Motoren, strukturiert. Die Dünnschichtsensoren sollen die Fertigung in Werkzeugmaschinen überwachen, Überbelastungen möglichst genau und in Echtzeit messen, um Ausfallzeiten zu verhindern. Herkömmliche, auf Folie produzierte und aufgeklebte DMS, weisen in rauen Umgebungen nicht die notwendige Lebensdauer auf.

Wasserabweisende Oberflächen, hocheffiziente Solarzellen oder das Schneiden von Dünnglas stellen weitere Beispiele innovativer Entwicklungen am LZH dar, die in München vorgestellt werden.

Laserbasierte Produktionstechnologien…
nehmen heute eine Schlüsselfunktion in der Fertigung ein. Von der Herstellung winziger Metallbauteile mittels Laserschmelzverfahren bis hin zum Verschweißen 23 mm dicker Stahlplatten im Schiff- und Pipelinebau - in Hannover wird in allen Dimensionen geforscht und entwickelt.
Mit der Bearbeitung moderner Faserverbundwerkstoffe stellt sich das LZH ganz besonderen Herausforderungen im Leichtbau. Die sogenannten CFK sind aus unterschiedlichen Materialien aufgebaut und zudem in inhomogenen Schichten angeordnet. Das bedeutet: spektrale Absorption, Schmelz- und Verdampfungstemperatur der verschiedenen Werkstoffe variieren im Verbund. Hier gilt es, den Einsatz des Lasers mit Hochdruck voranzutreiben, um im Leichtbau Großserien schnell und präzise fertigen zu können. Diskutieren Sie mit Fachleuten des LZH die aktuellen Fortschritte!

Wir konnten Ihr Interesse wecken? Dann freuen wir uns auf Ihren Besuch im Rahmen der Messe Laser World of Photonics 2013 in München (13.-16.05.2013) - auf unserem Stand C2.105!
Kontakt:
Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)
Michael Botts
Hollerithallee 8
D-30419 Hannover
Tel.: +49 511 2788-151
Fax: +49 511 2788-100
E-Mail: m.botts@lzh.de
http://www.lzh.de

Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) ist eine durch Mittel des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr unterstützte Forschungs- und Entwicklungseinrichtung auf dem Gebiet der Lasertechnik.

Michael Botts | Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH
Weitere Informationen:
http://www.lzh.de

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