Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Leistungsschau für Werkzeugbau und Additive Technologien: Fraunhofer IPT auf der Formnext

27.07.2015

Neue Technologien zur Herstellung von Werkzeugen und Formen verändern technologische und organisatorische Prozessketten in den Unternehmen der Branche. Das Fraunhofer IPT hat in den vergangenen Jahren hierzu zahlreiche Projekte gemeinsam mit Unternehmen des Werkzeug- und Formenbaus durchgeführt. Die neuesten Projektergebnisse werden auf der diesjährigen Formnext vom 17. bis 20. November 2015 in Frankfurt gezeigt.

Das Fraunhofer IPT zeigt anhand zahlreicher Exponate auf dem Fraunhofer-Gemeinschaftsstand in Halle 3 die für die Branche des Werkzeug- und Formenbaus relevanten Ergebnisse:


Sensorbestückter Formeinsatz mit laserstrukturierten Entlüftungskanälen.

© Fraunhofer IPT

Im Projekt VentOpt (Förderkennzeichen 02PK2371) wurden mit Hilfe des Lasers Entlüftungskanäle in ein Spritzgießwerkzeug eingebracht.

Erste Zwischenergebnisse aus dem Einsatz des Werkzeugs unter realen Produktionsbedingungen liegen vor und belegen eine Erhöhung der Bauteilqualität bei gleichzeitiger Reduzierung der Zykluszeit.

Erstmalig wird das Werkzeug im November auf einer Messe gezeigt: »Damit wollen wir in den Dialog mit den Unternehmen aus der Kunststofftechnik treten und die Ergebnisse mit den Besuchern diskutieren«, so Dr. Kristian Arntz, Abteilungsleiter am Fraunhofer IPT.

Am Projekt sind neben dem Fraunhofer IPT die Firmen FKT Formenbau und Kunststofftechnik GmbH aus Triptis, Komos GmbH aus Bürgel und Simcon GmbH aus Würselen beteiligt.

Mit der Firma GF Machining Solutions (vormals GF AgieCharmilles) wurden in den letzten Jahren zahlreiche Projekte zur Optimierung des Senkerodierprozesses im Rahmen des Industriearbeitskreises »Elektroerosive Bearbeitung« (EAK) durchgeführt.

Dabei spielten vor allem die Erhöhung der Oberflächenqualität bei niedrigstem Elektrodenverschleiß und die Verkürzung der Bearbeitungszeit eine große Rolle.

»In einem Teilprojekt des vergangenen Jahres wurde beispielsweise der Einsatz bronzeinfiltrierter Graphitelektroden für die Hartmetallbearbeitung evaluiert«, so Dr. Andreas Klink vom WZL der RWTH Aachen.

Diese Pressemitteilung sowie ein druckfähiges Bild finden Sie auch im Internet unter: http://www.ipt.fraunhofer.de/de/presse/Pressemitteilungen/20150727formnext2015.h...

Kontakt:

Dr.-Ing. Kristian Arntz

Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT
Steinbachstr. 17
52074 Aachen
Telefon +49 241 8904-121
Fax +49 241 8904-6121

Weitere Informationen:

http://www.ipt.fraunhofer.de/de/presse/Pressemitteilungen/20150727formnext2015.h...

Susanne Krause | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Effizienz steigern, Kosten senken!
17.08.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Maßgeschneiderte Lösungen für APos-Maschinen: Kamerasystem Keyence CV-X100
11.08.2017 | Heun Funkenerosion GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Beschichtung lässt Muscheln abrutschen

18.08.2017 | Materialwissenschaften

Fettleber produziert Eiweiße, die andere Organe schädigen können

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

18.08.2017 | Geowissenschaften