Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Lebensmittel - aber sicher

13.01.2010
BfR informiert auf der Internationalen Grünen Woche zum richtigen Umgang mit Lebensmitteln

Lebensmittel sollen schmecken und satt machen, doch manchmal bergen sie auch Risiken für die Gesundheit, zum Beispiel, wenn sich Salmonellen oder Campylobacter darauf aufhalten. Die Bakterien können beim Menschen unangenehme Magen-Darm-Erkrankungen auslösen - manchmal auch mit schwer wiegenden Folgen.

Wie sich solche Krankheiten ohne großen Aufwand verhindern lassen, zeigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) den Besucherinnen und Besuchern der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Am Stand 101 auf dem Erlebnisbauernhof in Halle 3.2 der Messe Berlin bekommen sie Tipps zum Einkauf, zur Lagerung und zur Zubereitung von empfindlichen Lebensmitteln.

"Da viele Lebensmittelinfektionen ihre Ursache im Privathaushalt haben, gehen wir davon aus, dass einfache Küchenhygieneregeln nicht jedem bekannt sind", sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. Doch nicht nur praktische Tipps zum Umgang mit Lebensmitteln erhalten die Messebesucherinnen und -besucher, sondern auch Hintergrundinformationen über Krankheitserreger: Welche Keime auf Lebensmitteln machen krank? Wie sehen sie unter dem Mikroskop aus? Bei welchen Temperaturen wachsen sie?

An einem Labortisch am BfR-Stand können Besucherinnen und Besucher mikroskopisch vergrößerte Kulturen von Krankheitserregern, die auf Lebensmitteln vorkommen, auf Abbildungen betrachten. Am Beispiel des Keims Escherichia coli wird mit einem Modell veranschaulicht, bei welchen Temperaturen die Keimzahl ansteigt. So wird deutlich, wie wichtig es ist, Lebensmittel gekühlt zu transportieren und zu lagern.

Doch mit "einfach in den Kühlschrank legen" ist es nicht getan, denn im Kühlschrank gibt es keine Einheitstemperatur für alle Lebensmittel. Mit dem "Fehlerkühlschrank" erklären BfR-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter spielerisch, welche Lebensmittel im Kühlschrank wo und wie gelagert werden sollten.

Ihr frisch erworbenes Wissen können große und kleine Besucherinnen und Besucher bei einem Quiz am Glücksrad testen und danach kleine Preise mit nach Hause nehmen.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist auf der Internationalen Grünen Woche vom 15. bis 24. Januar 2010 am Stand 101 der Halle 3.2 (Erlebnisbauernhof) der Messe Berlin zu finden. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Dr. Suzan Fiack | idw
Weitere Informationen:
http://www.bfr.bund.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien
24.02.2017 | Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut, HHI

nachricht MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin
24.02.2017 | FOKUS - Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie