Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

LEARNTEC 2012: Virtuelle Techniken für die Produktionstechnik

16.01.2012
Spitzentechnologiecluster eniPROD stellt vom 31. Januar bis 2. Februar 2012 auf der LEARNTEC in Karlsruhe mehrere Anwendungen an mobiler VR-Anlage vor

Wissenschaftler der Technischen Universität Chemnitz zeigen vom 31. Januar bis 2. Februar 2012 auf der LEARNTEC in Karlsruhe virtuelle Techniken für die Produktionstechnik. Auf dem Gemeinschaftsstand "Forschung für die Zukunft" (dm-Arena, Stand E 61) stellen die Wissenschaftler des Spitzentechnologieclusters "Energieeffiziente Produkt- und Prozessinnovationen in der Produktionstechnik" (eniPROD) mit Hilfe ihrer mobilen Virtual-Reality-Anlage "moVE" zwei Modelle vor. Das erste zeigt die Kopplung einer realen NC-Steuerung mit dem virtuellen Maschinenmodell einer Fräsmaschine.


Janine Glänzel und Marco Schumann, Wissenschaftliche Mitarbeiter der Professur Werkzeugmaschinen und Umformtechnik der TU Chemnitz, testen in Vorbereitung des Messeauftritts auf der LEARNTEC 2012 einen neuen Finite-Elemente-Algorithmus in einer virtuellen Umgebung. Foto: TU Chemnitz/Wolfgang Thieme

"So können Fertigungsprozesse vor dem realen Betrieb optimiert werden", sagt Philipp Klimant von der Professur Werkzeugmaschinen und Umformtechnik. Zudem eignet sich diese Kopplung sehr gut für Schulungszwecke. Neben dieser Steuerungskopplung zeigen die Chemnitzer Forscher eine Finite-Elemente-Simulation in der virtuellen Realität. "Mit ihrer Hilfe können Bauteileigenschaften bereits vor der Fertigung best immt werden", erläutert Janine Glänzel, eniPROD-Mitarbeiterin im Handlungsfeld "Virtuelle Produktentwicklung".

Stichwort: Mobile Virtual-Reality-Anlage "moVE"

Das "Virtual Reality Center Production Engineering" (VRCP) der Professur für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik der TU Chemnitz entwickelte das mobile VR-System "moVE" (mobile Virtual Environment). Genutzt wird die für den ortsunabhängigen Einsatz konzipierte "moVE" im produktionstechnischen Umfeld, um CAD-Daten aus Entwurf, Planung und Simulation realitätsnah zu visualisieren, bevor ein Prototyp gefertigt wird. Mit dem Einsatz moderner VR-Technologie ist es so möglich, grundlegende Entscheidungen im Produktentwicklungsprozess allein auf Basis digitaler Daten zu treffen.

Weitere Informationen erteilt Katja Klöden, Zentrale Koordinierungsstelle des Spitzentechnologieclusters "Energieeffiziente Produkt- und Prozessinnovationen in der Produktionstechnik" (eniPROD) der Technischen Universität Chemnitz, Telefon 0371 531-38622, E-Mail eniprod@tu-chemnitz.de, http://www.eniprod.tu-chemnitz.de

Hinweis für die Medien: In der Pressestelle der TU Chemnitz können Sie honorarfrei ein themenbezogenes Foto anfordern. Motiv: Janine Glänzel und Marco Schumann, Wissenschaftliche Mitarbeiter der Professur Werkzeugmaschinen und Umformtechnik der TU Chemnitz, testen in Vorbereitung des Messeauftritts auf der LEARNTEC 2012 einen neuen Finite-Elemente-Algorithmus in einer virtuellen Umgebung. Foto: TU Chemnitz/Wolfgang Thieme. Dieses Foto finden Sie auch im Ordner "Forschung" des Online-Bildarchivs der Pressestelle: http://www.tu-chemnitz.de/tu/presse/bilder.

Mario Steinebach | Technische Universität Chemnitz
Weitere Informationen:
http://www.tu-chemnitz.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Fraunhofer HHI mit neuesten VR-Technologien auf der NAB in Las Vegas
24.04.2017 | Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut, HHI

nachricht Fraunhofer IDMT auf der Prolight + Sound 2017: Objektbasierte Tonmischung wird noch einfacher!
03.04.2017 | Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Im Focus: Making lightweight construction suitable for series production

More and more automobile companies are focusing on body parts made of carbon fiber reinforced plastics (CFRP). However, manufacturing and repair costs must be further reduced in order to make CFRP more economical in use. Together with the Volkswagen AG and five other partners in the project HolQueSt 3D, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) has developed laser processes for the automatic trimming, drilling and repair of three-dimensional components.

Automated manufacturing processes are the basis for ultimately establishing the series production of CFRP components. In the project HolQueSt 3D, the LZH has...

Im Focus: Wonder material? Novel nanotube structure strengthens thin films for flexible electronics

Reflecting the structure of composites found in nature and the ancient world, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have synthesized thin carbon nanotube (CNT) textiles that exhibit both high electrical conductivity and a level of toughness that is about fifty times higher than copper films, currently used in electronics.

"The structural robustness of thin metal films has significant importance for the reliable operation of smart skin and flexible electronics including...

Im Focus: Immunzellen helfen bei elektrischer Reizleitung im Herzen

Erstmals elektrische Kopplung von Muskelzellen und Makrophagen im Herzen nachgewiesen / Erkenntnisse könnten neue Therapieansätze bei Herzinfarkt und Herzrhythmus-Störungen ermöglichen / Publikation am 20. April 2017 in Cell

Makrophagen, auch Fresszellen genannt, sind Teil des Immunsystems und spielen eine wesentliche Rolle in der Abwehr von Krankheitserregern und bei der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Forschungsexpedition „Meere und Ozeane“ mit dem Ausstellungsschiff MS Wissenschaft

24.04.2017 | Veranstaltungen

3. Bionik-Kongress Baden-Württemberg

24.04.2017 | Veranstaltungen

Smart-Data-Forschung auf dem Weg in die wirtschaftliche Praxis

21.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Phoenix Contact übernimmt Spezialisten für Netzleittechnik

24.04.2017 | Unternehmensmeldung

Phoenix Contact beteiligt sich an Berliner Start-up Unternehmen für Energiemanagement

24.04.2017 | Unternehmensmeldung

Phoenix Contact übernimmt Spezialisten für industrielle Kommunikationstechnik

24.04.2017 | Unternehmensmeldung