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Laser Optics Berlin

09.02.2010
50 Jahre Lasertechnologie: Gebündelte Lichtstrahlen aus der Medizin nicht mehr wegzudenken

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Internationale Fachmesse und Kongress Laser Optics Berlin vom 22. bis 24. März 2010


Berlin, 9. Februar 2010 - Dass sie Kleingedrucktes wieder lesen und auch entfernte Verkehrsschilder deutlich sehen können, verdanken viele Menschen dem erfolgreichen Einsatz von Lasern, die einen unverzichtbaren Platz in der augenärztlichen Praxis erobert haben. Ob Mikroskopie, Früherkennung von Netzhautschäden, die Behandlung von Hornhaut oder der Einsatz in der Diagnostik - das gebündelte Licht des Laserstrahls hat seit Anfang der 60er Jahre die Augenheilkunde revolutioniert. Vom 22. bis 24. März 2010 werden in Berlin im Jahr des 50jährigen Jubiläums dieser Technologie auf der Messe Laser Optics Berlin Innovationen und neueste Trends vorgestellt.

Kaum ein medizinischer Fachbereich kann heute auf den Einsatz der Laserkanonen mit ihren gebündelten energiereichen Lichtstrahlen verzichten. Vor allem dort nicht, wo herkömmliche Methoden der Präzision und der Effektivität den mit unterschiedlichen Wellenlängen arbeitenden Geräten unterlegen ist. Ob in der Augenheilkunde, der Chirurgie, der Orthopädie, der Krebsbehandlung oder beim Zahnarzt - die verschiedenen Lichtfrequenzen und Lichtdosierungen stehen bei jedem medizinischen Feldzug an vorderster Front. Auch deshalb, weil sie "Schweißarbeiten" am Gewebe und Reparaturen zum Beispiel an Zähnen oder Knochen in Millisekunden und fast immer schmerzfrei ausführen. So ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis die Behandlung beim Zahnarzt nicht mehr mit panischer Angst vor der Betäubungsspritze oder dem Bohrer einhergeht. Der Laser arbeitet nämlich so schnell, dass - um es bildhaft auszudrücken - die Nerven und das Gehirn überhaupt keine Zeit haben, den Schmerz zu registrieren. Noch haben die sanften Lasergeräte die Bohrer nicht verdrängt. Die Anschaffungskosten sind nämlich hoch und die Krankenkassen in aller Regel nicht bereit, die zusätzlichen Behandlungskosten zu übernehmen.

Bereits etabliert sind die nahezu lautlosen Geräte, die mit Miniexplosionen Karies präzise wegsprengen, bei der Desensibilisierung von empfindlichen Zahnhälsen, bei der Versiegelung von Backenzähnen, der Wurzelbehandlung und dem Kampf gegen die gefürchtete Parodontose. Ihre ganze Stärke stellen die hochenergetischen Lichtstrahlen zudem bei Operationen im Kieferbereich unter Beweis. Mehr noch: Das bereits von Albert Einstein angedachte Lichtbündel mit unterschiedlichen Wellenlängen ist ein Todfeind von Bakterien, die winzige Öffnungen im Zahn zu dessen Zerstörung nutzen. Mithilfe von Laserstrahlen lassen sich die Keime jedoch entfernen und die Kanäle verschließen.

Fachärzte haben derzeit die Auswahl zwischen mehr als einem Dutzend Lasersystemen mit einem beeindruckenden technischen Potenzial. Ob als Schneidinstrument, "Schweißgerät" zum Verschließen von Wunden und Adern oder als "Hobel" in der Orthopädie: Unerlässlich ist stets die exakte Kenntnis der Lasertechnologie, von deren Weiterentwicklung sich insbesondere Krebspatienten Heilung erhoffen. Ziel ist es dabei, die den Körper des Patienten belastende Chemotherapie durch thermische Laserbehandlung wirksam zu ersetzen. Ein Erfolg wie bei der Behandlung und Entfernung oberflächlicher Missbildungen des Gefäßsystems (z. B. Blutschwämme und Feuermale) wäre schon ein Etappensieg im Kampf gegen Tumore.

Die Hoffnung auf Heilung einer Modekrankheit hat sich dagegen erfüllt. Denn: Wer sich seiner Tattoos schämt, dem kann der Arzt helfen. Er löst mit dem gebündelten Laserstrahl die Tätowierung im wahrsten Sinne des Wortes in Luft auf.

Über die Laser Optics Berlin

Die Laser Optics Berlin - Internationale Fachmesse und Kongress für optische Technologien und Lasertechnik - findet alle zwei Jahre statt. Mehr als 130 nationale und ausländische Aussteller präsentierten im Jahr 2008 ihre innovativen Produkte und Dienstleistungen auf dem Messegelände am Funkturm. Rund 90 Prozent der 2.650 Besucher waren Fachbesucher. Veranstaltet wird die Laser Optics Berlin von der Messe Berlin in Zusammenarbeit mit der TSB Innovationsagentur Berlin GmbH, den Partnern Max-Born Institut, OpTecBB, der Adlershof Projekt GmbH und dem Laserverbund Berlin-Brandenburg e.V.

Wolfgang Wagner | Quelle: Messe Berlin GmbH
Weitere Informationen: www.messe-berlin.de
www.laser-optics-berlin.de

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