Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

JEC Europe 2012: Der Leichtbau geht in Großserie

27.03.2012
Der Leichtbau hält Einzug in den Alltag: Autos und Flugzeuge aus neuen Materialien verbrauchen durch ihr geringeres Gewicht deutlich weniger Kraftstoff.

Die Rotorblätter leistungsstarker Windkraftanlagen bestehen bereits zu großen Teilen aus faserverstärkten Kunststoffen. Und selbst moderne Sportgeräte wie Windsurfausrüstungen oder Mountainbikes werden heute aus glas- und kohlenstofffaserverstärkten Kunststoffen oder Aluminium hergestellt.

Doch die bisherigen Herstellungsverfahren für die federleichten Bauteile sind meist mit viel Handarbeit verbunden – solche Komponenten können daher wirtschaftlich nur in kleinen Stückzahlen gefertigt werden.

Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT überführt den Leichtbau deshalb mit neuen Produktionstechnologien in die Großserie. Um Leichtbauteile für die Automobilbranche, die Luft- und Raumfahrt, aber auch im Umfeld der erneuerbaren Energien, der Öl- und Gasförderung und der Verfahrenstechnik erschwinglich zu machen, hat das Fraunhofer IPT mit dem Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen das Geschäftsfeld "Leichtbau-Produktionstechnik" gegründet.

Hier bündeln die beiden Aachener Institute ihre Kompetenzen aus der Produktionstechnik mit dem Wissen über die besonderen Herausforderungen der Verarbeitung von Leichtbaumaterialien, wie Faserverbundwerkstoffe, Hochleistungsmetalle, Keramiken und Multimaterialsysteme.

Speziell für den Leichtbau entwickeln WZL und Fraunhofer IPT Prozesse, Anlagen, Werkzeuge und Software für das Ur- und Umformen, das Fügen, die Handhabung, die Funktionalisierung, die Endbearbeitung und die Qualitätssicherung. Besonderes Augenmerk legt das Fraunhofer IPT dabei auf die Entwicklung ganzheitlicher und integrierter Prozessketten.

Das Fraunhofer IPT präsentiert seine neuen Ideen und Konzepte sowie sein neues Geschäftsfeld "Leichtbau-Produktionstechnik" auf der JEC Europe in Paris, der internationalen Fachmesse für Faserverbundwerkstoffe. Dort stellt das Institut vom 27. bis 29. März 2012 seine Kompetenzen in der Herstellung undirektional endlosfaserverstärkter Bauteile vor. Anhand verschiedener Exponate verdeutlicht das Fraunhofer IPT außerdem, welche neuen Gestaltungsmöglichkeiten das automatisierte Tapelegen für die Herstellung dreidimensionaler Bauteile eröffnet.

In einem Vortrag im "Automation Forum" erläutert Geschäftsfeldleiter Alexander Kermer-Meyer am 29. März um 14:30 Uhr die Herausforderungen und Chancen, die sich durch die Entwicklung durchgängiger und integrierter Prozessketten für thermoplastische Faserverbundkunststoffe bieten.

Kontakt

Dipl.-Ing. Alexander Kermer-Meyer
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT
Steinbachstr. 17
52074 Aachen
Telefon +49 241 8904-716
Fax +49 241 8904-716
alexander.kermer-meyer@ipt.fraunhofer.de

Susanne Krause | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.ipt.fraunhofer.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Digitalisierung von HR-Prozessen – tisoware auf der Personal Nord und Süd
21.03.2017 | tisoware Gesellschaft für Zeitwirtschaft mbH

nachricht Hochauflösende Laserstrukturierung dünner Schichten auf der LOPEC 2017
21.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

Im Focus: Physiker erzeugen gezielt Elektronenwirbel

Einem Team um den Oldenburger Experimentalphysiker Prof. Dr. Matthias Wollenhaupt ist es mithilfe ultrakurzer Laserpulse gelungen, gezielt Elektronenwirbel zu erzeugen und diese dreidimensional abzubilden. Damit haben sie einen komplexen physikalischen Vorgang steuern können: die sogenannte Photoionisation oder Ladungstrennung. Diese gilt als entscheidender Schritt bei der Umwandlung von Licht in elektrischen Strom, beispielsweise in Solarzellen. Die Ergebnisse ihrer experimentellen Arbeit haben die Grundlagenforscher kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift „Physical Review Letters“ veröffentlicht.

Das Umwandeln von Licht in elektrischen Strom ist ein ultraschneller Vorgang, dessen Details erstmals Albert Einstein in seinen Studien zum photoelektrischen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

Unter der Haut

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Neues Schiff für die Fischerei- und Meeresforschung

22.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Mit voller Kraft auf Erregerjagd

22.03.2017 | Biowissenschaften Chemie