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JEC 2015: Multi-Material-Head für die automatisierte Verarbeitung von Faserverbundkunststoffen

13.02.2015

Für die automatisierte Verarbeitung aller gängigen unidirektionalen Halbzeugmaterialien aus Faserverbundkunststoffen hat das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen ein roboterbasiertes Fiber-Placement-System entwickelt: den Multi-Material-Head.

Auf der europäischen Leitmesse für Faserverbundtechnologien, der JEC Europe 2015 in Paris, präsentiert das Institut vom 10. bis 12. März 2015 in Halle 7.2 an Stand F35 das flexible und modulare System als individualisierbare Systemlösung für die Produktion von Kleinserien sowie für Forschungs- und Entwicklungsarbeiten.


Multi-Material-Head: Systemlösung für die automatisierte Verarbeitung von Faserverbundkunststoffen

Bildquelle: Fraunhofer IPT

Der Multi-Material-Head ist nun auch als individualisierbare Systemlösung erhältlich und bietet alle erforderlichen Komponenten für die Verarbeitung von Halbzeugen aus Faserverbundkunststoffen (FVK). Das System ist in der Lage, sowohl thermoplastische Tapes und duroplastische Prepregs als auch Dry-Fiber-Rovings zu verarbeiten.

Dazu kann das Fiber-Placement-System mit unterschiedlichen Wärmequellen – vor allem Heißluftsystemen, Infrarotstrahlern oder Laser – ausgestattet werden. Der Multi-Material-Head lässt sich schnell und kostengünstig in bestehende Anlagen integrieren und kann an unterschiedliche Anforderungen angepasst werden. Er eignet sich damit besonders für die Produktion von Kleinserien oder auch für das schnelle Umrüsten zu Forschungs- und Entwicklungszwecken.

In Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IPT können Kunden die einzelnen Komponenten und Module für eigene Fertigungsumgebungen passend auswählen. So lässt sich der Multi-Material-Head als Endeffektor an allen marktüblichen Robotern und Portalsystemen einsetzen. Zur Herstellung von Hohlprofilen oder Laminaten aus faserverstärkten Kunststoffen können Wickelachsen oder auch Ablegeformen ergänzt werden.

Zusätzlich berät das Fraunhofer IPT zum Einsatz von Laserschutzkabinen. Diese optionalen Module – einschließlich Roboter, Wickelachsen und Ablegeformen sowie geeigneten Laserschutzkabinen, wenn ein Laser als Heizquelle genutzt wird – liefert das Fraunhofer IPT auf Wunsch als Gesamtsystem an die Anwender des Multi-Material-Head.

Das Fraunhofer IPT unterstützt Industriekunden im gesamten Prozess: von der Fertigung anwendungsnaher Demonstratorbauteile, Anlagenkonzeption und Prozessentwicklung über Konstruktion und Aufbau des individuellen Gesamtsystems bis zur Inbetriebnahme. Neben der Implementierung von Industrie-Standard-Steuerungshardware und -software bietet das Fraunhofer IPT Anwendern zudem eine ausführliche Schulung vor Ort.

Kontakt

Marina Biller M.A.
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT
Steinbachstraße 17
52074 Aachen
Telefon +49 241 8904-380
Fax +49 241 8904-6380
marina.biller@ipt.fraunhofer.de
  www.ipt.fraunhofer.de

Weitere Informationen:

http://www.ipt.fraunhofer.de/de/presse/Pressemitteilungen/20150213jec2015.html

Susanne Krause | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT

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