Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ein Jahr vor Messebeginn: hybridica 2012 mit sehr gutem Anmeldestand

24.11.2011
Knapp zwölf Monate vor dem Start der internationalen Fachmesse zur Entwicklung und Herstellung hybrider Bauteile ist der Trend bei den bisherigen Anmeldungen durchgehend positiv. Im Vergleich zu den Vorjahren steht bereits zu diesem frühen Zeitpunkt eine Vielzahl an Ausstellern fest. Neben den bekannten Technologieführern werden sich von 13. bis 16. November 2012 auch zahlreiche neue Teilnehmer auf dem Gelände der Neuen Messe München präsentieren.

Im Mittelpunkt der hybridica steht die Wertschöpfungskette hybrider Bauteile von Konstruktion, Materalien und Werkzeugbau über Fertigungsverfahren bis hin zum komplexen Bauteil. Als neue Themen werden hybride Multimaterial- und Leichtbaukomponenten für E-Mobility-Applikationen im hybridica-Programm aufgenommen. Die hybridica findet erneut parallel zur Weltleitmesse electronica statt.

Die Internationale Fachmesse zur Entwicklung und Herstellung von hybriden Bauteilen und hybridem Leichtbau geht in die dritte Runde. Fast ein Jahr vor dem Start zeigt sich, dass sich die noch sehr junge Veranstaltung in der Branche mittlerweile fest etabliert hat. „Hybride Bauteile aus Metall, Kunststoff, Keramik und Composites erfordern ein hohes Fachwissen bei Materialien, Konstruktion und Verarbeitungstechnologien. Die Verarbeiter und Zulieferer von Hybridkomponenten schätzen die hybridica als die Messeplattform, die genau dieses Kompetenzspektrum für ihre Industrie-Kundschaft bündelt“, erläutert Ellen Richter-Maierhofer, Projektleiterin hybridica. Die Themen für 2012 stehen dabei ganz unter dem Motto „Nachhaltigkeit und Energieeffizienz“, zu denen hybride Bauteile einen hohen Beitrag leisten: Materialkombinationen tragen den Anforderungen nach Ressourcenschonung bzw. Rohstoffeinsparung Rechnung.

Die Integration von Fertigungsverfahren z.B. für Metall und Kunststoff spart Bearbeitungs- bzw. Montage-Schritte und garantiert eine hohe Wertschöpfung und Rentabilität. Durch die Integration von Funktionen und ihr Leichtbau-Potenzial sind hybride Bauteile gefragte Partner bei der Konstruktion von E-Cars, E-Bikes oder in der Solartechnik. Sie erobern sich neue Absatzmärkte in der Hochstromtechnik, Elektromobilität und Infrastruktur für erneuerbare Energien. Die hybridica 2012 wird diese neuen Märkte adressieren und Multimaterial- sowie Leichtbaukomponenten für E-Mobility-Anwendungen in ihre Nomenklatur aufnehmen. Bei den Verfahrenstechniken liegt der Fokus in diesem neuen Bereich auf Spritzgieß-Prozesse und Fügetechnologien zur Verbindung der Leichtbaumaterialien.

Der aktuelle Anmeldestand verspricht eine erfolgreiche Veranstaltung im nächsten Herbst. „Es sind nicht nur die bekannten Technologieführer im Hybridbereich, wir bekommen auch zahlreiche Anfragen von Unternehmen, die erstmals ihr Engineering- und Fertigungs-Know-how in der Hybridtechnik in München vorstellen werden“, freut sich Ellen Richter-Maierhofer. Bei der vergangenen hybridica im Jahr 2010 waren 130 Aussteller aus sieben Ländern vertreten; 5.500 Fachbesucher – davon 38 Prozent aus dem Ausland – informierten sich über die neuestens Trends in der Entwicklung und Fertigung von Hybridkomponenten. Dabei profitiert die hybridica von zwei parallel stattfindenden Veranstaltungen: Durch die Weltleitmesse electronica ist die globale Elektronik- und Elektrotechnik-Industrie vor Ort. Energy Storage, die Fachmesse für Batterien, Energiespeicher und deren innovative Fertigung zieht zusätzlich die Elektromobilitäts-Branche nach München.

Die hybridica fand 2008 zum ersten Mal statt und gilt seitdem als innovative Zuliefer- und Verarbeitungsmesse für hybride Bauteile aus Metall, Kunststoff und Keramik. Bei der kommenden Veranstaltung werden die Schwerpunkte auf den Themengebieten „Entwicklung & Konstruktion“, „Fertigungsverfahren“, „Hybrid-Komponenten“, „hybrider Leichtbau“, „Halbzeuge“, „Oberflächentechnik“ sowie „Fügetechnik“ liegen.

Mehr Informationen unter www.hybridica.de

Über die hybridica
Die hybridica ist die internationale Fachmesse für hybride Bauteile. Als Business-to-Business-Plattform dient sie dem Austausch von Informationen und der Anbahnung von Geschäftsabschlüssen rund um die Entwicklung und Herstellung von hybriden Komponenten verschiedener Materialien. Ausstellern und Fachbesuchern bietet sie am Technologiestandort München parallel zur Weltleitmesse electronica den konzentrierten Überblick über die gesamte Wertschöpfungskette dieser innovativen Zukunftstechnologie.
Über die Messe München International (MMI)
Die Messe München International (MMI) ist mit rund 40 Fachmessen für Investitionsgüter, Konsumgüter und Neue Technologien eine der weltweit führenden Messegesellschaften. Über 30.000 Aussteller aus mehr als 100 Ländern und mehr als zwei Millionen Besucher aus über 200 Ländern nehmen jährlich an den Veranstaltungen in München teil. Darüber hinaus veranstaltet die MMI Fachmessen in Asien, in Russland, im Mittleren Osten und in Südamerika. Mit sechs Tochtergesellschaften im Ausland und 66 Auslandsvertretungen, die 89 Länder betreuen, verfügt die MMI über ein weltweites Netzwerk.
Ansprechpartner für die Presse
Felix Kirschenbauer
Projekt-PR
Tel: +49 (0)89 949 – 21472
E-Mai: felix.kirschenbauer@messe-muenchen.de

Gisela Hoffmann | Messe München GmbH
Weitere Informationen:
http://www.messe-muenchen.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien
24.02.2017 | Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut, HHI

nachricht MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin
24.02.2017 | FOKUS - Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie