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IT-Lösung teamplay ermöglicht jetzt die effizientere Nutzung von Scan-Protokollen

30.11.2015

RSNA 2015 in Chicago: Gebäude Süd, Ebene 3, Halle A, Stand 4136

  • Neue Scan-Protokoll-Funktion unterstützt die Standardisierung effizienter Arbeitsabläufe in der Radiologie
  • Intuitives Datenmanagement für bildgebende Systeme einer Klinik für höhere Transparenz und Wirtschaftlichkeit
  • Genaues Dosis-Management anhand aktueller Benchmark-Werte in einem Expertennetzwerk

Während heute auf der einen Seite die Kosten für Gesundheitsanbieter steigen, erwarten die Patienten andererseits eine immer bessere klinische Versorgung. Aufheben kann diesen Gegensatz lediglich ein effizientes Wirtschaften mit vorhandenen Ressourcen. Kliniken müssen daher heute sehr genau nachvollziehen können, wie hoch ihr Patientenaufkommen und ihr Arbeitsvolumen sind, um als Gesundheitsversorger wettbewerbsfähig zu bleiben. Etwa, indem sie ohne großen Aufwand kontinuierlich Transparenz über die Wirtschaftlichkeit ihrer radiologischen Abteilung erhalten und so mögliches Verbesserungspotential aufspüren können. Das Cloud-basierte Netzwerk teamplay von Siemens Healthcare ermöglicht diese unkomplizierte und übersichtliche Auswertung der Auslastung von bildgebenden Geräten, der verschiedenen Arbeitsabläufe, sowie einzelner Untersuchungen. Die Möglichkeit, diese Daten darüber hinaus anonymisiert per Klick mit den Werten ähnlicher Gesundheitsanbieter vergleichen zu können (1), führt zur objektiveren Analyse des Ist-Zustandes. Die neue teamplay-Funktion Protocols (2), die auf dem Kongress der Radiologischen Gesellschaft Nordamerikas (RSNA) in Chicago, USA, erstmals gezeigt wird, unterstützt den Kunden nun auch in einem weiteren Schritt dabei, Verbesserungen langfristig zu implementieren.

Durch die Protokollfunktion von teamplay wird das Zusammenführen, Bearbeiten und Analysieren von Ergebnisberichten erleichtert. Scan-Protokolle von ausgewählten Siemens Computertomographen (CT) und Magnetresonanztomographen (MRT) können künftig abgeglichen, kommentiert und archiviert werden. Ein musterhaftes Scan-Protokoll kann zur weiteren Nutzung außerdem auf weitere Modalitäten transferiert werden. So kann bei einem späteren Scan-Vorgang gleicher Art auf das bewährte Protokoll zurückgegriffen werden.

Dr. Frank Schellhammer hat als Chefarzt der Radiologie im Krankenhaus der Augustinerinnen in Köln teamplay in den Arbeitsalltag seiner Klinik integriert. "Der Workflow in einem Krankenhaus ist letztendlich davon abhängig, wie Kommunikation zwischen den Abteilungen, aber auch innerhalb der Abteilung selber funktioniert", erklärt er. "Je besser dabei der Datenaustausch ist, desto effizienter können wir unsere Modalitäten auch einsetzen, desto mehr Zeit haben wir letztendlich auch für den einzelnen Patienten, und das mündet wiederum in Befundqualität und Bildqualität, die dem Patienten zugutekommen." Das Bedienkonzept von teamplay ist auf das intuitive Verständnis der Nutzer ausgelegt. Es sind daher keine Schulungen nötig, um mit der Plattform arbeiten zu können. Über Tablets, Laptops und Desktop-PCs kann man auf das teamplay Netzwerk zugreifen. Das effiziente Protokoll-Management mit Hilfe von teamplay stellt die Basis für eine Standardisierung der Arbeits- und Untersuchungsabläufe dar.

Vor der Protokoll-Analyse unterstützen die Funktionen Usage und Dose dabei, die großen Mengen anfallender Daten auf einer einzigen Plattform so aufzubereiten, dass sie auf nur einen Blick analysiert werden können. Immerhin werden allein mit Siemens-Geräten weltweit etwa eine Million Untersuchungen pro Tag vorgenommen und entsprechende Datenvolumina generiert. Usage vermittelt einen Überblick über die Leistungsdaten der bildgebenden Modalitäten wie zum Beispiel CT oder MRT, einschließlich eines täglichen Nutzungsberichts. Dabei werden die Anzahl von Untersuchungen pro Stunde, Untersuchungszeitpunkt und -art, die Gesamtgeräteauslastung und die behandelnden Parteien ebenso erfasst wie die Dauer von Patientenwechseln. Dieses Wissen hilft, Arbeitsabläufe und Personalauslastung in einer Klinik zu optimieren, Wartezeiten für Patienten zu verringern und dauerhaft Kosten einzusparen.

Ein weiterer kritischer Parameter in radiologischen Abteilungen ist die benötigte Menge ionisierender Strahlung. Diese wird bei teamplay in der Funktion Dose erfasst, die die Röntgendosis überwacht. Neben der genauen Auflistung der applizierten Dosismenge können aktuelle Werte mit nationalen Referenzwerten, Dosiswerten anderer Einrichtungen und ähnlicher Untersuchungen abgeglichen werden. Teamplay unterstützt auf diese Weise dabei, die Strahlendosis für den jeweiligen Patienten, seine Untersuchung und die diagnostische Fragestellung zu optimieren.

Dank der hohen Datenschutzstandards von teamplay ist sichergestellt, dass patientenbezogene Daten anonymisiert in das Cloud-basierte Netzwerk gelangen können. Teamplay erfüllt mit all seinen Funktionen die gesetzlichen Datenschutzanforderungen nach HIPAA (USA) und den europäischen Datenschutzgesetzen und geht durch spezielle Verschlüsselungstechniken noch darüber hinaus. Die Zertifizierung von EuroPriSe (Europa) und ULD (Deutschland) ist initiiert aber noch nicht abgeschlossen.

1 Die Verfügbarkeit der Benchmarking Option hängt von einer Mindestanzahl von vernetzten Kunden ab, um Anonymität und Einhaltung von Datenschutzanforderungen zu gewährleisten.

2 Die Angaben zu diesem Produkt sind vorläufig. Es befindet sich noch in der Entwicklung, ist noch nicht im Handel erhältlich und die zukünftige Verfügbarkeit kann nicht garantiert werden.

Diese Presseinformation sowie Pressebilder finden Sie unter www.siemens.com/presse/rsna2015


Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein führender internationaler Technologiekonzern, der seit mehr als 165 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität steht. Das Unternehmen ist in mehr als 200 Ländern aktiv, und zwar schwerpunktmäßig auf den Gebieten Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung. Siemens ist weltweit einer der größten Hersteller energieeffizienter ressourcenschonender Technologien. Das Unternehmen ist Nummer eins im Offshore-Windanlagenbau, einer der führenden Anbieter von Gas- und Dampfturbinen für die Energieerzeugung sowie von Energieübertragungslösungen, Pionier bei Infrastrukturlösungen sowie bei Automatisierungs-, Antriebs- und Softwarelösungen für die Industrie. Darüber hinaus ist das Unternehmen ein führender Anbieter bildgebender medizinischer Geräte wie Computertomographen und Magnetresonanztomographen sowie in der Labordiagnostik und klinischer IT. Im Geschäftsjahr 2015, das am 30. September 2015 endete, erzielte Siemens einen Umsatz von 75,6 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 7,4 Milliarden Euro. Ende September 2015 hatte das Unternehmen weltweit rund 348.000 Beschäftigte.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com


Die hier genannten Produkte/Funktionen sind in einigen Ländern noch nicht käuflich zu erwerben. Aufgrund von medizinproduktrechtlichen Vorgaben kann die zukünftige Verfügbarkeit nicht zugesagt werden. Detaillierte Informationen sind bei der jeweiligen Siemens-Organisation vor Ort erhältlich.


Reference Number: PR2015110094HCDE


Ansprechpartner
Frau Sarah Hermanns
Siemens Healthcare GmbH
Siemens AG

Henkestr. 127

91052 Erlangen

Tel: +49 (9131) 84-5337

sarah.hermanns​@siemens.com

Sarah Hermanns | Siemens Healthcare

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