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»IPA.activTray« – prozessunterstützende Werkstückträgertechnik

04.10.2012
MOTEK 2012
8. bis 11. Oktober 2012
Messe Stuttgart
Halle 7 | Stand 7220

Die zuverlässige Zuführung der Teile bei der Bearbeitung und Montage entscheiden häufig über die Wirtschaftlichkeit und Qualität der Produktion. Bisher erfolgt die Bereitstellung durch Werkstückträger, in denen die Teile eingelegt und bei Bedarf zusätzlich fixiert sind.


»IPA.activTray« – prozessunterstützender Werkstückträger

Quelle: Fraunhofer IPA

Mit dem jetzt entwickelten »IPA.activTray« können multifunktionale und prozessunterstützende Systemlösungen für Werkstückträger realisiert werden.

Erste Muster wurden im Labor umgesetzt und werden auf der Motek vorgestellt. Bestand die Aufgabe eines Werkstückträgers bisher im Wesentlichen darin, das zu bearbeitende Teil in Position und Orientierung für den definierten Prozess bereit zu stellen, geht die Forderung hin zu mehr Funktionalität, Steigerung der Effizienz und Qualität. Der Werkstückträger der Zukunft soll zum einen intelligent sein, um prozessrelevante Umgebungsbedingungen sensorisch erfassen und auf direktem Weg mit der Anlagetechnik kommunizieren zu können. Zum anderen soll er prozessunterstützende Aktionen ausführen können, wie das Bewegen des Teils relativ zum Werkzeug während der Bearbeitung oder das Ausleuchten der Komponente zur Detektion oder Vermessung.

Ausgehend von diesen Forderungen, entwickelte das Fraunhofer IPA den innovativen Systemansatz »IPA.activTray«, der eine kostengünstige Realisierung multifunktionaler Werkstückträgersysteme ermöglicht.

Die individuelle, an die jeweilige Applikation angepasste Herstellung erfolgt durch die Anwendung von Schichtaufbautechniken in Kombination mit mikrotechnischen Integrationstechniken. Daraus resultieren geometrische Vorteile, wie entstehende Räume und Kavitäten oder direkt ausgebildete Funktionselemente und Kanäle.

Ebenso entstehen Möglichkeiten einer direkten Integration von Sensoren und Aktoren in den Werkzeugträgern. Das eröffnet neue Wege zu konventionell bisher nicht umsetzbaren Systemlösungen.

Ansprechpartner
Dipl.-Ing. Dirk Schlenker
Telefon +49 0 711-970-1508
dirk.schlenker@ipa.fraunhofer.de

Jörg Walz | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.ipa.fraunhofer.de/

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