Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Intersolar Europe 2011: SCHOTT Solar in schwierigem Umfeld weiter auf Wachstumskurs

08.06.2011
  • Solarhersteller vermeldet positiven Geschäftsverlauf der beiden ersten Quartale 2011
  • Produktionskapazität auf 870 Megawatt verdoppelt
  • Einstieg ins Projektgeschäft erfolgreich umgesetzt

Das laufende Geschäftsjahr (01.10.2010 - 30.09.2011) ist für SCHOTT Solar bislang auch im Jahr 2011 positiv verlaufen. Das Mainzer Solarunternehmen hat wesentliche Markterfolge verbucht und folgt weiterhin einem ehrgeizigen Kostenpfad.

Durch das Joint Venture mit Hareon Solar in China hat der Hersteller seine Produktionskapazität gegenüber dem Vorjahr auf 870 Megawatt (MW) mehr als verdoppelt. Der Vertrieb ist international weiter ausgebaut worden. Das Photovoltaik-Projektgeschäft hat sich erfolgreich im Markt etabliert. Dadurch hat SCHOTT Solar weitere Absatzkanäle erschlossen und das Umsatzvolumen deutlich erhöht.

Hervorragende Testergebnisse unabhängiger Institute haben die Rolle des Unternehmens als Qualitätsführer bestätigt.

"Wir sind zufrieden mit dem bisherigen Geschäftsverlauf, der einmal mehr Qualitätsführerschaft als die richtige Strategie für uns herausstellt. Uns freut besonders, dass diese so eindrucksvoll durch Bestnoten unabhängiger Tests bestätigt wurde. Darüber hinaus haben wir mit der weiteren Internationalisierung unserer Vertriebsaktivitäten sowie unserem erfolgreichen Einstieg in das Photovoltaik-Projektgeschäft die Basis für weiteres Wachstum geschaffen", sagt Dr. Martin Heming, CEO der SCHOTT Solar AG.

Der Hersteller plant den weiteren Ausbau seiner Produktionskapazitäten und will bis 2014 in die Top Ten der Solarunternehmen aufschließen. Das ist jedoch nur möglich wenn sich die politischen Rahmenbedingungen verlässlich entwickeln. "Der weitere Geschäftsverlauf lässt sich allerdings in diesem Jahr nur sehr schwer voraussagen", erklärt Heming. "Einerseits gewinnt die gesellschaftliche Debatte über Atomausstieg und die Energiewende hin zu Erneuerbaren Energien angesichts der Reaktorkatastrophe in Fukushima stark an Dynamik. Dies gilt insbesondere in Deutschland. Andererseits besteht das Risiko gedämpfter Nachfrage wegen der aktuell nicht PV-freundlichen Förderungspolitik in wichtigen Märkten. Vor dem Hintergrund dieser von der Politik und Teilen der Energieindustrie verursachten Ambivalenz im Markt geben wir derzeit keine Prognosen ab."

Ausbau Asien - Fokus auf Qualität

Ende Januar 2011 stellte SCHOTT Solar sein Joint Venture mit Hareon Solar Ltd. aus Taicang (China) vor. Ziel der Partnerschaft ist es, die Produktionskapazität für hochwertige SCHOTT Solarmodule zu wettbewerbsfähigen Kosten auszuweiten. Die erste Ausbaustufe des Joint Ventures sieht zunächst eine jährliche Produktionskapazität von 300 MW an PV-Modulen vor, ein weiterer Ausbau ist beabsichtigt. In der Produktion werden ausschließlich Solarmodule für SCHOTT Solar hergestellt. SCHOTT Solar bestimmt sowohl den Einkauf der Rohmaterialien und Komponenten als auch den gesamten Produktionsprozess und die Endkontrolle nach den strengen Qualitätsrichtlinien des Unternehmens. Die Mitarbeiter vor Ort garantieren den Qualitätsprozess direkt in der Produktionslinie.

SCHOTT Solar Power Projects auf dem Vormarsch

Unter dem Begriff "SCHOTT Solar Power Projects" bündelt SCHOTT Solar alle Vertriebsaktivitäten im Photovoltaik-Projektgeschäft. Im Rahmen dessen liefert SCHOTT Solar einerseits Module an Großprojektkunden. Andererseits entwickelt und realisiert das Unternehmen schlüsselfertige Photovoltaik-Kraftwerke einschließlich deren Vertrieb an Investoren. Der noch junge Geschäftsbereich hat erste wesentliche Meilensteine erreicht. Innerhalb nur eines Jahres wurde ein Team aufgebaut, das bereits Großprojektaufträge im Gesamtumfang von mehr als 50 MW abgeschlossen hat. Im Zuge dessen schloss SCHOTT Solar erste Kooperationen mit Projektentwicklern und Generalunternehmern sowie strategischen Investoren.

Bestnoten untermauern Qualitätsstandards

Unabhängige Forschungsinstitute haben SCHOTT Solar Modulen überdurchschnittlich lange Lebensdauer mit äußerst geringen Leistungsverlusten bescheinigt. Erst kürzlich hat das Unternehmen als Testsieger im PV+Test des TÜV Rheinland und der Solarpraxis AG mit "Sehr gut (-)" abgeschnitten. Der Energy Yield Test 2010 des TÜV Rheinland ist seit April beendet, hier belegten Module des Unternehmens den ersten Rang unter 13 Teilnehmern.

Produktgewährleistung erweitert

Nach der erfolgreichen Einführung der linearen Leistungsgarantie als Differenzierungsmerkmal zum Wettbewerb hat SCHOTT Solar für seine Kunden eine weitere Verbesserung eingeführt. Zum 01. Juni 2011 erhöht das Unternehmen seine Produktgewährleistung von bisher fünf auf volle zehn Jahre.

Innovationen sichern die Zukunft

Auf der Intersolar stellt SCHOTT Solar seine jüngsten Entwicklungen dem Fachpublikum vor. Auf der Basis der selektiven Rückseitenpassivierung für multikristalline Zellen stellte das Unternehmen vergangenes Jahr den Weltrekord in der Moduleffizienz auf. Diese Technologie wurde nun erfolgreich auch auf monokristalline Zellen übertragen. Das Modul mit 60 Zellen erreicht eine Leistung von 273 Wp und ist damit das stärkste seiner Klasse. Weiteres Highlight der Forschungsabteilung auf der Modulebene ist die Konzeptstudie für ein Leichtgewicht Modul, das bei gleicher Stabilität bis zu 60 % des Gewichts durch eine innovative Rückseite einspart, die sich im Leichtbau bewährt hat.

Eine Innovation auf Systemebene hat SCHOTT Solar gemeinsam mit BASF entwickelt. In eine robuste Kunststoffwanne wird ein Doppelglasmodul eingeklickt. Diese Leichtbauvariante ersetzt die harte Bedachung und ist insbesondere für große Dachsanierungen in der Industrie oder Landwirtschaft geeignet.

Besuchen Sie die SCHOTT Solar AG auf der Intersolar in München:
Halle A1 Stand 480
Weitere Informationen unter www.schottsolar.de Pressebilder finden Sie zum Download unter www.schott-pictures.net

Diese Pressemeldung finden Sie auch unter http://www.ffpress.net/Kunde/SOL/

Die englische Pressemeldung finden Sie unter http://www.ffpress.net/Kunde/SOLE/

SCHOTT Solar ermöglicht mit ihren hochwertigen Produkten, das nahezu unerschöpfliche Potenzial der Sonne als erneuerbare Energiequelle zu nutzen. Zu diesem Zweck produziert SCHOTT Solar wesentliche Komponenten für Photovoltaikanwendungen und Solarkraftwerke mit Parabolrinnentechnologie. In der Photovoltaikindustrie gehört das Unternehmen zu den wenigen integrierten Herstellern von kristallinen Siliciumwafern, Solarzellen und Photovoltaikmodulen. In der Dünnschichttechnologie zählt sich SCHOTT Solar wegen ihrer über 20-jährigen Erfahrung zu den richtungsweisenden Unternehmen. Bei der Produktion von Receivern für Solarkraftwerke mit Parabolrinnentechnologie sieht sich SCHOTT Solar als Markt- und Technologieführer. Die Receiver sind Schlüsselkomponenten von Großkraftwerken, die auf Basis der Parabolrinnentechnologie zentral Strom aus Sonnenenergie erzeugen und damit ganze Städte versorgen können. SCHOTT Solar produziert in Deutschland, der Tschechischen Republik, den USA und in Spanien. Die Innovationskraft und technologische Kompetenz von SCHOTT Solar reichen zurück bis in die späten 1950er Jahre. Hauptaktionärin der SCHOTT Solar AG ist die SCHOTT AG, Mainz. SCHOTT entwickelt Spezialwerkstoffe, Komponenten und Systeme für die Branchen Hausgeräteindustrie, Pharmazie, Solarenergie, Elektronik, Optik und Automotive. Der SCHOTT Konzern erwirtschaftete im Geschäftsjahr

2009/2010 mit rund 17.500 Mitarbeitern einen globalen Umsatz von 2,9 Milliarden Euro.

Pressekontakt:
SCHOTT Solar AG
Lars Waldmann
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Tel: +49(0)6131 - 66 14 001
Fax: +49 (0)6131 - 66 14 003
lars.waldmann@schottsolar.com

Lars Waldmann | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.schottsolar.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Neue Prozesstechnik für effizientes Bohren und Schneiden auf der LASER CHINA
22.02.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

nachricht Mehr Sicherheit für Flugzeuge
22.02.2017 | FernUniversität in Hagen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2017

23.02.2017 | Veranstaltungen

Wie werden wir gesund alt? - Alternsforscher tagen auf interdisziplinärem Symposium in Magdeburg

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Ifremer entwickelt autonomes Unterwasserfahrzeug zur Untersuchung der Tiefsee

24.02.2017 | Maschinenbau

„Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

24.02.2017 | CeBIT 2017

Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2017: DFG und BMBF zeichnen vier Forscherinnen und sechs Forscher aus

23.02.2017 | Förderungen Preise