Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

INTERGEO 2012: „Cloud Computing wird das GIS-Umfeld erobern“

29.05.2012
Cloud Computing ist in aller Munde. Das gilt auch für die INTERGEO vom 9. bis 11. Oktober 2012 in Hannover.

Während der international führenden Kongressmesse für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement wird gezeigt, dass die zentralen Themen der INTERGEO, wie Datengewinnung, ihre Verarbeitung, Speicherung und Präsentation, durch Cloud Computing auf einer neuen Basis zur Verfügung stehen: Geoinformationssysteme (GIS), die via Cloud abgerufen werden, eröffnen neue Wege der Nutzung und sprechen neue Nutzergruppen an, für die bisherige Lösungen zu aufwändig und letztlich zu teuer waren.

Otmar Didinger, Präsident des Landesamts für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz, erklärt Vorzüge einer Cloud aus Sicht der Nutzer: „Sie beantwortet die Frage, wie komme ich an Informationen ran, ohne dass ich mich darum kümmern muss, wo die Daten liegen.“

Didinger verweist auf WebAtlasDE. Bei diesem nationalen Pilotprojekt stellten die Landesvermessungsämter ihre Geodaten zur Verfügung. Die zu einem bundesweit einheitlichen Bestand zusammengeführten Geodaten sind Grundlage für einen Webdienst. Vergleichbar mit Google Maps surfen die Nutzer damit auf einer vollständigen Deutschlandkarte. Basis sind weitaus aktuellere, amtliche Daten in einer professionelleren Aufmachung.

Verwaltung, Unternehmen und Bürger greifen auf den Geodatenbestand von WebAtlasDE (zum Beispiel via www.geoportal.de) zu und verbinden ihn mit eigenen Informationen. Es entsteht eine ausgezeichnete Entscheidungsgrundlage, ob für Infrastrukturmaßnahmen oder Vertriebsaktionen.

Für das ehrgeizige Unterfangen, kurzfristig eine leistungsfähige IT, eine Cloud-Lösung, zur Verfügung zu stellen, war Johannes Schöniger verantwortlich. Für den Strategic Account Director Geoinformation Deutschland bei der Fujitsu Technology Solutions GmbH steht fest:

„Cloud Computing ist eine zukunftsweisende und nachhaltige Betreibervariante. Wie bei Geoinformation stellt sich auch bei Cloud Computing nicht mehr die Frage, ob wir es ,wollen’, sondern nur noch, ob wir uns aktiv und vorausschauend damit befassen oder eben nicht. Wobei wir im ersten Fall mit auf der Welle reiten und im zweiten Fall von dieser irgendwann überrollt werden.“

Schöniger ist sich sicher: „Zweifelsohne wird Cloud Computing das GIS-Umfeld in den nächsten Jahren erobern.“

Der DVW– Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement e.V. veranstaltet die 18. INTERGEO vom 9. bis 11. Oktober 2012 in Hannover.

Bildmaterial sowie weitere Informationen sind unter www.intergeo.de zu finden.

Pressekontakt:
HINTE GmbH
Denise Wenzel
Tel. +49 (0)721/9 31 33-730
E-Mail: dwenzel@hinte-messe.de

Denise Wenzel | HINTE GmbH
Weitere Informationen:
http://www.geoportal.de
http://www.intergeo.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht LaserTAB: Effizientere und präzisere Kontakte dank Roboter-Kollaboration
25.09.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

nachricht OLED auf hauchdünnem Edelstahl
21.09.2017 | Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Die schnellste lichtgetriebene Stromquelle der Welt

Die Stromregelung ist eine der wichtigsten Komponenten moderner Elektronik, denn über schnell angesteuerte Elektronenströme werden Daten und Signale übertragen. Die Ansprüche an die Schnelligkeit der Datenübertragung wachsen dabei beständig. In eine ganz neue Dimension der schnellen Stromregelung sind nun Wissenschaftler der Lehrstühle für Laserphysik und Angewandte Physik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) vorgedrungen. Ihnen ist es gelungen, im „Wundermaterial“ Graphen Elektronenströme innerhalb von einer Femtosekunde in die gewünschte Richtung zu lenken – eine Femtosekunde entspricht dabei dem millionsten Teil einer milliardstel Sekunde.

Der Trick: die Elektronen werden von einer einzigen Schwingung eines Lichtpulses angetrieben. Damit können sie den Vorgang um mehr als das Tausendfache im...

Im Focus: The fastest light-driven current source

Controlling electronic current is essential to modern electronics, as data and signals are transferred by streams of electrons which are controlled at high speed. Demands on transmission speeds are also increasing as technology develops. Scientists from the Chair of Laser Physics and the Chair of Applied Physics at Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) have succeeded in switching on a current with a desired direction in graphene using a single laser pulse within a femtosecond ¬¬ – a femtosecond corresponds to the millionth part of a billionth of a second. This is more than a thousand times faster compared to the most efficient transistors today.

Graphene is up to the job

Im Focus: LaserTAB: Effizientere und präzisere Kontakte dank Roboter-Kollaboration

Auf der diesjährigen productronica in München stellt das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT das Laser-Based Tape-Automated Bonding, kurz LaserTAB, vor: Die Aachener Experten zeigen, wie sich dank neuer Optik und Roboter-Unterstützung Batteriezellen und Leistungselektronik effizienter und präziser als bisher lasermikroschweißen lassen.

Auf eine geschickte Kombination von Roboter-Einsatz, Laserscanner mit selbstentwickelter neuer Optik und Prozessüberwachung setzt das Fraunhofer ILT aus Aachen.

Im Focus: LaserTAB: More efficient and precise contacts thanks to human-robot collaboration

At the productronica trade fair in Munich this November, the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT will be presenting Laser-Based Tape-Automated Bonding, LaserTAB for short. The experts from Aachen will be demonstrating how new battery cells and power electronics can be micro-welded more efficiently and precisely than ever before thanks to new optics and robot support.

Fraunhofer ILT from Aachen relies on a clever combination of robotics and a laser scanner with new optics as well as process monitoring, which it has developed...

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Im Spannungsfeld von Biologie und Modellierung

26.09.2017 | Veranstaltungen

Archaeopteryx, Klimawandel und Zugvögel: Deutsche Ornithologen-Gesellschaft tagt an der Uni Halle

26.09.2017 | Veranstaltungen

Unsere Arbeitswelt von morgen – Polarisierendes Thema beim 7. Unternehmertag der HNEE

26.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Europas erste Testumgebung für selbstfahrende Züge entsteht im Burgenland

26.09.2017 | Verkehr Logistik

Nerven steuern die Bakterienbesiedlung des Körpers

26.09.2017 | Biowissenschaften Chemie

Mit künstlicher Intelligenz zum chemischen Fingerabdruck

26.09.2017 | Biowissenschaften Chemie