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INTERGEO 2011: Round Table: Galileo für zukunftsweisende Anwendungsbereiche unabdingbar

09.06.2011
Keinen Zweifel an der Notwendigkeit des europäischen Satellitenprogramms Galileo aufkommen ließen die Experten beim INTERGEO Round Table in Karlsruhe.

Unabhängigkeit von anderen Referenzsystemen, wie dem amerikanischen GPS oder dem russischen GLONASS, ist wichtig für den Forschungs- und Wirtschaftsstandort Europa, war die einhellige Meinung.

Auf Einladung des INTERGEO Veranstalters DVW e.V. - Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement und des Organisators HINTE GmbH diskutierten Ulrich Reinfried, Referatsleiter im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), Prof. Dr. Reiner Jäger von der Fakultät für Geomatik der Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft, Dr.-Ing. Frank Zimmermann, Geschäftsführer der cesah GmbH Centrum für Satellitennavigation Hessen, und Ulrich Hermanski, Senior Sales und Marketing Manager bei TOPCON Europe, in den Räumlichkeiten der HINTE GmbH zum Thema „Grenzenlose Navigation - ein Weg für die Zukunft?.

Satellitennavigation und Geoinformation „sind zwei Bereiche, die weiter aufeinander zuwachsen. Es wird immer deutlicher, dass die interdisziplinäre Zusammenarbeit nötig ist, um neue Anwendungen entwickeln zu können, sagte Reinfried. Zuständig im BMVBS für das deutschlandweite Netzwerk im Forum für Satellitennavigation, erwartet Reinfried wertvolle Synergien von der Navigationskonferenz des BMVBS und BITKOM e.V. anlässlich der INTERGEO 2011. Diese wird am Mittwoch parallel zur INTERGEO vom 27. bis 29. September 2011 in Nürnberg erstmals veranstaltet.

„Je eher Galileo kommt, desto früher können wir in ein noch breiteres Feld von Anwendungen einsteigen, meinte Ulrich Hermanski. Der TOPCON-Manager nannte unter anderem die Bereiche Agrar, Forst und Infrastruktur. Frank Zimmermann begleitet hoch innovative, junge Unternehmen. Denn das cesah ist ein Kompetenz-, Informations- und Gründerzentrum. „Unsere Gründer kommen aus den Branchen, deren Probleme sie kennen und für die sie eine Lösung anbieten möchten, erklärte Zimmermann, indem er GNSS (Global Navigation Satellite System) als „Querschnittstechnologie betrachtete.

„Es gibt nicht viele Technologien, die so universell einsetzbar sind, betonte Hermanski. GNSS auch für Jäger eine Basis, wenn er an Navigationssystemen der nächsten Generation forscht: „Eine nahtlose Navigation von draußen nach drinnen. Indirekt machte der Professor Geschmack auf die Leistungsfähigkeit künftiger Smartphones, die Jäger als mögliche Endgeräte vorstellte.

Moderator Hagen Graeff, Generalbevollmächtigter der DVW GmbH, fasste zusammen: „Ergebnis ist immer eine Koordinate. GNSS ist die Möglichkeit, mit der Antwort auf die Frage ,wo?' alles Mögliche zu machen. Freilich brauche es noch viel Kommunikation und Austausch, nicht zuletzt zwischen Satellitennavigation und Geoinformation, um die ganze Brandbreite von Anwendungsfeldern hinreichend auszuschöpfen.

Fortgeführt wird die Diskussion im Rahmen der INTERGEO 2011 in Nürnberg. Olaf Freier, Geschäftsführer der HINTE GmbH, lud die Teilnehmer dazu ein, Wissen und Erfordernisse aus Politik, Forschung und Wirtschaft mit der breiten internationalen Öffentlichkeit vor Ort zu teilen.

Der DVW e.V. - Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement veranstaltet die INTERGEO vom 27. bis 29. September 2011 in Nürnberg.

Pressekontakt:
HINTE GmbH
Ursula Rubenbauer
Fon: +49 (0)721/931 33-730
E-Mail: urubenbauer@hinte-messe.de

Ursula Rubenbauer | HINTE GmbH
Weitere Informationen:
http://www.intergeo.de

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