Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

INTERGEO 2011: Motor für neue Ansätze und Anwendungen – Emerging Technologies

24.10.2011
Knapp 70 Prozent der Aussteller erwarten eine Zunahme der Innovationsrate

Nach drei Tagen INTERGEO in Nürnberg stand fest: „Auf der INTERGEO treten Anwender einer Technologie in den branchenübergreifenden Austausch. In diesem Dialog entstehen neue Ansätze und Anwendungen. Die Bandbreite neuer Nutzungsmöglichkeiten, die sich hieraus entwickelt, ist groß“, erklärte Olaf Freier, Geschäftsführer der HINTE GmbH und INTERGEO-Organisator.

„Es gibt einfach keine bessere Plattform für die Vernetzung von Anbietern und Anwendern auf fachlicher Ebene als die internationale Leitmesse INTERGEO“, sagte Prof. Dr.-Ing. Karl-Friedrich Thöne, Präsident des DVW e.V. – Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement. Der DVW veranstaltet die INTERGEO.

Die Stimmung, die von der INTERGEO ausging, war denn auch eine gute, wie eine repräsentative Umfrage von Ausstellern ergab: Knapp 70 Prozent der Aussteller gingen von einer Zunahme der Innovationsrate in der Branche aus. 21 Prozent erwarteten einen gleich bleibenden Schub durch Innovationen.

Was es Neues gibt bei der 17. Auflage der INTERGEO, wollten 16.000 Fachbesucher aus 80 Nationen wissen. Abermals steigerte sich die Internationalität der INTERGEO, deren Publikum zu über einem Viertel aus dem Ausland anreiste. Auf dem Kongress traten 1.500 Teilnehmer bei 140 Vorträgen und Diskussionen zu rund 40 Themen in intensiven interdisziplinären Dialog.

Als sehr erfolgreich erwies sich die Kooperation mit dem SatNav Forum. Erstmals haben das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) die jährliche Navigationskonferenz an die INTERGEO angelehnt. „Noch nie war der Dialog zwischen Politik und den Vertretern der Geoinformationstechnologien so intensiv wie auf dieser INTERGEO. Das zeigt deutlich, welchen Stellenwert Geoinformationen heute im täglichen Leben haben und in Zukunft weiter haben werden“, sagte DVW-Präsident Thöne. Gespräche zur weiteren Intensivierung und Fortsetzung der Kooperation seien bereits vereinbart. Rainer Bomba, Staatssekretär im BMVBS, war bei einem Rundgang durch die drei Messehallen beeindruckt von der Vielzahl an angebotenen Lösungen der Industrie und Dienstleister auf 28.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche.

Den Erfolg der Veranstaltung bestätigten die Aussteller eindrucksvoll: 92 Prozent der teilnehmenden Unternehmen, Institutionen und Verbände gaben an, dass sie ihre Messeziele erreicht haben. Der Aufbau neuer sowie die Pflege bereits vorhandener Kontakte rangieren neben der Präsentation von Neuheiten an oberster Stelle bei den Unternehmen. Die Noten 1 bis 3 vergaben über 85 Prozent der Aussteller für den Gesamteindruck der INTERGEO. Die Bereitschaft, sich künftig an der INTERGEO zu beteiligen, ist bei knapp 89 Prozent hoch. 16 Prozent jener Unternehmen, die wieder auf der INTERGEO ausstellen möchten, gaben spontan an, dies mit vergrößerter Präsenz tun zu wollen. Unisono wurde die hohe Qualität der Fachgespräche gelobt.

Die Fachbesucher – 98,7 Prozent, so ergab die repräsentative Besucherbefragung – scheuen eine weite Anreise nicht: Durch intensive mediale Vernetzung weltweit wie auch eine große Akzeptanz des INTERGEO-Wanderkonzeptes legten über 53 Prozent eine Strecke von mehr als 300 Kilometern bis nach Nürnberg zurück. Dies entspricht einem Zuwachs von 13 Prozent zum Vorjahr. Die Wegstrecke hatte sich auch für die Erstbesucher gelohnt, deren Anteil auf insgesamt 35 Prozent stieg: 95 Prozent aller befragten Besucher bewerteten das vorgefundene Angebotsspektrum positiv. Vor allem ging es den Gästen der INTERGEO darum, Neuheiten kennen zu lernen, sich einen allgemeinen Überblick über das Angebot zu verschaffen, Kontakte aufzubauen und zu pflegen oder spezielle Produkte unter die Lupe zu nehmen.

„Die INTERGEO gehört zu den wichtigsten Veranstaltungen für Trimble“, sagt Chris Gibson, Vizepräsident des Kongress-Sponsors. Ein entscheidender Faktor für die hohe Bedeutung der INTERGEO für die Unternehmen: Der mit gesamt 75 Prozent hohe Anteil an Entscheidern und Mitentscheidern im Fachpublikum. Knapp ein Drittel der Besucher gab an, bereits Aufträge auf der INTERGEO erteilt oder in Aussicht gestellt zu haben. Unter dem hohen Anteil an Entscheidern warten fast 70 Prozent mit ihrer Auftragsvergabe die INTERGEO ab.

Die Themen Geodateninfrastruktur, Sensoren und 3D Mapping standen 2011 im Fokus. Olaf Freier geht davon aus, dass sich hier das Thema Smartphones bei der INTERGEO 2012 in Hannover verstärkt hinzugesellen wird.

Der DVW e.V. – Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement veranstaltet die nächste INTERGEO vom 9. bis 11. Oktober 2012 in Hannover.

Aktuelles Bildmaterial sowie die drei Ausgaben der Daily News stehen unter www.intergeo.de >> Presse&News zum Download bereit.

Pressekontakt:
HINTE GmbH
Ursula Rubenbauer
Fon: +49 (0)721/931 33-730
E-Mail: urubenbauer@hinte-messe.de

Ursula Rubenbauer | HINTE GmbH
Weitere Informationen:
http://www.intergeo.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht COMPAMED 2016 vernetzte medizinische Systeme und Menschen
23.11.2016 | IVAM Fachverband für Mikrotechnik

nachricht Kompakter und individuell einstellbarer Schutz für alle Anwendungen
18.11.2016 | PHOENIX CONTACT GmbH & Co.KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Innovationen für eine nachhaltige Forstwirtschaft

06.12.2016 | Agrar- Forstwissenschaften

Diabetesforschung: Neuer Mechanismus zur Regulation des Insulin-Stoffwechsels gefunden

06.12.2016 | Biowissenschaften Chemie

Was nach der Befruchtung im Zellkern passiert

06.12.2016 | Biowissenschaften Chemie