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Mit innovativen Projekten des Lehr- und Forschungsschwerpunktes Luftfahrttechnik zur Luftfahrtmesse AERO 2009

25.03.2009
Zur internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt "AERO Friedrichshafen" vom 2. bis 5. April 2009 stellt die Technische Fachhochschule Wildau wieder ihr umfangreiches Know-how in der studentischen Ausbildung und angewandten Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Luftfahrttechnik unter Beweis.

Vorgestellt werden der sechssemestrige Bachelorstudiengang Luftfahrttechnik/Luftfahrtlogis­tik" und der viersemestrige Masterstudiengang "Luftfahrttechnik/Luftfahrtlogis­tik", mit denen dringend benötigte Spezialisten für den Betrieb von Verkehrs- und Geschäftsreiseflugzeugen, von Flughäfen und Verkehrslandeplätzen sowie für die entsprechende Zulieferindustrie herangebildet werden.

Die wichtigsten Lehrgebiete sind "Grundlagen der Technik & Logistik", "Luftfahrttechnik", "Luftverkehrsprozesse" und "Luftverkehrsengineering".

Im Bereich der angewandten Forschung und Entwicklung profiliert sich die TFH Wildau als Kompetenzzentrum für niedrig fliegende unbemannte Kleinfluggeräte, die zu unterschiedlichen Messzwecken eingesetzt werden können. Auf der AERO 2009 werden die Projekte "Messdrohne ATISS" und "Quadrokopter HUMMEL" vorgestellt. Ihre Messträger können z. B. mit einer hochauflösenden digitalen Luftbildkamera, einer Videokamera, einem Navigationssystem und einer entsprechenden Telemetriestrecke zur Bodenstation ausgerüstet sein.

Die Luftbilder in Vermessungsqualität eignen sich für vielfältige Anwendungen, so in der Kartographie, im Straßen- und Wasserbau, bei Flora-Fauna-Habitat-Studien, in der Geodäsie und Archäologie oder beim Tagebau.

Die Messdrohne ATISS (Autonomous Flying Testbed for Integrated Sensor Systems) mit einer Spannweite von fünf Metern verfügt als Antrieb über zwei Elektromotoren. Der variabel bestückbare Messbehälter ist für eine Nutzlast bis zu zehn Kilogramm ausgelegt.

Der Quadrokopter HUMMEL (Hovering Unmanned MeasureMent and Experimental Laboratory) mit den Abmaßen 1,65 Meter x 1,65 Meter wird von vier Elektromotoren angetrieben und verfügt über einen variabel bestückbaren Nutzlastbehälter für bis zu zehn Kilogramm. Sowohl ATISS als auch HUMMEL können per Autopilot unterstützend ferngesteuert werden.

Bernd Schlütter | idw
Weitere Informationen:
http://www.tfh-wildau.de

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