Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Infrarot-Strahler auf der PaintExpo -
Funktionslacke brauchen Infrarot-Strahler

01.03.2010
  • Infrarot-Strahler trocknen funktionale Beschichtungen effizient und schonend
  • Heraeus Noblelight zeigt Infrarot-Strahler auf der Messe PaintExpo in Karlsruhe
  • 13. bis 16. April, Halle 3 Stand 3541

Nanobeschichtungen verleihen Oberflächen neue Eigenschaften, sie werden gleitfähiger und weisen Schmutz ab. Im Schiffbau setzt man sie ein, damit Algen oder Muscheln sich nicht anheften können, auf Flugzeugen sollen Eiskristalle nicht mehr anhängen. Fassadenelemente oder Dachziegel sollen länger sauber und ansehnlich bleiben.


Dachziegel werden beschichtet, damit sie länger frei von Moos bleiben. Copyright Heraeus Noblelight 2010


Carbon Infrarot-Strahler bei Tests mit Nanobeschichtungen auf Kunststoffplatten für den Hygienebereich. Copyright Heraeus Noblelight 2010

Infrarot-Strahler trocknen Nanolacke und andere funktionale Beschichtungen zuverlässig ohne dabei deren spezielle Eigenschaften zu beeinträchtigen.

Heraeus Noblelight präsentiert auf der Messe PaintExpo in Karlsruhe Infrarot-Strahler, die genau auf die Eigenschaften der jeweiligen Lacksysteme abgestimmt werden können.

Wasser perlt an Duschwänden ab, Dachziegel weisen Schmutz ab, Fassaden bleiben glänzend – all das ist häufig das Werk von Beschichtungen mit funktionalen Eigenschaften. Bei Fassaden oder Dächern ist eine schmutzabweisende Beschichtung sehr praktisch, im Gesundheitswesen helfen sie, Räume besser sauber und hygienisch einwandfrei zu halten, bei Schiffen oder Flugzeugen kann der abweisende Effekt Energie sparen oder gar lebenswichtig sein. Algen oder Muscheln, die sich an Schiffe anheften, beeinträchtigen die Fahreigenschaften ernsthaft und Eiskristalle auf Flugzeugen sind ein Sicherheitsrisiko.

Lacksysteme mit funktionalen Eigenschaften, viele davon Nanolacke, finden ihren Einsatz auch bei Maschinenelementen, wie beispielsweise Gelenkwellen von Schiffsantrieben, die Salzwasser oder anderen ungünstigen Witterungseinflüssen ausgesetzt sind.

Allen Schutzlacken gemeinsam ist, dass sie sehr homogen aufgetragen und getrocknet werden müssen, damit ihre funktionale Eigenschaft gleichmäßig und zuverlässig über das ganze Werkteil zur Wirkung kommen kann.

Dazu wird der Lack meist in sehr dünnen Schichten aufgesprüht, die dann schnell getrocknet werden, ohne dabei die speziellen Eigenschaften des Lackes zu zerstören. Infrarot-Strahler übertragen Wärme kontaktfrei und effizient, mit Hilfe von elektromagnetischen Wellen, die die Wärme erst im Material erzeugen. Dadurch wird das Anhaften von störenden Partikeln im empfindlichen Lack während der Trocknung minimiert.

Infrarot-Strahler zeigen sehr kurze Reaktionszeiten, kurzwellige und Carbon-Strahler von Heraeus reagieren innerhalb von einer bis drei Sekunden. Das macht Wärme regelbar und hilft, zusammen mit Temperaturkontrollen, eine Überhitzung von Materialien zu vermeiden.

Ein rascher Wechsel von verschiedenen Lacktypen mit unterschiedlichen Einbrenntemperaturen wird möglich. Und es spart Energie, wenn die Wärmequelle nur dann angeschaltet sein muss, wenn sie gebraucht wird.

Heraeus Noblelight bietet die gesamte Palette der Infrarot-Strahlung vom nahen Infrarot NIR bis zur mittelwelligen Carbon Technologie CIR, führt Versuche mit den Materialien durch und berät bei der Auswahl der optimalen Strahler für den jeweiligen Prozess.

Heraeus hat mehr als 40 Jahre Erfahrung mit Infrarot-Strahlern, sowohl für den Endkunden als auch für große OEMs, und führt in hauseigenen Anwendungszentren praxisnahe Tests mit Kundenmaterialien durch, um die optimale Prozesslösung zu finden.

Heraeus Noblelight GmbH mit Sitz in Hanau, mit Tochtergesellschaften in den USA, Großbritannien, Frankreich, China, Australien und Puerto Rico, gehört weltweit zu den Markt- und Technologieführern bei der Herstellung von Speziallichtquellen. Heraeus Noblelight wies 2008 einen Jahresumsatz von 92,5 Millionen € auf und beschäftigte weltweit 735 Mitarbeiter. Das Unternehmen entwickelt, fertigt und vertreibt Infrarot- und Ultraviolett-Strahler für Anwendungen in industrieller Produktion, Umweltschutz, Medizin und Kosmetik, Forschung und analytischen Messverfahren.

Der Edelmetall- und Technologiekonzern Heraeus mit Sitz in Hanau ist ein weltweit tätiges Familienunternehmen mit über 155-jähriger Tradition. Unsere Geschäftsfelder umfassen die Bereiche Edelmetalle, Sensoren, Dentalprodukte und Biomaterialien sowie Quarzglas und Speziallichtquellen. Mit einem Produktumsatz von rund 3 Mrd. € und einem Edelmetallhandelsumsatz von 13 Mrd. € sowie weltweit knapp 13000 Mitarbeitern in über mehr als 110 Gesellschaften hat Heraeus eine führende Position auf seinen globalen Absatzmärkten.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Hersteller:
Heraeus Noblelight GmbH
Reinhard-Heraeus-Ring 7
D-63801 Kleinostheim
Tel +49 6181/35-8545, Fax +49 6181/35-16 8545
E-Mail hng-infrared@heraeus.com
Redaktion:
Dr. Marie-Luise Bopp
Heraeus Noblelight GmbH,
Abteilung Marketing/Werbung
Tel +49 6181/35-8547, Fax +49 6181/35-16 8547
E-Mail marie-luise.bopp@heraeus.com

Dr. Marie-Luise Bopp | Heraeus Noblelight GmbH
Weitere Informationen:
http://www.heraeus-noblelight.com/infrared
http://www.heraeus-noblelight.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Zur Sprache gebracht: Und das intelligente Haus „hört zu“
21.02.2017 | EML European Media Laboratory GmbH

nachricht Verbessertes Sprachverstehen und automatische Spracherkennung für Call- und Servicecenter
15.02.2017 | Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Im Focus: Innovative Antikörper für die Tumortherapie

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig von diesen teuren Medikamenten profitieren, wird intensiv an deren Verbesserung gearbeitet. Forschern um Prof. Thomas Valerius an der Christian Albrechts Universität Kiel gelang es nun, innovative Antikörper mit verbesserter Wirkung zu entwickeln.

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig...

Im Focus: Durchbruch mit einer Kette aus Goldatomen

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des Wärmetransportes

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des...

Im Focus: Breakthrough with a chain of gold atoms

In the field of nanoscience, an international team of physicists with participants from Konstanz has achieved a breakthrough in understanding heat transport

In the field of nanoscience, an international team of physicists with participants from Konstanz has achieved a breakthrough in understanding heat transport

Im Focus: Hoch wirksamer Malaria-Impfstoff erfolgreich getestet

Tübinger Wissenschaftler erreichen Impfschutz von bis zu 100 Prozent – Lebendimpfstoff unter kontrollierten Bedingungen eingesetzt

Tübinger Wissenschaftler erreichen Impfschutz von bis zu 100 Prozent – Lebendimpfstoff unter kontrollierten Bedingungen eingesetzt

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Der Lkw der Zukunft kommt ohne Fahrer aus

21.02.2017 | Veranstaltungen

Physikerinnen und Physiker diskutieren in Bremen über aktuelle Grenzen der Physik

21.02.2017 | Veranstaltungen

Kniffe mit Wirkung in der Biotechnik

21.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rittal vereinbart mit den Betriebsräten Sozialpläne

21.02.2017 | Unternehmensmeldung

Der Lkw der Zukunft kommt ohne Fahrer aus

21.02.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Zur Sprache gebracht: Und das intelligente Haus „hört zu“

21.02.2017 | Messenachrichten