Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Infrarot-Strahler auf der Messe Fakuma in Friedrichshafen 2009

16.07.2009
Gezielte Infrarot-Wärme – die nächste Generation
QRC® Infrarot-Strahler mit Nanoreflektor für Kanten, Ecken und Grate
  • Infrarot-Strahler erwärmen Kunststoff kontaktfrei
  • Neue QRC® Strahler mit Nanoreflektor verbessern automatisierte Wärmeprozesse auf engstem Raum
  • Infrarot-Strahler von Heraeus Noblelight auf der Messe Fakuma in Halle B1, Stand 1121 vom 13. bis 17. Oktober 2009

Hochwertige Kunststoffteile erfordern eine sorgfältige Verarbeitung. Grate müssen entfernt werden, Verbindungen sollen nahtlos und sicher halten. Infrarot-Strahler bringen Wärme kontaktfrei und gezielt an Kanten, Ecken und Ränder und schmelzen Formtrenngrate weg, ohne dabei das Produkt zu beschädigen.


Heraeus Werksbild
Die neuen QRC® Infrarot-Strahler besitzen einen Nanoreflektor aus Quarzmaterial und können exakt einem Werkstück nachgeformt werden.
Copyright Heraeus Noblelight 2009


Heraeus Noblelight zeigt auf der Messe Fakuma in Friedrichshafen QRC® Infrarot-Strahler, die an Konturen von Werkstücken angepasst werden können, speziell für Prozesse wie das Entgraten, das Verschweißen oder die Kleberaktivierung.

Die neuen QRC® Infrarot-Strahler (QRC = quartz reflective coating) besitzen einen Nanoreflektor aus Quarzmaterial und können exakt einem Werkstück nachgeformt werden. Das macht auch schwierige Wärmeprozesse energieeffizient und automatisierbar. Stabile Wärmeprozesse sorgen für gleichbleibend hohe Qualität über einen sehr langen Zeitraum und reduzieren so die Ausschussrate spürbar.

Handyschalen, Blenden für Radios oder Autoinnenverkleidungen bestehen aus Kunststoff, der häufig nach dem Spritzguss laminiert, galvanisiert oder mit einer Lackierung in Holz- oder Metalloptik versehen wird. Grate, die an den Trennebenen der Spritzgusswerkzeuge entstehen können, müssen vorher entfernt oder verrundet werden. Sie sehen sonst nicht nur unschön aus, sie stören auch den Beschichtungsprozess oder lassen später den Lack wieder abblättern.

Vor allem bei kompliziert geformten Teilen kann die Entfernung der Grate an den Körperkanten eine echte Herausforderung sein. Infrarot-Strahlung erwärmt Kunststoffteile kontaktfrei und in Sekundenschnelle gezielt an der Oberfläche. Dadurch werden die Grate einfach weggeschmolzen.

Darüber hinaus können Infrarot-Strahler aus Quarzglas dem Verlauf von Kanten oder Graten nachgeformt werden und erwärmen so exakt und reproduzierbar den Grat, ohne das eigentliche Werkstück zu beschädigen. Damit sind Infrarot-Strahler gegenüber konventionellen Methoden, wie Messern oder gar offenen Flammen, im Vorteil.

Gerade da, wo es eng zugeht, ist eine hoch entwickelte Wärmequelle vorteilhaft, die sicherstellt, dass die Wärmeprozesse über sehr lange Zeit in gleichbleibend hoher Qualität erfolgen. Die neu entwickelten QRC® Infrarot-Strahler mit Nanoreflektor sind unempfindlich gegen Dämpfe, Ausgasungen und hohe Temperaturen. Sie sind besonders dafür geeignet, spritzgegossene Kunststoffteile direkt nach der Entnahme zu entgraten.

„Die neuen QRC Strahler mit Nanoreflektor sind für die gezielte Wärme in der Kunststoffverarbeitung die nächste Generation!“, so Rolf Diehl, Leiter des Bereiches Industrielle Prozesstechnologie bei Heraeus Noblelight, „Wir haben fest gestellt, dass durch die Nanoreflektoren die Wärmeprozesse stabilisiert werden. Das steigert die Energieeffizienz einer Anlage.“

Geformte QRC® Infrarot-Strahler machen Prozesse, die gezielte Wärme benötigen, automatisierbar, nicht nur beim Entgraten, auch beim Verschweißen oder der Kleberaktivierung. Der Nanoreflektor ist sehr langlebig und sorgt so für gleichbleibende Qualität über sehr lange Zeit.

Opakes Quarzglas setzt Maßstäbe
Neu entwickelte QRC® Strahler machen es jetzt noch leichter, mit sehr wenig bestehendem Platz auszukommen. Auf engem Raum steigt die Umgebungstemperatur, aber nicht jede Wärmequelle verträgt hohe Temperaturen, Dämpfe oder Ausgasungen. Für diese Bedingungen wurde bei Heraeus Noblelight der QRC® Reflektor entwickelt, der die Wärme gezielt auf das Material richtet und auch bei langer Einsatzzeit in schwierigen Umgebungen seine gute Reflektivität behält.

Bei dem Infrarot-Strahler mit dem neuen QRC® Reflektor besteht der Reflektor nicht aus Gold oder Metalloxiden, sondern aus opakem Quarzglas. Quarzglas ist äußerst hitzebeständig und weitgehend resistent gegen den Angriff von Säuren, Laugen und anderen aggressiven Stoffen.

Gezielte Infrarot-Wärme
Infrarot-Strahler werden exakt auf den Produktionsschritt abgestimmt, sie erwärmen große Oberflächen genauso wie schmale Ränder. Sie können sekundenschnell an- oder abgeschaltet werden und weil Wärme zeitlich begrenzt nur exakt an der richtigen Stelle eingesetzt wird, wird Energie effizient eingesetzt, Zeit gespart und letzten Endes werden die Produktionskosten gesenkt.

Heraeus Noblelight bietet die gesamte Palette der Infrarot-Strahlung vom nahen Infrarot NIR bis zur mittelwelligen Carbon Technologie CIR, führt Versuche mit den Materialien durch und berät bei der Auswahl der optimalen Strahler für den jeweiligen Prozess.

Heraeus hat mehr als 40 Jahre Erfahrung mit Infrarot-Strahlern und führt in hauseigenen Anwendungszentren praxisnahe Tests mit Kundenmaterialien durch, um die optimale Prozesslösung zu finden.

Heraeus Noblelight GmbH mit Sitz in Hanau, mit Tochtergesellschaften in den USA, Großbritannien, Frankreich, China, Australien und Puerto Rico, gehört weltweit zu den Markt- und Technologieführern bei der Herstellung von Speziallichtquellen. Heraeus Noblelight wies 2008 einen Jahresumsatz von 92,5 Millionen € auf und beschäftigte weltweit 735 Mitarbeiter. Das Unternehmen entwickelt, fertigt und vertreibt Infrarot- und Ultraviolett-Strahler für Anwendungen in industrieller Produktion, Umweltschutz, Medizin und Kosmetik, Forschung und analytischen Messverfahren.

Der Edelmetall- und Technologiekonzern Heraeus mit Sitz in Hanau ist ein weltweit tätiges Familienunternehmen mit über 155-jähriger Tradition. Unsere Geschäftsfelder umfassen die Bereiche Edelmetalle, Sensoren, Dental- und Medizinprodukte, Quarzglas und Speziallichtquellen. Mit einem Produktumsatz von rund 3 Mrd. € und einem Edelmetallhandelsumsatz von 13 Mrd. € sowie weltweit knapp 13000 Mitarbeitern in über mehr als 110 Gesellschaften hat Heraeus eine führende Position auf seinen globalen Absatzmärkten.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Hersteller:
Heraeus Noblelight GmbH
Reinhard-Heraeus-Ring 7
D-63801 Kleinostheim
Tel +49 6181/35-8545, Fax +49 6181/35-16 8545
E-Mail hng-infrared@heraeus.com
Redaktion:
Dr. Marie-Luise Bopp
Heraeus Noblelight GmbH,
Abteilung Marketing/Werbung
Tel +49 6181/35-8547, Fax +49 6181/35-16 8547
E-Mail marie-luise.bopp@heraeus.com

Dr. Marie-Luise Bopp | Heraeus Noblelight GmbH
Weitere Informationen:
http://www.heraeus-noblelight.com/infrared
http://www.heraeus-noblelight.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht OLED-Produktionsanlage aus einer Hand
29.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP

nachricht Digitalisierung von HR-Prozessen – tisoware auf der Personal Nord und Süd
21.03.2017 | tisoware Gesellschaft für Zeitwirtschaft mbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Atome rennen sehen - Phasenübergang live beobachtet

Ein Wimpernschlag ist unendlich lang dagegen – innerhalb von 350 Billiardsteln einer Sekunde arrangieren sich die Atome neu. Das renommierte Fachmagazin Nature berichtet in seiner aktuellen Ausgabe*: Wissenschaftler vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben die Bewegungen eines eindimensionalen Materials erstmals live verfolgen können. Dazu arbeiteten sie mit Kollegen der Universität Paderborn zusammen. Die Forscher fanden heraus, dass die Beschleunigung der Atome jeden Porsche stehenlässt.

Egal wie klein sie sind, die uns im Alltag umgebenden Dinge sind dreidimensional: Salzkristalle, Pollen, Staub. Selbst Alufolie hat eine gewisse Dicke. Das...

Im Focus: Kleinstmagnete für zukünftige Datenspeicher

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Chemikern der ETH Zürich hat eine neue Methode entwickelt, um eine Oberfläche mit einzelnen magnetisierbaren Atomen zu bestücken. Interessant ist dies insbesondere für die Entwicklung neuartiger winziger Datenträger.

Die Idee ist faszinierend: Auf kleinstem Platz könnten riesige Datenmengen gespeichert werden, wenn man für eine Informationseinheit (in der binären...

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Nierentransplantationen: Weisse Blutzellen kontrollieren Virusvermehrung

30.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Zuckerrübenschnitzel: der neue Rohstoff für Werkstoffe?

30.03.2017 | Materialwissenschaften

Integrating Light – Your Partner LZH: Das LZH auf der Hannover Messe 2017

30.03.2017 | HANNOVER MESSE